Anerkennung: Arzt

mibeg-Institut Medizin: Das Programm IQuaMed ist ein Beitrag zur Willkommenskultur in NRW

Das mibeg-Institut Medizin hat das Integrationsprogramm IQuaMed für ausländische Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits-und Krankenpfleger/-innen und weitere staatlich anerkannte Heilberufe entwickelt.

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits in Seminaren auf ihre Fachsprachprüfung oder ihre Kenntnisprüfung in NRW vorbereitet worden, Über 240 Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe aus der ganzen Welt haben in Bad Driburg, Herne oder Köln am Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teilgenommen und wurden umfassend über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung informiert. Weiterlesen

IQ Netzwerk NRW: Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte erfolgreich gestartet

16 hochmotivierte Ärztinnen und Ärzte aus aller Welt bereiten sich seit Montag im Intensivkurs Humanmedizin auf ihre Kenntnisprüfung in Nordrhein-Westfalen vor. Nach Bestehen der Kenntnisprüfung erhalten sie ihre Approbation und dürfen unbeschränkt in Deutschland als Arzt oder Ärztin arbeiten. Das Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: als Klinikarzt oder -ärztin in einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen tätig zu werden. Weiterlesen

»Es ist gut, so eine Unterstützung zu haben«: Ärztinnen und Ärzte aus der ganzen Welt bereiten sich in Köln auf ihre Fachsprachprüfung in NRW vor

Rocio A. bereitet sich auf ihre Fachsprachprüfung in NRW vor

Rocio A. ist in Venezuela aufgewachsen. Mit einem Seminar des Programms IQuaMed bereitet sich die Ärztin intensiv auf ihre Fachsprachprüfung vor, um in Nordrhein-Westfalen ihre Anerkennung zu erlangen.

Rocio A. ist vor einem Jahr aus Venezuela nach Deutschland gekommen. Die Ärztin hat schnell Deutsch gelernt und trainiert viel zu Hause, liest deutschsprachige Bücher und schaut deutsche Filme. Um in NRW als Ärztin arbeiten zu können, bereitet sie sich zur Zeit intensiv auf die Fachsprachprüfung vor, die notwendig ist, um die Approbation zu erlangen. Im Oktober ist es soweit, dann steht die Prüfung an. Der vierwöchige Intensivkurs Fachsprache Medizin, den sie in Köln zur Zeit besucht, kam da für sie gerade richtig.

»Mit dem Kurs kann ich mich viel besser vorbereiten als allein. Es ist gut, so eine Unterstützung zu haben. Zu Hause hat man nie so gute Bedingungen wie hier im Kurs«, sagt sie. Wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Seminar ist sie überzeugt davon, dass das gemeinsame Lernen viel leichter ist und deutlich größere Aussicht auf Erfolg hat. »Wir haben hier sehr gute Lehrmaterialien und gute Dozenten«, sagt sie und lobt, dass das Seminar so intensiv ist: »Sehr gut finde ich, dass der Kurs über vier Wochen immer ganztags stattfindet, das gemeinsame Lernen funktioniert so viel besser.« Weiterlesen

Die Ev. Krankenhäuser in Bergisch Gladbach und Köln unterstützen aktiv ausländische Ärztinnen und Ärzte bei der Integration in NRW

Der chirurgische Chefarzt Dr. med. Andreas Hecker, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed

Der chirurgische Chefarzt Dr. med. Andreas Hecker, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed

»Das Programm IQuaMed für Nordrhein-Westfalen«, sagt Chefarzt Dr. med. Andreas Hecker, »ist eine sehr gute Unterstützung für den Weg zur Anerkennung von ausländischen Ärztinnen und Ärzten, und es freut uns sehr, dass unser Krankenhaus die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Praxisseminar Humanmedizin in diesem Programm während der Praxisphase unterstützt.« Herr Dr. Hecker ist Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Ev. Krankenhaus Bergisch-Gladbach. Weiterlesen

Welche Unterlagen muss ich einreichen, wenn ich die Approbation beantragen möchte?

Wenn Sie als Arzt oder Ärztin in Deutschland arbeiten möchten, benötigen Sie eine Approbation oder eine Berufserlaubnis. Um die Approbation zu beantragen, müssen Sie bestimmte Unterlagen vorlegen, mit denen Sie Ihren Sudienabschluss und Ihre bisherige ärztliche Tätigkeit nachweisen.

In einem Flyer informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) darüber:

»Bei der Beantragung der Approbation müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

  • Antragsformular (zu finden auf der Internetseite Ihrer Approbationsbehörde)
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • Tabellarische Übersicht über Ausbildungen und bisherige Berufstätigkeit
  • Ausbildungsnachweise sowie gegebenenfalls weitere Befähigungsnachweise
  • Nachweise über einschlägige Berufserfahrung und Weiterbildungen
  • Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Herkunftsstaat
  • Erklärung, dass Sie den Beruf in Deutschland ausüben wollen (entfällt für Abschlüsse der EU / EWR / Schweiz)

Im Laufe des Verfahrens müssen Sie noch diese Unterlagen vorlegen, um nachzuweisen, dass Sie die sonstigen Voraussetzungen der Approbation erfüllen:

  • aktuelle ärztliche Bescheinigung der gesundheitlichen Eignung
  • aktuelles amtliches Führungszeugnis
  • Erklärung, ob ein gerichtliches Strafverfahren anhängig ist
  • Sprachnachweis

In der Regel müssen Sie die Unterlagen in deutscher Übersetzung vorlegen. Die Approbationsbehörde informiert Sie darüber, ob Übersetzungen von einem öffentlich bestellten Übersetzer erstellt werden müssen und Kopien zu beglaubigen sind. Außerdem können Sie dort nachfragen, welche Unterlagen Sie darüber hinaus brauchen. Der Antrag wird erst bearbeitet, wenn alle erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden.

Sie haben außerhalb Deutschlands eine Spezialisierung erworben und möchten in Deutschland als Facharzt/ärztin, Fachzahnarzt/ärztin, Fachtierarzt/ärztin oder Fachapotheker/in tätig sein? Dann benötigen Sie neben der Approbation auch die Anerkennung zum Führen Ihrer Fachbezeichnung. Diese beantragen Sie bei der zuständigen Landesärzte-, Landeszahnärzte-, Landestierärzte- oder Apothekerkammer in dem Bundesland, in dem Sie Ihre Tätigkeit ausüben wollen. In einigen Bundesländern können Sie diese Genehmigung bereits beantragen, wenn Sie eine befristete Berufserlaubnis besitzen.«