Archiv des Autors: Barbara Rosenthal

Ärztliche Kenntnisprüfung in NRW und Niedersachsen erfolgreich bestanden: Lieblingspost

Wiederum gibt es aus unserer Seminar-Evaluation rundum erfolgreiche Nachrichten, und es gehört natürlich zur Lieblingspost unserer Bildungsreferent:innen und Seminarleiter:innen, wenn die Mails so lauten:

Sehr geehrte Frau Schmidt,
ich habe den Kenntnisprüfung-Vorbereitungskurs von November bis Dezember letzten Jahres gemacht. Ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich vor zwei Wochen meine Prüfung bestanden habe. Ich wollte mich bei Ihnen für Ihre Hilfe bedanken. Die Fragen der Chirurgie und der Rechtsmedizin konnte ich dank des Kurses beantworten. Am Tag der Prüfung haben auch zwei Kollegen aus dem Kurs des mibeg-Instituts die Prüfung bestanden.
Mit freundlichen Grüßen
Maria Celeste V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bestätige ich, dass ich die Kenntnisprüfung am 03.05.2021 bei der Ärztekammer Niedersachsen in Hannover bestanden habe.
Mit freundlichen Grüßen
Ramsey S.

Diesen beiden beispielhaft ausgewählten sowie allen anderen Ärztinnen und Ärzten, die erfolgreich die Kenntnisprüfung absolviert haben, gratulieren wir sehr herzlich und wünschen ihnen auch weiterhin eine erfolgreiche Tätigkeit als Klinikärzt:innen.

Überblick über den Stand der Wirkung der Impfstoffe gegen wichtigste Mutationen des SARS-CoV-2

Tabelle Vaccine efficacy by coronavirus variant

Auf die Daten, die den aktuellen Stand der Forschung zur Wirkung der Impfstoffe gegen wichtigste Mutationen des SARS-CoV-2 zeigen, wies Prof. Dr. Karl Lauterbach aktuell hin. Die Originaldateien hat das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME), ein unabhängiges Forschungszentrum an der University of Washington, auf Healthcare.org veröffentlicht. Die Tabelle zeigt insbesondere Probleme bei AstraZeneca auf.

Erlössteigerungen der Kliniken auf Kosten der Beschäftigten: Marburger Bund warnt

Marburger BundBereits früh hatte der Marburger Bund kritisch Stellung genommen zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz. Er befürchtete, dass die Herausnahme der Pflegepersonalkosten aus den DRGs zum Stellenabbau von Pflegepersonal führen würde – und tatsächlich sind viele Stellen abgebaut worden.

Ein gleicher Mechanismus könnte nun einen Stellenabbau bei Ärztinnen und Ärzten begünstigen, eine Entwicklung, die besonders in dieser schwierigen pandemischen Lage zu einer schlechteren Patientenversorgung führen kann. Insbesondere eine große private Klinikkette gerät dabei in den Blickpunkt. Sie hatte ihren Umsatz im vergangenen Jahr auf über sechs Milliarden Euro gesteigert und einen erhöhten operativen Gewinn von 602 Millionen Euro im Pandemiejahr 2020 eingefahren.

Jörg Ziegler findet in der Marburger Bund Zeitung hierfür deutliche Worte: »Hier zeigt sich die hässliche Seite der Ökonomisierung im Gesundheitswesen, wenn es zunehmend dem Wettbewerb und der Kommerzialisierung überlassen wird. Zugunsten von Aktionären werden in einem gedeckelten und budgetierten Bereich Gewinnanteile mit teils überzogenen Gewinnerwartungen abgeschöpft. Den Preis zahlen Beschäftigte und damit letztlich die Patienten: Über Jahre wurde die Pflege auf ein kaum erträgliches Maß heruntergefahren, und nun wird die Ärzteschaft in den Blick genommen (…). Eine bedarfsgerechte Finanzierung ist jedoch Grundlage eines funktionierenden Krankenhauswesens«, so Ziegler in der Marburger Bund Zeitung am 16. April 2021.

Dr. med. Susanne Johna, Vorsitzende des Marburger Bundes, nannte den Sachverhalt »unglaublich«. »Während wir in den Kliniken erneut täglich schwer an COVID-19 erkrankte Patienten aufnehmen und wir als Ärztinnen und Ärzte das dritte Mal innerhalb eines Jahres durch eine enorme Belastungssituation gehen, halten es manche Klinikträger für angemessen, beim ärztlichen Personal Stellen abzubauen.«

Ärztliche Fachsprachprüfung in Rheinland-Pfalz bestanden – Karrierestart in der Eifel

Die ärztliche FachsprachprüfungIn einem Klinikum in der Eifel, das zu einem renommierten Klinikverbund gehört, startet Diana Z. ihre Karriere als Ärztin in Deutschland. Das Klinikum bietet ihr eine Weiterbildung zur Fachärztin an, nachdem sie zuvor schon ein Praktikum in Trier absolvieren konnte.

