Anerkennung: Blog Anerkennung Gesundheitsberufe

Lieblingspost: Approbationsprüfungen bestanden

Immer wieder erfreuen uns Absolvent/innen mit Mails, mit denen sie uns ihre bestandenen Prüfungen mitteilen. Eine Ärztin aus Venezuela schreibt uns heute: »Liebe Frau Schmidt, ich wollte nur mitteilen, dass ich am Samstag, dem 04.09. die Kenntnisprüfung bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe bestanden habe. Ich bedanke mich nochmal bei dem ganzen Team vom mibeg-Institut.«

Und zufällig schreibt uns heute eine weitere Ärztin, die ebenfalls aus Venezuela stammt  und Absolventin eines anderen Seminars ist: »Sehr geehrte Frau Schmidt, ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich die FSP bestanden habe. Ich danke Ihnen und allen Dozenten für die wunderbare Zeit zusammen und die Hilfe!«

Und wir gratulieren herzlich und bedanken uns für das schöne Foto!

Qualifizierung für Klinik und Praxis

Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis

In Nordrhein-Westfalen starten Physiotherapeuten aus vielen Ländern ihre Anerkennungsqualifizierung

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die berufliche Anerkennung

mibeg-Institut und bene+ starten erneut Anerkennungsqualifizierung für Physiotherapeut/innen

»Das werden bestimmt die schönsten vier Monate meines Lebens«, sagte uns ein Physiotherapeut beim heutigen Kursstart des Praxisseminars Physiotherapie. Mit Startdatum 6. September qualifizieren sich 18 Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit einem gut etablierten Seminarkonzept, das das mibeg-Institut zusammen mit den Physiotherapie-Experten von bene+ erneut in Herne anbietet.

Das erfolgreiche und öffentlich geförderte Seminarkonzept ist mehrfach erprobt. Die 19 Absolvent/innen des letzten Kurses haben zu 100 Prozent ihre berufliche Anerkennung erlangt. Gemeinsam mit den Physiotherapie-Experten von bene+ stellte Seminarleiterin Dr. Shermineh Shahi vom mibeg-Institut die viermonatige Theoriephase der Anerkennungsqualifizierung vor. Danach besteht, je nach Bescheid des Landesprüfungsamts für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, die Möglichkeit, ein drei- oder sechsmonatiges zusätzliches Praxismodul zu absolvieren.

Das Projekt verdankt sich der hervorragenden Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren im Anerkennungsprozess. Neben dem mibeg-Institut und bene+ als Qualifizierer und Anerkennungsberater sind dies vor allem die Bezirksregierung Münster, das Landesprüfungsamt NRW und die Arbeitsagenturen und Jobcenter des Landes NRW.

Anfragen aus vielen anderen Bundesländern liegen zurzeit vor, sodass das mibeg-Institut und bene+ zurzeit überlegen, das erfolgreiche Fortbildungskonzept auch in anderen Bundesländern anzubieten.

Zwölf von 18 Teilnehmenden wollten direkt mit aufs Startfoto. Sie kommen u.a. aus Polen und Argentinien, aus Tunesien, Serbien und dem Iran, aus Bosnien-Herzegowina und Libyen: also eine internationale Gruppe aus vielen Kontinenten mit großer Liebe zum Beruf Physiotherapie, mit guten deutschen Sprachkenntnissen und dem Wunsch, so schnell wie möglich als Physiotherapeut/innen durchzustarten.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

#impfenschützt: »Die Ärzte« rufen zur Impfung auf, zahlreiche weitere Bands folgen

Die Band »Die Ärzte« ruft auf ihrer Website und über ihre Social Media-Kanäle zum Impfen auf. In dem Appell heißt es:

Wie wahrscheinlich fast alle Musiker*innen überall fragen wir uns, wie es mit dem Leben und der Musik weitergeht, und wann und wie wir wohl endlich wieder live auftreten können wie vor der Pandemie. Eine Rückkehr zur Normalität wäre traumhaft.

Soweit wir das verstehen, funktioniert das nur über Impfungen.*

Natürlich gibt es Menschen, die Angst davor haben, sich einen neuen und so schnell zugelassenen Stoff in den Arm spritzen zu lassen (wenn dies auch der am sorgfältigsten beobachtete Impfstoff aller Zeiten ist) – was wir verständlich finden. Niemand rechnet erst mal damit, daß ausgerechnet er oder sie sich mit Covid-19 infizieren wird.

Das Problem an dieser Wette mit dem Schicksal ist, daß der Einsatz im schlimmsten Fall das eigene Leben sein kann. Laut übereinstimmender Meinung unzähliger Wissenschaftler ist spätestens seit der hochansteckenden Delta-Variante eine Infektion für Ungeimpfte mittelfristig unvermeidbar.

Auch deshalb haben wir als Band uns entschieden, uns impfen zu lassen – ein kurzer Stich in den Oberarm, um die Wahrscheinlichkeit von „Long Covid“ oder dem qualvollen Tod durch Ersticken massiv zu verringern. Und als Bonus sind Geimpfte nach derzeitigen Erkenntnissen auch deutlich weniger ansteckend; wir tun also gleichzeitig auch etwas Gutes für die Menschen, denen wir begegnen.

