Anerkennung: Agentur für Arbeit

Anerkennungsqualifizierung für Physiotherapeut/innen: Praxisseminar Physiotherapie startet erneut

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die Berufszulassung

Anerkennungsqualifizierung Praxisseminar Physiotherapie des mibeg-Instituts in Zusammenarbeit mit bene+ startet erneut

Es ist eine erfolgreiche Weiterbildungsreihe, die das mibeg-Institut zusammen mit den Physiotherapie-Experten von bene+ an den Start gebracht hat. Am 14. Februar ist das Praxisseminar Physiotherapie erneut in Herne eröffnet worden. Physiotherapeut/innen aus aller Welt können teilnehmen, wenn sie, wie die Kolleginnen und Kollegen auf dem Bild oben, über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen und ihre Berufsanerkennung in Deutschland beantragt haben. Mit guter Unterstützung der Bezirksregierung Münster bereiten sich diese Teilnehmenden nun gezielt in Theorie- und Praxisphasen auf ihre Berufszulassung vor. Zugleich kann das Seminar auch genutzt werden, um sich effektiv auf die Kenntnisprüfung Physiotherapie vorzubereiten, die im Anschluss an das Seminar direkt abgelegt werden kann. Viele Teilnehmer/innen kommen aus Europa, manche sind weitgereist und kommen aus Indien oder Brasilien.

Das Praxisseminar Physiotherapie wird regelmäßig in Herne angeboten und zukünftig auch in Köln. Dank guter Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern können die Teilnehmer/innen öffentlich gefördert werden über einen Bildungsgutschein. Unterstützung können aber auch ihre Arbeitgeber über das Qualifizierungschancengesetz erhalten. Hierzu berät das mibeg-Institut gern. Jeden Dienstag wird im Rahmen des Programms IQuaMed eine kostenfreie Informationsveranstaltung für Anerkennungsinteressierte im mibeg-Institut in Köln angeboten.

Physiotherapeut/innen werden händeringend gesucht zur Mitarbeit in Praxen und Kliniken. Und manch ein Personalvermittler oder auch Bildungsanbieter wittert Goldgräberstimmung und glaubt, gleich dutzendfach Physiotherapeuten vermitteln zu können. Auch uns erreichen zahlreiche dieser Vermittlungsanfragen. Allerdings ist diese Einschätzung von wenig Sachkenntnis getrübt. Tatsächlich ist, wie leider auch übrigens im Handwerk, die tatsächliche Anzahl an Anerkennungsinteressierten eher rückläufig und insgesamt sehr gering. Im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen, einem Land mit rund 18 Millionen Einwohnern, weist der Anerkennungsbericht des Landes NRW für das Jahr 2019, also noch bevor die Pandemie begann, gerade einmal 144 Anträge auf Berufszulassung im Bereich Physiotherapie aus. Gegenüber 2018, als noch 288 Interessenten ihre Anerkennung suchten, ein Rückgang von 50 Prozent. Aus den Top 10 der Anerkennungsverfahren ist der Beruf Physiotherapie damit herausgefallen.

Um so wichtiger ist es dem mibeg-Institut, die Anerkennungsinteressenten im Bereich der Physiotherapie bestmöglich fachlich und fachsprachlich auf ihren Beruf in Deutschland vorzubereiten, und wir freuen uns über die zahlreichen Kontakte zu Absolventen, die längst in Nordrhein-Westfalen, aber auch in anderen Bundesländern in ihrem Beruf angekommen und hier zu Hause sind.

3.000 Anerkennungsberatungen durch das mibeg-Institut Medizin

3.000 Anerkennungsberatungen durch das mibeg-Institut Medizin

Heitere Pausenstimmung mit der Seminarleiterin: Selfie von Ärztinnen und Ärzten einer Arbeitsgruppe des Seminars Qualifizierung für Klinik und Praxis

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Seminar »Wege zur Anerkennung« in unserem Programm IQuaMed die 3.000. Anerkennungsberatung durchführen konnten. Am 4. Januar 2022 haben wir Anna Novotná beraten, eine promovierte Apothekerin, die aus Prag, Tschechische Republik, nach Deutschland gekommen ist. Wir wünschen unserer 3.000. Teilnehmerin am Seminar »Wege zur Anerkennung« herzlich einen guten Start in Deutschland.

