Schlagwort-Archive: Migration

Einwanderungsrecht

»Einwanderungsrecht. Das Recht der Arbeits- und Bildungsmigration« ist der Titel eines umfassenden Bandes von Frederik von Harbou und Esther Weizsäcker. Selbstkritisch fragen sich die Autoren im Vorwort: »Ist es sinnvoll, zum Recht der Bildungs- und Arbeitsmigration ein (gedrucktes) Buch herauszugeben, obwohl Gesetzesänderungen in diesem Gebiet besonders häufig sind? Wir meinen, einen Versuch ist es zumindest wert.«

Dieser Einschätzung schließen wir uns gern an. Das Buch präsentiert einen sehr guten Überblick vom Begriff des Einwanderungsrechts über die Rechtsgrundlagen der Migration zum Zweck der Erwerbstätigkeit sowie zum Studium und der Berufsausbildung und referiert die entsprechenden Grundlagen zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Weitere Kapitel betrachten die Integration Geflüchteter, berücksichtigen die besondere Stellung von Unionsbürgern und zeigen schließlich Perspektiven für das Einwanderungsgesetz auf.

Das Buch »Einwanderungsrecht« ist im C.H. Beck-Verlag erschienen.

Schlechtere Arbeitsbedingungen für Migranten in Pflegeeinrichtungen

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet aktuell unter Bezugnahme auf eine Analyse der Hans Böckler Stiftung über die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften mit Migrationshintergrund in Deutschland. Die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Hildegard Theobald, Professorin für Organisationelle Gerontologie an der Universität Vechta, beruht auf Befragungsdaten von 2005 bis 2012. Im Ergebnis besagt die Studie, dass Alten- und Krankenpfleger mit Migrationshintergrund häufiger unbezahlte Überstunden ableisten müssen, häufiger der Kritik von Bewohnern und ihren Angehörigen ausgesetzt sind und seltener in dienstliche Besprechungen einbezogen würden.

Die Studie, die sich insbesondere der Situation in den Ländern Deutschland, Schweden und Japan widmet, konstatiert, dass vergleichbare Studien in anderen Ländern keine solchen  Ungleichbehandlungen wie in Deutschland festgestellt hätten. Weiterlesen

Zahlreiche geförderte Deutschkurse sollen in NRW mit DeuFöV starten

Die Beherrschung der deutschen Sprache ist eine wichtige Voraussetzung, um seinen Beruf in Deutschland auszuüben. Dies gilt in besonderem Maße für die Angehörigen der Heilberufe. Bundesweit starten bei über 1200 Trägern zahlreiche Deutschkurse, allein in Nordrhein-Westfalen bei über 200 Sprachkursträgern.

Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es in vielen Städten Deutschkurse, so in Altena, Menden, Lüdenscheid, Paderborn, Brühl, Velbert und Wuppertal und vielen weiteren Orten mehr. Wo der nächste Kurs startet, erfährt man bei seinem zuständigen Jobcenter. Das Jobcenter entscheidet auch, welche Kursmöglichkeit sinnvoll ist und ob man gefördert werden kann. Weiterlesen

Universitätsklinikum Essen stellt Modellprojekt zur Arzt-Patienten-Kommunikation vor

Unter der Projektleitung von Dr. med. Stefanie Merse hat das Universitätsklinikum Essen ein Modellprojekt gestartet, das unter dem Titel EI-AP-K die Empathisch-Interkulturelle Arzt-Patienten-Kommunikation in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbessern will. In den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens sind zahlreiche Ärztinnen und Ärzte mit Migrationsgeschichte beschäftigt, die vor besondere sprachliche und kulturelle Kommunikationsanforderungen gestellt werden. Weiterlesen

Workshop für Integration Points zum Programm IQuaMed

Sehr gern folgen wir einer Einladung zu einer Veranstaltung am 2. November 2016, die das Projekt »IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle MOZAIK« des IQ Netzwerks NRW in Bielefeld organisiert. Das Programm sieht einen Workshop vor, in denen die in Nordrhein-Westfalen möglichen Qualifizierungen für Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe vorgestellt werden, die das mibeg-Institut Medizin entwickelt und realisiert.