Der Status Quo im Gesundheitswesen ist keine Option

Dr. med. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes Bundesverband; © Marburger Bund

Dr. med. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes Bundesverband; © Marburger Bund

»Alles bleibt so, wie es jetzt ist – das ist keine Option. Wir brauchen eine Entlastung des Personals, Versorgungsstrukturen, die sich am Patientenbedarf und nicht an der Abrechnungsmöglichkeit orientieren, und eine auch telemedizinische Vernetzung der Krankenhäuser der verschiedenen Versorgungsstufen. Wir brauchen eine gute medizinische Versorgung im ländlichen Bereich«: Susanne Johna wurde mit überwältigend großer Mehrheit erneut zur Vorsitzenden des Marburger Bundes gewählt. Dr. med. Susanne Johna ist Internistin und Krankenhaushygienikerin und führt den Marburger Bund bereits seit 2019 mit großer Kompetenz.

Zum Zweiten Vorsitzenden wurde, ebenfalls mit sehr großer Mehrheit, der Chirurg Dr. med. Andreas Botzlar gewählt. Für den Landesverband Nordrhein-Westfalen / Rheinland-Pfalz engagieren sich Dr. med. Sven Dreyer, Mitglied des Vorstands der Ärztekammer Nordrhein, und Dr. med. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin, im Vorstand der Bundesvereinigung.

Wir gratulieren herzlich.

Leiharbeit ist nicht gut für die Versorgungsqualität in der Pflege

»Leiharbeit ist Symptom und Folge schwieriger Arbeitsbedingungen in der Pflege. Leiharbeit schürt interne Konflikte und ist auch nicht immer gut für die Versorgungsqualität. Um Leiharbeit zu reduzieren, brauchen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser bessere Arbeitsbedingungen mit verlässlichen Dienstplänen und innovativen Ausfallkonzepten wie Springerpools, die 1:1 refinanziert werden«, so Claudia Moll, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, in einem aktuellen Statement.

Lieblingspost: Ärztliche Kenntnisprüfung bestanden

Das mibeg-Institut Medizin bekommt sehr viel begeisterte Post von seinen Absolventinnen und Absolventen. Gut, schnell und präzise vorbereitet auf die Kenntnisprüfung bestehen die Ärztinnen und Ärzte ihre Prüfungen und erhalten die Approbation. Jetzt erreichte uns die Mail eines Arztes, der aus Indien nach Deutschland gekommen ist.

Hallo und guten Tag, liebes mibeg-Team,
nach einem Covid-Infekt habe ich letztendlich einen neuen Kenntnisprüfung-Termin letzte Woche bekommen und am Freitag bestanden. (Yipeee)
Jetzt werde ich mich bewerben. In nächsten 2-4 Wochen sollte ich die Urkunde bekommen. Übernächste Woche werde ich meine frühere Chefärztin in ihrer Klinik aufsuchen. Ich melde mich, sobald ich eine Stelle erhalte.
Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen. Wir haben eine supertolle Fortbildung gehabt und dadurch auch die Prüfung geschafft.
Mit freundlichen Grüßen
Sulabh B.

Lieber Absolvent, wir freuen uns sehr mit Ihnen und all Ihren Kurskolleg/innen und gratulieren Ihnen! Sie haben die Prüfung sehr gut gemeistert und können, gut vorbereitet durch den Intensivkurs Humanmedizin, nun in Deutschland Ihre Facharzt-Weiterbildung fortsetzen. Wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören, und grüßen Sie vom mibeg-Institut sehr herzlich.

Die Marburger-Bund-Stiftung lädt ein zum Online-Seminar für ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Marburger-Bund-Stiftung führt am 9. November 2022 von 15:00 bis 18:15 Uhr eine kostenlose digitale Veranstaltung für im Ausland aus- und weitergebildete Ärzte durch. Themenschwerpunkte sind die Weiterbildung in Deutschland, Anerkennung von ausländischen Facharztqualifikationen sowie die Bewerbung auf Stellen und das Vorstellungsgespräch.

Durch das Seminar führt Ruth Wichmann, die das Auslandsreferat des Marburger Bund Bundesverbandes leitet und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin ist. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie über diesen Link.

„Ağrın var mı? Sprachbarriere in der Notaufnahme“

Die Absolventin Dr. med. Mirjam Martin der Weiterbildung Wissenschaftsredaktion des mibeg-Instituts Medien erhält die Auszeichnung für die beste Projektarbeit. Sie hat das Thema gewählt: »Ağrın var mı? Sprachbarriere in der Notaufnahme«.

Die Wissenschaftsredakteurin zeigt in ihrem Artikel auf, dass gerade in der Notaufnahme eine mögliche Sprachbarriere zwischen Arzt und Patient fatale Folgen haben kann. Dolmetscher sind bislang auch über Videocalls nicht permanent verfügbar und zudem über Krankenkassenleistungen nicht abgesichert. Laiendolmetscher oder Sprachmittler haben häufig nicht die notwendige Kompetenz, Ärztinnen und Ärzte sind nicht durch ihre Übersetzungsversuche entlastet, sondern müssen sich vergewissern, ob eine Patientenaufklärung tatsächlich gut und den Standards entsprechend stattgefunden hat. Der preisgekrönte Artikel wird in Kürze erscheinen.

Wir gratulieren Dr. Mirjam Martin herzlich zu ihrer Auszeichnung.