Anerkennung: Europa

Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung: Teilnehmer aus vielen europäischen Ländern

Vorbereitung auf die Fachsprachprüfungen für akademische Heilberufe

Vorbereitung auf die Fachsprachprüfungen für akademische Heilberufe

Andreas Höffken, Geschäftsführer unseres Kooperationspartners Marburger Bund, und die Seminarleiterinnen Dr. Luisa Heinrichs und Carina Schmidt vom mibeg-Institut Medizin begrüßten eine muntere, aus vielen Ländern Europas stammende Gruppe von Ärzten und Zahnärzten, die sich im mibeg-Institut auf die Fachsprachprüfung vor ihrer jeweiligen Landesärztekammer bzw. Landeszahnärztekammer vorbereiten.

Ärzte und Zahnärzte lernen in jeweils eigenen Intensivkursen gezielt für die fachsprachliche Prüfung. Dabei fungieren deutsche Fachkollegen, die am Institut einen Lehrauftrag wahrnehmen, als Dozenten. Zum Gesprächsaustausch und zum Fototermin kommen die Teilnehmer gern zusammen und bilden eine große internationale Gruppe.

Ihr Studium haben sie in Italien, Spanien, in der Slowakei, in Rumänien, Bulgarien oder Ungarn abgeschlossen, oder sie haben das Studium der Human- oder Zahnmedizin in der Türkei, in Russland, in Chile, Ägypten, im Iran oder in Syrien absolviert. Alle sind in Bezug auf ihre Anerkennung gut beraten worden und haben sich bei den zuständigen Stellen gemeldet und ihre Unterlagen prüfen lassen. Für die jeweilige Prüfung vor der Ärztekammer oder Zahnärztekammer werden sie durch die zuständige Stelle angemeldet. Die vierwöchigen Intensivkurse Fachsprache Medizin und Fachsprache Zahnmedizin bereiten gezielt auf das erfolgreiche Bestehen dieser Prüfung vor. Nach bestandener Prüfung erfolgt dann für die meisten europäischen Kollegen die Erteilung der Approbation, andere wiederum arbeiten zunächst mit Berufserlaubnis und legen dann die Kenntnisprüfung ab, um die Approbation zu erlangen.

Europatag 2019

EuropafahneWer sich entscheidet, nach Deutschland zu kommen, um hier im Gesundheitswesen zu arbeiten, entscheidet sich immer auch für Europa. Heute ist Europatag, und es ist ein Fest, an dem Frieden und die Einheit in Europa gefeiert wird. Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vorstellung einer neuen politischen Zusammenarbeit in Europa erläuterte, eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen europäischen Nationen unvorstellbar machen sollte, wie die Europäische Union in einer aktuellen Verlautbarung bekanntgibt. Schumans Rede gilt als Auftakt zu dem, was heute die Europäische Union ist.

Das mibeg-Institut Medizin lebt Europa in besonderer Weise. Zahlreiche unserer Teilnehmer kommen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union und bereiten sich hier als Ärzte, Apotheker oder Zahnärzte, als Gesundheits- und Krankenpfleger, als Physiotherapeuten oder Medizinisch-technische Assistenten auf ihre Berufstätigkeit in Deutschland vor.

EMSA Spring Assembly 2019 Heidelberg: mibeg-Institut Medizin und Marburger Bund veranstalten einen Workshop für Medizinstudierende

Auf eine Vortragsverpflichtung für die Bundesvereinigung der Medizinstudierenden bvmd, die wir in Bochum wahrgenommen haben, folgt nun die Einladung, auf der EMSA Spring Assembly 2019 einen Workshop auszurichten, eine Einladung, der wir sehr gern folgen.

Wir freuen uns, Ruth Wichmann, Leiterin des Auslandsreferats des Marburger Bund Bundesverbandes als Koreferentin gewonnen zu haben. Gemeinsam mit Ruth Wichmann werden Dr. Shermineh Shahi und Carina Schmidt vom mibeg-Institut Medizin auf alle wichtigen Fragen eingehen, die sich für Medizinstudierende stellen, die beabsichtigen, zukünftig in Deutschland als Ärztin oder Arzt zu arbeiten:

Working requirements for foreign physicians in Germany

This Workshop aims to elucidate the path to attain full recognition of a foreign medical degree in order to work as a physician in Germany. Weiterlesen

»Die Schweiz ist ein schönes Land.«

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht sich keinesfalls für Tourismuswerbung zuständig. In einem Interview für die Schweizer Zeitung »SonntagsBlick« führte der Minister aus, dass er bedauere, dass deutsche Ärzte in andere europäische Staaten abwandern, bevorzugt in die Schweiz, um dort zu leben und zu arbeiten. Diese abgewanderten Ärzte hätte er »gerne zurück«. Jens Spahn stellt ein regelrechtes Abwanderungskarussell vor, derart, dass deutsche Ärzte etwa in die Schweiz abwanderten, hingegen etwa polnische Ärzte nach Deutschland kämen.

Seine Forderung, dass die Abwanderung der Ärzte über neue EU-Regeln eingedämmt werden solle, zog, unabhängig vom Nicht-EU-Status der Schweiz, allerdings viel kontroverse Diskussion nach sich, da zum einen kaum regelbar ist, einer bestimmten Berufsgruppe innerhalb Europas Aufenthalts- und Arbeitsort vorzuschreiben. Zahlreiche Diskutanten in den Leserforen verschiedener Zeitungen wiesen zum anderen auf den Umstand hin, der in der Pflege bereits intensiv diskutiert wird: Wenn es an schwierigen Arbeitsbedingungen liegt, dass sich Ärztinnen und Ärzte, die in Deutschland ausgebildet sind, ins Ausland begeben, müssen die Arbeitsbedingungen angeschaut und verbessert werden. Weiterlesen