Die Ärztin hat in Damaskus, Syrien, Medizin studiert und einen sehr guten Abschluss erzielt. In Deutschland hat sie intensiv die deutsche Sprache gelernt und sich auf die anspruchsvolle Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer in Rheinland-Pfalz vorbereitet.

Hierzu hat sie den vierwöchigen Intensivkurs Fachsprache Medizin des mibeg-Instituts Medizin gewählt. Das mibeg-Institut führt diesen Kurs, der viele hundert Absolvent:innen auf die ärztliche Fachsprachprüfung vorbereitet hat, regelmäßig in Kooperation mit dem Marburger Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen / Rheinland-Pfalz durch.

Chef- und Oberärzt:innen unterrichten im Seminar die aus dem Ausland kommenden Kolleginnen und Kollegen und vermitteln fachsprachliches Wissen insbesondere in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, Radiologie, Strahlenschutz und Notfallmedizin. Dazu kommen viele Informationen über die Anforderungen im klinischen Arbeitsalltag, den Umgang mit Patient:innen, medizinische Dokumentation und ärztliches Qualitätsmanagement. Die Kurse können zu 100 % öffentlich gefördert werden über Bildungsgutscheine der Jobcenter und Arbeitsagenturen.

Die Teilnehmerin hat begeistert mitgemacht und in Mainz die Prüfung vor der Bezirksärztekammer Rheinhessen bestanden.

Die Seminarleiterin des mibeg-Instituts, Carina Schmidt, freut sich, dass auch in der pandemischen Situation eine intensive Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung gut gelingt. Die Ärztekammern prüfen im gesamten Bundesgebiet und bieten regelmäßig Termine an.

Zwar gibt es pandemiebedingt zurzeit in einigen Bundesländern die Möglichkeit, eine vorläufige Berufserlaubnis auch ohne Fachsprachprüfung zu erlangen, aber die Ärztinnen und Ärzte wissen, dass sich für sie dadurch wenig Vorteile ergeben. Die Fachsprachprüfung und häufig auch die Kenntnisprüfung müssen gleichwohl abgelegt werden, die klinische Tätigkeit wird später nicht auf eine fachärztliche Weiterbildungszeit angerechnet.

»Und viele Kliniken spiegeln uns zurück, dass sie diese politisch auf den Weg gebrachte Unterstützungsmaßnahme in ihrer Personalnot kaum gebrauchen können«, sagt Carina Schmidt. »Denn Ärztinnen und Ärzte, die sprachlich wie fachsprachlich nicht gut und schnell kommunizieren können, mit den Arbeitsabläufen noch nicht vertraut sind und viele diagnostische und therapeutische Interventionen noch nicht vorgestellt bekommen haben, sind keine Hilfe und können schon einmal gar nicht den gravierenden Personalmangel vor allem in der Pflege ausgleichen«, so die Seminarleiterin des mibeg-Instituts. »Die Arbeitsfelder Medizin und Pflege sind sehr eigene Professionen, und gerade in der pandemischen Notlage braucht es gut ausgebildete und vorbereitete Mitarbeiter in beiden Bereichen.«

Dieser Artikel von Barbara Rosenthal erschien am 6. Mai 2021 in der Marburger Bund Zeitung.

Vorbereitungskurse für Zahnärzt:innen

Wir freuen uns immer, von unseren Absolvent:innen zu hören, und natürlich bekommen wir auch immer wieder Stellenangebote, die wir gern unseren Absolvent:innen zur Verfügung stellen.

Projektleiterin Karen Heidemann vom mibeg-Institut, die die Fachsprachkurse Zahnmedizin entwickelt hat und leitet, freute sich heute über eine nette Mail einer Zahnärztin, die kürzlich ihre Fachsprachprüfung vor der Landeszahnärztekammer mit Bravour bestanden hat:

»Sehr geehrte Frau Heidemann,
vielen lieben Dank für Ihre Aufmerksamkeit, es ist schön immer wieder von Ihnen zu hören. Das Stellenangebot wäre für mich vielleicht interessant, also können Sie es mir gerne weiter leiten.
Meinen Kollegen gebe ich sehr gerne Bescheid über den Start des Intensivkursus im September. Hoffentlich werden die genau so viel Erfolg haben wie wir alle damals.
Herzliche Grüße zurück an das komplette Team!«

Die Zahnärztin hat sich in einem Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin zielgerichtet auf ihre zahnmedizinische Fachsprachprüfung vorbereitet. Nun wird sie, bis sie die Kenntnisprüfung ablegt, mit Berufserlaubnis in Nordrhein-Westfalen arbeiten können.

Wir wünschen herzlich weiterhin viel Erfolg!