Herzlichen Dank sagen wir auch allen, die Interessent/innen auf die kostenfreie Anerkennungsberatung im mibeg-Institut verweisen und selbst aktiv an der Beratung und Vermittlung von ausländischen Gesundheitsfachkräften und von Angehörigen akademischer Heilberufe mitarbeiten: unseren Kooperationspartnern und den Mitgliedern unseres Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed, den Agenturen für Arbeit und Jobcentern, der Bundesagentur für Arbeit, der ZAV, der ZSBA, der G.I.B., den Integration Points, der Stabsstelle Berufsanerkennung beim MAGS, dem BIBB, der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG, der Bezirksregierung Münster, der ZAG und der PuG sowie den Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf, Arnsberg und Detmold, dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung RLP und allen weiteren zuständigen Stellen bundesweit, dem Marburger Bund, den Ärztekammern, den Pflegeschulen und Schulen für Physiotherapie, den Zahnärztekammern, den Apothekerkammern, den Krankenhäusern, den ambulanten Pflegediensten, den Anerkennungsberatungsstellen, den Integrationsnetzwerken, dem IQ Netzwerk und der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung, den Ausländerbehörden, dem BMAS und dem BMBF. Danken möchten wir auch allen Kolleginnen und Kollegen, die sich zusammen mit uns engagieren für eine rasche und qualitativ hochwertige Beratungs- und Bildungsarbeit, die es ausländischen Fachkräften ermöglicht, ihre berufliche Anerkennung in Deutschland zu erlangen, um langfristig bei uns leben und arbeiten zu können. Mit ihrer beruflichen Kompetenz sind sie eine wertvolle Unterstützung für unser Gesundheitssystem.

 

Top vorbereitet auf die ärztliche Fachsprach- und Kenntnisprüfung

Dozenten im Gespräch mit dem mibeg-Institut

Dozenten im Gespräch mit dem mibeg-Institut: Cecile Polzin begrüßt Prof. Dr. med. Claus Doberauer

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir regelrechte Koryphäen der klinischen Medizin in unserem Institut begrüßen dürfen. Hier trifft Seminarleiterin Cecile Polzin, M. A., auf Prof. Dr. med. Claus Doberauer, einen erfahrenen Internisten und Gastroenterologen, langjährig Chefarzt und Ärztlicher Direktor des St. Franziskus-Hospitals in Köln.

Das mibeg-Institut beauftragt leitende Ärztinnen und Ärzte mit umfassender klinischer Erfahrung mit Lehraufträgen, damit die anstehenden Fachsprach- und Kenntnisprüfungen von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten, die an unseren Kursen teilnehmen, gut gemeistert werden. Und die Evaluierungen unserer Seminare zeigen: Das ist der richtige Weg.

Die Bestehensquoten und die Quoten der erfolgreichen Arbeitsaufnahme als Assistenzarzt oder -ärztin liegen bei nahezu 100 Prozent.

Wir bedanken uns bei allen unseren Teilnehmer/innen für die überaus freundlichen Rückmeldungen. So schreibt uns Feder H.: »Ich war Mitglied des Seminars 82. Ich hoffe, Ihnen und allen Dozentinnen und Dozenten geht es gut. Ich bin immer noch in meiner Stelle. Richten Sie bitte allen schöne Grüße aus. Vielen Dank für Ihre Bemühungen, und ich bleibe Ihnen dankbar für Ihre Hilfe in meiner schwierigen Zeit.« Anait P., die aus Armenien zu uns gekommen ist, schreibt uns: »Vielen Dank für die Organisation dieses Kurses! Erstens gefällt mir persönlich dieser Lernansatz. Bei der Anmeldung zu diesem Kurs wurde ich gründlich mit den Aktivitäten der Organisation vertraut gemacht. Jeden Monat gab es einen detaillierten Arbeitsplan, und vorab Informationen über etwas zu geben, hilft sehr. Angesichts der aktuellen Situation schätze ich die Kontrolle über die aktuelle Infektion sehr. Ich habe mich immer im Institut gut geschützt gefühlt.«

Ganz besonders berührt hat uns die folgende Mail von Marina S., die aus Russland stammt: »Noch einmal herzlichen Dank für den tollen Kurs, der mir sehr bei der Integration in den Arbeitsmarkt geholfen hat und meinen Traum in die Realität implementiert hat. Aus meiner Sicht muss ich sagen, dass ich allen meinen Bekannten Euren Kurs empfehle.«

Das größte Kompliment aber für unsere Seminarleiterin und unsere Dozentinnen und Dozenten wird durch Angelina R. gefasst, die in Serbien studiert hat: »Meiner Meinung nach sollte das mibeg-Institut und der Kurs Qualifizierung für Klinik und Praxis eine Voraussetzung für alle ausländische Ärzte sein.«

Wir bedanken uns bei allen Dozent/innen und Teilnehmenden ganz herzlich für die aktive und gute Mitwirkung an der Weiterbildungsreihe Qualifizierung für Klinik und Praxis.

Jubiläum! Der 50. Intensivkurs Humanmedizin ist gestartet

Ärztin im 50. Intensivkurs Humanmedizin des mibeg-Instituts

Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen, Ärztin im 50. Intensivkurs Humanmedizin des mibeg-Instituts

Wir feiern ein Jubiläum: Unser Intensivkurs Humanmedizin, eine vierwöchige Weiterbildung, die auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereitet, ist am 2. November 2021 zum 50. Mal gestartet.

Da wir pandemiebedingt nicht die große Gruppe aller Teilnehmenden für einen Fototermin versammeln wollten, haben wir eine Teilnehmerin aus dem Kurs zum Interview gebeten.

