Anerkennung: Anerkennungsberatung

Neue BBE-Beratungsstelle in Moers bietet Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Eine gute Möglichkeit, Fragen rund um die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen zu klären, gibt es jetzt in Moers am Niederrhein. Langjährig erfahrene Berater zur beruflichen Entwicklung bieten diesen Service an und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in dieser Region. Die BBE-Beratungsstelle gehört zur FachWerk.KreisWesel gGmbH. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche Beratungsstellen zur beruflichen Entwicklung eingerichtet und bietet über viele Stellen Anerkennungsberatung an. Wenn Sie eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe suchen, finden Sie über www.weiterbildungsberatung.nrw weitere Informationen.

Jobcenter Wuppertal: Großes Engagement für berufliche Anerkennung und Integration von Gesundheitsfachkräften

Zu einem Expertenaustausch sind Anerkennungsspezialisten des mibeg-Instituts Medizin gern einer Einladung ins Jobcenter Wuppertal gefolgt. In großer Runde fand ein Austausch zur aktuellen Verfahrenspraxis der zuständigen Stellen bei der beruflichen Anerkennung von aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten, Zahnärzt/innen und Apotheker/innen statt. Bei Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen und Hebammen wurden intensiv die optimierten Verfahren bei der beruflichen Anerkennung diskutiert.

Expertenaustausch im Jobcenter Wuppertal mit dem mibeg-Institut

Expertenaustausch im Jobcenter Wuppertal mit dem mibeg-Institut

Was sind die schnellsten Wege zur beruflichen Integration von aus dem Ausland kommenden Gesundheitsfachkräften? Wie läuft eine Fachsprachprüfung ab? Wie ist eine Kenntnisprüfung strukturiert? Wie sieht eine optimale Vorbereitung auf diese Prüfungen aus? Welche sprachlichen Voraussetzungen müssen für eine dauerhafte berufliche Integration im Bereich der Deutschkenntnisse erworben werden? Was sind die Anforderungen des Arbeitsmarktes für Gesundheitsberufe? Wie kann eine Integrationskette lückenlos aufgebaut werden? Wie kann ein Approbationstourismus vermieden werden? Und schlussendlich: Welche Integrationserfolge gibt es, insbesondere durch die gute Zusammenarbeit zwischen Anerkennungsberatung, Anerkennungsqualifizierung und Arbeitsvermittlung durch die Jobcenter?

Diese und viele andere Fragen mehr standen im Mittelpunkt des Fachgesprächs. Die Arbeitsvermittlungsprofis des Jobcenters Wuppertal und weiterer Einrichtungen und Initiativen der Stadt Wuppertal bewerteten den Input von Seiten des mibeg-Instituts als sehr positiv. Wir danken Ilka Brehmer, Fachreferentin Jobcenter Wuppertal, für die Gestaltung und Moderation des Expertenaustauschs. Von Seiten des mibeg-Instituts referierten Barbara Rosenthal, Carina Schmidt und Christian Kühlwein.

Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden

Heute erreichten uns wieder Nachrichten von glücklichen Absolventen: Sie haben die anspruchsvollen Kenntnisprüfungen an nordrhein-westfälischen Universitäten mit Bravour bestanden.

Eine Ärztin schrieb uns: »Wir waren zu viert in der Prüfungsgruppe in Münster und stellten überraschend fest, dass drei von uns sich durch verschiedene Seminare des mibeg-Instituts auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereitet haben. Und wir drei waren es eben auch, die alle bestanden haben. Deshalb möchten wir uns herzlich beim Team des mibeg-Instituts und allen Dozenten bedanken.«

Die angehende Neurologin, die ursprünglich aus Russland stammt, gehört dazu ebenso wie eine zukünftige Internistin und Kardiologin, die aus der Mongolei nach Deutschland gekommen ist. Ebenso zur Prüfungsgruppe gehörte ein Arzt aus Jordanien, der jetzt seine Facharztweiterbildung an einer Klinik in der Eifel absolviert.

Wir gratulieren unseren Absolventen sehr herzlich.

Während wir dies veröffentlichen,  erreicht uns die nächste erfreuliche Nachricht: Eine Absolventin aus Kolumbien teilt uns gerade mit, dass sie die Kenntnisprüfung bestanden hat und nun als Chirurgin arbeiten wird. Auch ihr gratulieren wir sehr herzlich und wünschen ihr und ihren Kolleg/innen für die weitere berufliche Karriere herzlich das Beste.

Anerkennungsberatung in NRW

Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und weitere Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe wie beispielsweise Ergotherapeut/innen und Physiotherapeut/innen, die ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen anerkennen lassen möchten, finden hier schnell Kontakt zu einer Beratungsstelle für berufliche Entwicklung und Informationen zum Anerkennungsgesetz NRW. Seminare zur Vorbereitung auf die Prüfungen im Kontext der Anerkennung im Bereich der reglementierten Gesundheitsberufe bietet das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin. Eine Anerkennungsberatung wird regelmäßig dienstags während des Seminars »Wege zur Anerkennung« im mibeg-Institut Medizin angeboten.

Wie beantrage ich meine berufliche Anerkennung?

Bereits aus dem Ausland können Sie die berufliche Anerkennung in Deutschland beantragen. Aber Sie können sie auch beantragen, wenn Sie bereits in Deutschland leben – und möglicherweise in einem anderen Beruf arbeiten, da Ihnen in Ihrem erlernten Beruf noch die Anerkennung fehlt.

Die Gesundheitsberufe setzen eine Zulassung voraus. Damit sichert der Staat die besonderen Schutzbedürfnisse von Patienten. Anders formuliert: Wer die Heilkunde ausübt, ohne dazu berechtigt zu sein, kann sich strafbar machen. Eine medizinische Handlung ohne Zulassung kann als Körperverletzung bestraft werden. Es ist wichtig, über die Approbation oder die Berufszulassung zu verfügen, bevor man in Kliniken und Praxen arbeitet. Weiterlesen