Wir würden Euch gerne bitten, unserem Beispiel zu folgen. Ihr habt damit auch die Zukunft der Kultur in der Hand (bzw. im Arm). Ein kleiner Schritt für jeden von uns, ein großer Schritt für die Gesellschaft – damit es nicht mehr so lange dauert, bis auch wieder Konzerte, Club- und Theaterbesuche unter normalen Bedingungen möglich sind. Damit wir uns endlich wieder entspannt umarmen und miteinander feiern können.

Damit das Leben weitergeht.

*) Was sind Impfungen eigentlich? Viele Menschen sind in der Vergangenheit weltweit gestorben an den Pocken, an Gelbfieber, Typhus, Polio und Tetanus – alles Infektionskrankheiten, die entweder von Viren oder Bakterien verursacht werden. Daß wir in Europa heute von diesen Krankheiten nicht mehr bedroht sind, haben wir weltweiten Impfkampagnen zu verdanken. In der Regel wird dem Körper eine abgeschwächte (oder völlig unschädliche) Version des jeweiligen Krankheitserregers verabreicht, um das Immunsystem anzuregen, Antikörper gegen den Eindringling zu produzieren. (mRNA-Impfstoffe funktionieren ein bisschen anders und noch eleganter, aber das Ergebnis ist dasselbe.) So kann ein kleiner Pieks Leben retten, und hat das in der Vergangenheit schon millionenfach getan. Klingt komisch, ist aber so.

Inzwischen haben sich zahlreiche Künstler:innen diesem Appell unter #impfenschützt auf Twitter angeschlossen.

Pflegekammer NRW: Pflegefachkräfte können sich registrieren

Die Pflegekammer NRW geht an den Start. Auf einem Online-Portal der Kammer können sich Pflegefachkräfte jetzt registrieren. Anja Wiedermann, Geschäftsführerin des Errichtungsausschusses der Kammer, zeigt im Video, wie einfach dies geht.

Wie kann ich mich bei der Pflegekammer NRW online registrieren?

Wir brauchen eine gescheite Impfpolitik: Dazu gehören gute und leicht erreichbare Impfangebote

1. Aug.
@erik_fluegge
Ärmere Menschen sind nicht immer dümmer als ihr, sie entscheiden nur anders.

Das müssen sie auch. Denn zum Beispiel heißt ihre erste Frage nicht, wie viel Kalorien haben Fritten, sondern: Was kosten die? 2/9

Die Kostenfrage erhöht massiv den Lebensaufwand. Man muss Angebote durchsehen, in mehrere Supermärkte fahren und viel in der Familie diskutieren, wer was haben darf – sehr viel. 3/9

Noch dazu muss man den Gewinn durch ein Angebot mit Wegkosten verrechnen. »Da verfahren wir 1,50€ Sprit!« bzw. brauchen Bustickets.
Ja, das wird ernsthaft genau so besprochen! 4/9

Armut verbraucht Zeit und Energie und bringt häufig weitere Probleme mit sich: zum Beispiel unpraktische Arbeitszeiten, Gesundheitsprobleme etc. 5/9

Deshalb ist alles, was mehrere Probleme in einem Moment auf einmal löst, eine bestmögliche Option. 6/9

Man will sich impfen lassen, muss aber auch eigentlich mit hohem Zeitaufwand günstig einkaufen und zum Impfen muss man Bustickets kaufen. So geht die Kalkulation nicht auf. Die #Bratwurst-Idee ändert das. 7/9

Hier heißt die Rechnung: Bratwurst = gespartes Mittagessen + was Besonders für die Kinder + endlich auch geimpft = Hingehen.
Würde auch mit Fritten und kostenfreier Hüpfburg funktionieren. Muss nicht Wurst sein. 8/9

Bitte seid nicht so schnell mit einem Urteil über Menschen bei der Hand, die ihr nicht versteht.
Liebe Grüße von einem aus einer Familie, die phasenweise jeden Euro 3x umdrehen musste. 9/9

Tweets von Erik Flügge
@erik_fluegge

Während die Gesundheitspolitik über die Unabhängigkeit der Ständigen Impfkommission STIKO streitet und die Impfung von Kindern und Jugendlichen forciert, benötigt die besonders wichtige Erhöhung der Impfquote bei der großen Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen gut erreichbare Impfangebote. Beeindruckend in diesem Zusammenhang sind die Tweets von Erik Flügge.

»Wir müssen aufhören die Menschen planwirtschaftlich zum Impfstoff zu bringen, sondern wir müssen den Impfstoff zu den Menschen bringen«, betont auch der Arzt und Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen. Es geht um gut erreichbare Angebote und die konsequente Fortsetzung der Impfkampagne. In einer solchen Diskussion sollte die STIKO nicht in ihrer Unabhängigkeit beschädigt und Wissenschaftsfeindlichkeit und Irrationalität nicht Tür und Tor geöffnet werden.