Anerkennung: Approbation

Das Programm IQuaMed erfolgreich in allen Regionen NRWs

Absolventinnen und Absolventen eines Seminars des Programms IQuaMed beim Abschluss im mibeg-Institut Medizin

Absolventinnen und Absolventen eines Seminars des Programms IQuaMed beim Abschluss im mibeg-Institut Medizin

Uns erreichen zahlreiche Mitteilungen über erfolgreich bestandene Fachsprach- und Kenntnisprüfungen. Wir freuen uns sehr und gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen sehr herzlich.

Das Programm IQuaMed bietet passgenaue Qualifizierungen für Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe und ist ein Projekt des IQ Netzwerks, das zahlreichen Anerkennungssuchenden in Deutschland bei der beruflichen Integration behilflich ist und gefördert wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. Weiterlesen

Approbation beantragen in NRW: neue Regelungen

Das sogenannte Anerkennungsgesetz (BQFG, Gesetz über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen) ist verändert worden. Diese Neuregelungen sind Anfang 2016 in Kraft getreten. Von diesen Veränderungen sind insbesondere auch die Heilberufe in Deutschland betroffen. Weiterlesen

Anerkennung für Zahnmediziner und Zahnmedizinerinnen in NRW: Prüfungsvorbereitung

Zehn Zahnärztinnen und Zahnärzte werden zur Zeit mit Unterstützung des IQ Netzwerks über das Programm IQuaMed mit einem dreiwöchigen Intensivseminar auf die Berufsausübung in Deutschland vorbereitet.

Das Seminar vermittelt intensiv die zahnmedizinische Fachsprache mit den thematischen Schwerpunkten Diagnostik und Therapie, Prothetik, Chirurgie, Zahnerhaltungskunde,  Parodontologie, Pharmakologie und Strahlenschutz. Sprachvermittlungsexpert/innen und zahnmedizinische Dozentinnen und Dozenten trainieren die teilnehmenden Zahnärzt/innen im Bereich der Gesprächsführung und bereiten auf die anstehende Prüfung vor der Zahnärztekammer vor. Die Seminargebühren werden durch das Programm IQuaMed im IQ Netzwerk NRW vollständig übernommen. Weiterlesen

Ärztliche Hospitationen: Was ist erlaubt?

Dürfen ausländische Ärztinnen und Ärzte, die noch nicht über eine Approbation verfügen, entgeltfrei in Krankenhäusern oder Arztpraxen hospitieren? Über die Ärztekammer Bremen ist eine wichtige Information hierzu erstellt worden.

Die Präsidentin der Ärztekammer Bremen, Dr. med. Heidrun Gitter, hatte sich an den Bremer Wirtschaftssenator Martin Günthner gewandt, um eine Klärung herbeizuführen. Der Wirtschaftssenator führte aus, dass Hospitantinnen und Hospitanten, die rein beobachtend und begleitend am beruflichen Geschehen teilnehmen, ohne selbst Arbeitsleistungen zu erbringen, dies tun können, ohne Praktikant/in im Sinne des Mindestlohngesetzes zu sein. Es handelt sich also um Hospitationen, die Einblick geben in die fachliche Arbeitswelt von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland und Unterstützung geben können beim Erwerb der medizinischen Terminologie. Weiterlesen

Neue Fachsprachkurse Zahnmedizin starten

Zahnärztinnen und Zahnärzte, die nach Deutschland kommen und ihren Beruf ausüben möchten, benötigen eine Anerkennung. Die Bezirksregierung erteilt nach Prüfung der Unterlagen die Erlaubnis, den Beruf auszuüben. Ohne eine solche Berufszulassung, Approbation genannt, darf ein Zahnarzt nicht in Deutschland tätig werden.

In einigen Fällen kann die Gleichwertigkeit der Ausbildung nicht bestätigt werden. Dann muss ein Ausgleich in Form von Praxisnachweisen oder Prüfungen erbracht werden. Alle Zahnärztinnen und Zahnärzte, die nicht in Deutschland studiert haben oder an einer deutschsprachigen Universität ausgebildet worden sind, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen oder auch keine Berufsausbildung in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben, müssen nachweisen, dass sie die Fachsprache beherrschen.

Damit ist zum einen das Gespräch mit dem Patienten oder der Patientin gemeint, zum anderen aber auch die kollegiale Verständigung im Gespräch oder in Schriftform, wie sie in der wissenschaftlichen Literatur gebräuchlich ist und in Gutachten sowie Krankheits- und Befundberichten Anwendung findet.

Das mibeg-Institut Medizin führt gemeinsam mit Kooperationspartnern, die sich auf die Vermittlung der Fachterminologie spezialisiert haben, Kurse durch. In diesen Seminaren unterrichten Fachkollegen, also Zahnärztinnen und Zahnärzte, und Sprachdozenten, die die deutsche Sprache vermitteln.

Die Kurse starten fortlaufend. Die aktuellen Starttermine finden Sie hier: www.mibeg.de/medizin/intensivkurs-fachsprache-zahnmedizin/

Interessentinnen und Interessenten sollten die vollständigen Bewerbungsunterlagen an das mibeg-Institut Medizin senden und den Antrag auf Erteilung der Approbation bei ihrer zuständigen Bezirksregierung gestellt haben. Eine vollständige Kopie des Bescheides muss den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden. Ebenfalls nötig ist der Nachweis von guten Deutschkenntnissen durch ein Zertifikat mit mindestens dem Level B2.

Wer teilnehmen möchte, sollte eines der nächsten Informationsseminare »Wege zur Anerkennung« besuchen. Die nächsten Termine finden Sie hier.