Die fröhlich strahlende Ärztin heißt Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen und kommt aus Ecuador zu uns. Sie hat bereits mit Bravour die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Nordrhein abgelegt und wird bald die Kenntnisprüfung absolvieren, um dann als approbierte Ärztin in einem Krankenhaus im Rheinland zu arbeiten.

anerkennung-nrw.de: Wir dürfen Sie ganz herzlich in unserem Jubiläumsseminar begrüßen! Wie haben Sie uns entdeckt, und wie kamen Sie nach Deutschland?

Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen: Es gab zwei wichtige Gründe (lacht). Einmal bin ich der Liebe wegen nach Deutschland gekommen, und zum anderen wegen des Kakaos. Ich habe in meinem Heimatland in Ecuador Medizin studiert und komme aus einer Region, die stark durch Kakaoanbau geprägt ist. Und so habe ich meine große Liebe kennengelernt, denn mein Mann war als deutscher Agraringenieur im Auftrag der GIZ mit Studien zur Kakaopflanze befasst. Da meine Familie in Deutschland mich gern kennenlernen wollte und überdies in Deutschland sehr viele Ärzte gesucht werden, habe ich mich entschlossen, den Sprung zu wagen.

Welche Schritte haben Sie zur Anerkennung unternommen?

Zunächst habe ich sehr intensiv Deutsch gelernt. Die Sprache ist schließlich ein wichtiges Instrument für uns Ärzte. Dann habe ich meine Unterlagen bei der Bezirksregierung eingereicht. Um als Ärztin in Deutschland zu starten, muss ich noch Prüfungen ablegen: eine Fachsprachprüfung und eine Kenntnisprüfung vor der Ärztekammer.

Sie haben bereits die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Nordrhein erfolgreich bestanden. Wie geht es jetzt beruflich für Sie weiter?

Ich freue mich, dass ich den Kurs am mibeg-Institut besuchen kann. Wir haben eine sehr nette Seminargruppe und trainieren auch viele Fragestellungen miteinander. Der Intensivkurs ist genau so, wie der Name es sagt. Wir sind sofort inhaltlich tief in die Medizin eingestiegen und haben uns bereits intensiv mit dem Strahlenschutz befasst. Ich finde es gut, dass viele Dozenten Chefärzte sind, so kann ich mich gleich sehr gut auf meine Berufstätigkeit hier in Deutschland vorbereiten. Ganz besonders toll finde ich, dass mir das mibeg-Institut direkt die Tür geöffnet hat zu Praxisstellen. Es war nämlich durchaus nicht einfach, jetzt in der Pandemiesituation Termine für Vorstellungsgespräche zu bekommen. Und jetzt kann ich sogar an meinem Wohnort durchstarten.

Wir wünschen Ihnen ein tolles Seminar und sind zuversichtlich, dass Sie auch die Kenntnisprüfung mit Bravour bestehen werden!

Vom Fachsprachkurs Pharmazie auf direktem Weg zur eigenen Apotheke

Die Stadt Krempe in Schleswig-Holstein hat wieder eine eigene Apotheke. In der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nehmen Apotheken einen besonderen Stellenwert ein, und so gab es gleich einen begeisterten Artikel in der Norddeutschen Rundschau, dass Apotheker El Sayed die Neue Apotheke übernommen habe und zusammen mit seinen Mitarbeiter/innen nun für die Arzneiversorgung in der Region ein sehr gutes Angebot machen könne. Die Norddeutsche Rundschau zeigt mit einem Foto das stolze neue Apothekenteam in Krempe.

Der Apotheker Adnan El Sayed Ahmed ist ein Sprachentalent und bringt vielfältige Berufserfahrung mit. Seine Muttersprachen sind Arabisch und Französisch, dazu spricht er fließend Italienisch, Englisch und selbstverständlich Deutsch. Gebürtig im Libanon, hat sich El Sayed für ein Pharmaziestudium in Italien entschieden und dieses erfolgreich abgeschlossen. Erste Berufserfahrung sammelte er auch in Italien, bevor er dann nach Deutschland kam. Unterstützt durch das Jobcenter Dithmarschen in Schleswig-Holstein, absolvierte er Deutschsprachkurse und schloss mit dem Zertifikat Deutsch B2 erfolgreich ab.

2019 schrieb sich Adnan El Sayed Ahmad im mibeg-Institut für den Intensivkurs Fachsprache Pharmazie ein. Das Seminar des mibeg-Instituts bereitet zielgerichtet auf die anspruchsvolle Fachsprachprüfung vor der Landesapothekerkammer vor. Das Seminarprogramm, das durchweg durch Fachkolleg/innen aus der Pharmazie gestaltet wird, war für Apotheker El Sayed der Grund, eigens nach Köln zu kommen. Die anschließende Fachsprachprüfung Pharmazie bestand er mit Bravour. Und nun ist er glücklich am Ziel als Inhaber der Neuen Apotheke in Krempe.

Wir gratulieren aus Köln, wünschen dem Team der Neuen Apotheke herzlich alles Gute und bedanken uns beim Jobcenter Dithmarschen für die gute Unterstützung.