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Aktion »Wir unterstützen gern«: Hilfsangebote während der Corona-Pandemie

mibeg-Institut MedizinUnsere Krankenhäuser und das öffentliche Gesundheitswesen stehen aktuell vor großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Das mibeg-Institut Medizin möchte gern ehrenamtlich einen Beitrag dazu leisten, zum einen Helfer zu finden und zum anderen Institutionen anzufragen, die Unterstützer suchen.

Da das mibeg-Institut über ein sehr großes Kontaktnetz von Experten im Gesundheitswesen verfügt, möchten wir mit der Aktion »Wir unterstützen gern« mehrere tausend Unterstützungsangebote anfragen, um sie zielgerichtet in den einzelnen Regionen zusammenzubringen.

Das kann zum einen die Ärztin sein, die während der Familienphase zurzeit als Dozentin arbeitet, das kann der Krankenpfleger sein, der sich im klinischen Datenmanagement ausbildet oder im Medizincontrolling arbeitet, aber möglicherweise auch Kapazitäten frei hat, Wochenenddienste in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen abzuleisten. Wir haben zwei Portale entwickelt, zum einen für die Unterstützer, zum anderen für die Organisationen, die zusätzliche Unterstützung gut gebrauchen können. Wir bringen beide zusammen, die Institutionen entscheiden dann selbst, ob und in welcher Form sie dieses Angebot nutzen möchten. Sollten Sie keine Mail durch uns erhalten haben, aber Interesse haben mitzumachen, können Sie sich gern jederzeit an uns wenden.

Wir sagen schon jetzt all unseren Absolventen, Dozenten und Kooperationspartnern herzlichen Dank! Die Aktion startet am 25. März 2020.

Medizinstudierende: Große Hilfsbereitschaft im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland bvmdÜberwältigend war das Echo auf eine Anfrage der Bundesärztekammer und der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland bvmd. Allein zwischen dem 16. und dem 22. März 2020 haben sich mehr als 21.500 Medizinstudierende entschlossen, sich zur Verfügung zu stellen für den Einsatz bei Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Unter dem Titel »medis vs. COVID-19« werden Kliniken oder andere medizinische Einrichtungen angefragt, die Unterstützung suchen. Diese werden gematcht mit den Angeboten der Studierenden.

Unterstützt durch die Plattform »match4healthcare« werden nun Angebot und Nachfrage miteinander vermittelt. „match4healthcare« wurde im Rahmen des Hackathons »WirVsVirus« unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung entwickelt.

Bundespflegekammer und Deutscher Pflegerat starten Initiative #pflegereserve

Da es durch die Corona-Pandemie zu Engpässen in der Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland kommen kann, starten die Bundespflegekammer und der Deutsche Pflegerat DPR eine Initiative, mit der sich examinierte Fachkräfte aus der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege, die aktuell nicht in einem Pflegeberuf arbeiten, registrieren und ihre Bereitschaft kundtun können, während der Zeit der Pandemie in einem Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung oder einem Notfallkrankenhaus einzuspringen.

Weitere Informationen unter www.pflegereserve.de.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO)

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 22. März 2020 eine neue Schutzverordnung zur aktuellen Coronapandemie erlassen, mit der die Schutzmaßnahmen wesentlich ausgebaut werden sollen. Die Schutzverordnung ist hier abrufbar.

Interkulturelle Kommunikation in der Medizin

Interkulturelle Kommunikation in der MedizinBei Springer ist das Fachbuch »Interkulturelle Kommunikation in der Medizin« erschienen, herausgegeben von Anton Gillessen, Solmaz Golsabahi-Broclawski, André Biakowski und Artur Broclawski.

Das Buch zeigt aus multiperspektivischer Sicht, wie elementar die interkulturelle Kommunikation auf Augenhöhe für ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis im Praxis- und Klinikalltag ist. Ein Buch für Ärzt/innen und Psycholog/innen, das darüber hinaus alle Berufsgruppen in der Sozial- und Integrationsarbeit anspricht. Ausgehend von den aktuellen Erkenntnissen der internationalen Migrationsforschung werden den Leser/innen Wertevorstellungen und Verhaltensschemata in der Kommunikation zwischen Ärzten, Integrationshelfern und Menschen mit Zuwanderungshintergrund aufgezeigt. Im Fokus stehen dabei kultur-, sozial- und religionsanthropologischen Aspekte, die für die Integration von Flüchtlingen, Migranten und Spätaussiedlern im Kontext des Gesundheitswesens relevant sind. Anhand von Fallbeispielen bietet das Buch für verschiedene medizinische Fachgebiete praktische Handlungsempfehlungen für eine kultursensible und gleichberechtigte Arzt-Patienten-Beziehung.

Mit einem Beitrag zur »Integration durch Qualifizierung und Anerkennung im Gesundheitswesen« beteiligt sich Barbara Rosenthal, Erziehungswissenschaftlerin und Leiterin der mibeg-Institute, an dieser Publikation. Das mibeg-Institut Medizin führt Anerkennungsberatungen und Anerkennungsqualifizierungen für Ärzte und Ärztinnen, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegefachkräfte und weitere reglementierte Gesundheitsfachkräfte durch.

Weitere Informationen und eine Übersicht über die Beiträge in diesem Fachbuch finden Sie hier.