Anerkennung: Anerkennung

Landesverband der Hebammen: Vortrag über Programm IQuaMed

Auf Einladung des Landesverbands der Hebammen NRW stellt das mibeg-Institut Medizin das Programm IQuaMed des IQ Netzwerks beim diesjährigen Treffen der Hebammenausbildungsstätten Nordrhein-Westfalens vor. Unter dem Titel »Neustart für Hebammen, die aus dem Ausland nach NRW kommen – Das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin« informiert das Institut über die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die das IQ Netzwerk für Hebammen und Entbindungspfleger für NRW bereitstellt.

Hebammen und Entbindungspfleger, die, aus dem Ausland kommend, ihren Beruf anerkennen lassen wollen, können mit dem Programm gezielt gefördert werden, wenn die Gleichwertigkeit der Ausbildung nicht gegeben ist. Die Bezirksregierung legt in einem Feststellungsbescheid dar, welche Ausbildungsabschnitte nicht anerkannt werden können. Zur Gleichwertigkeit noch fehlende theoretische und praktische Ausbildungsinhalte können in Nordrhein-Westfalen erworben werden. Hier setzt das Programm IQuaMed gezielt an. IQuaMed hilft den Anerkennungssuchenden, einen Ausbildungsplatz zu finden und übernimmt die Ausbildungskosten, die den lehrenden Hebammen und den Kliniken und Hebammenschulen entstehen. Darüber hinaus unterstützt das Programm die Antragsstellenden, indem die Kosten für Lernmaterialien, aber auch Tagespendelkosten oder Hilfe zum Lebensunterhalt bei entsprechenden Voraussetzungen übernommen werden können.

Damit gibt es in Nordrhein-Westfalen endlich auch eine Unterstützungsmöglichkeit für lehrende Hebammen, die sich bei der Integration der ausländischen Kolleginnen und Kollegen engagieren.

Das Programm IQuaMed ist Teil des IQ Netzwerks, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit.

Für Informationen steht das mibeg-Institut Medizin gern zur Verfügung.

Pharmakologie und Toxikologie

Ein sehr gutes Lehrbuch „Pharmakologie und Toxokologie“ haben die Professoren Bönisch, Graefe und Lutz veröffentlicht. Die beiden wichtigen interdisziplinären Grundlagenfächer der Medizin werden umfassend dargestellt, und das Lehrbuch eignet sich ganz besonders für Studierende der Medizin und Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker, die ihre Berufstätigkeit in Deutschland aufnehmen wollen. Das Lehrbuch ist in die Präsenzbibliothek des mibeg-Instituts Medizin aufgenommen worden. Wir empfehlen es allen Dozentinnen und Dozenten, die für uns diese Grundlagenfächer unterrichten, insbesondere in unserem Programm IQuaMed zur Vorbereitung von Angehörigen reglementierter Gesundheitsberufe aus dem Ausland auf die berufliche Anerkennung in NRW.

» Karl Heinz Graefe, Werner Lutz, Heinz Bönisch: „Pharmakologie und Toxikologie“. 2. vollständig überarbeitete Auflage, Stuttgart 2016

Bundesärztekammerpräsident Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery: Arbeitschancen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind exzellent

Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Frank-Ulrich Montgomery, hat aktuell aufgezeigt, dass in Deutschland immer mehr Ärztinnen und Ärzte beschäftigt sind. Insgesamt stieg die Zahl 2015 um 6.055 auf 371.302 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, was einen neuen Rekord darstellt. Darunter sind 3560 ausländische Ärztinnen und Ärzte, die eine Zulassung erhielten und bei den Ärztekammern entsprechend gemeldet sind.

42.604 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Pass sind in Deutschland tätig. Über 2000 Mediziner kamen aus Syrien und stellen inzwischen die viertgrößte Gruppe unter den aus dem Ausland kommenden Medizinern dar.

Prof. Montgomery betont, dass die Zahl der Mediziner trotz ansteigender Arztzahlen nicht ausreiche, um die Versorgung dauerhaft zu sichern, da der Bedarf schneller wachse als die Zahl der Ärzte. Für ausländische Ärztinnen und Ärzte sind neben den fachlichen Kenntnissen sehr gute Sprachkenntnisse unabdingbare Voraussetzung zur Ausübung des Berufs. In Nordrhein-Westfalen bereitet das mibeg-Institut Medizin mit seinem Programm IQuaMed gezielt auf die Anerkennung und den optimalen Berufseinstieg ins Gesundheitswesen vor.

Kurs zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung startet erneut in Bad Driburg

Ärztinnen und Ärzte werden durch das Programm IQuaMed auf die Fachsprachprüfung vorbereitet

Ärztinnen und Ärzte werden durch das Programm IQuaMed auf die Fachsprachprüfung vorbereitet

Nach dem großen Erfolg des ersten Praxisseminars Humanmedizin hat das mibeg-Institut Medizin erneut einen Kurs zur Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung gestartet. Im vierten Praxisseminar Humanmedizin bereiten sich elf Ärztinnen und Ärzte intensiv in Theorie- und Praxisphasen und mit einer begleitenden Sprachförderung auf eine Berufstätigkeit als Assistenzärzt/in vor. Weiterlesen →

Zahnmedizin: Fachsprachprüfung vor der Zahnärztekammer erfolgreich bestanden nach Teilnahme am Programm IQuaMed

Heute erreichten uns die ersten Rückmeldungen von Absolventen unseres Intensivkurses Fachsprache Zahnmedizin: Wir gratulieren sehr herzlich zur bestandenen Prüfung! Das Team des mibeg-Instituts Medizin freut sich sehr über diesen Erfolg unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars bei dieser anspruchsvollen Prüfung.

In der Fachsprachprüfung für Zahnmediziner/innen werden u.a. die Schwerpunkte Diagnostik und Therapie, Prothetik / Chirurgie, Zahnerhaltungskunde / Parodontologie, Pharmakologie und Strahlenschutz thematisiert. Teilnehmer der Prüfung müssen neben der Arztbriefschreibung zudem das Gespräch mit den Patienten und den Fachkollegen beherrschen, was unsere Absolventen sehr gut darlegen konnten. Nach bestandener Prüfung erfolgt die Integration in die Berufswelt: Mit Berufserlaubnis oder Approbation kann die Zahnheilkunde aktiv ausgeübt werden. Wir wünschen herzlich einen guten Start!

Der Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin startet fortlaufend, die nächsten Starttermine finden Sie hier. Wenn Sie an dem Seminar teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an das mibeg-Institut Medizin.

Die Teilnahme am Seminar ist für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die aus dem Ausland kommen und in NRW ihre Anerkennung erlangen wollen, kostenfrei. Gefördert wird das Programm IQuaMed des IQ Netzwerks durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.