Anerkennung: Köln

Evangelisches Klinikum Köln Weyertal heißt Pflegefachkräfte herzlich willkommen

Evangelisches Klinikum Köln Weyertal heißt Pflegefachkräfte herzlich willkommenEin ganz besonders gelungener Auftakt erwartete die aus Mexiko kommenden Pflegefachkräfte, die künftig im Evangelischen Klinikum Köln Weyertal tätig werden. Ein Team um den Geschäftsführer und Ärztlichen Direktor, Dr. med. Jan-Peter Glossmann, holte die mexikanischen Pflegefachkräfte direkt am Hauptbahnhof ab, und es gab zum Auftakt eine Dombesichtigung und einen gemütlichen kölschen Abend. Wir finden: Eine herzlichere Aufnahme ist kaum möglich. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, findet ein tolles Video auf Instagram.

Stadt Köln bietet mehrsprachige Corona-Sprechstunde per Video-Stream an

Die Stadt Köln bietet am Freitag, 4. März 2022, eine Corona- und Impf-Sprechstunde in mehreren Sprachen an. Interessierte können ab 18 Uhr Fragen per Video-Stream stellen. Die Corona-Sprechstunde wird simultan in die Sprachen Englisch, Französisch, Polnisch, Türkisch, Arabisch und die Gebärdensprache übersetzt.

Gleichzeitig haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen auch in anderen Herkunftssprachen direkt in den jeweiligen Chat zu schreiben oder vorab per E-Mail an frag-uns@stadt-koeln.de zu senden. Dr. Barbara Grüne, Ärztin im Gesundheitsamt der Stadt Köln, Prof. Dr. Alex Lechleuthner, Mitglied des Krisenstabs der Stadt Köln und Leiter des Rettungsdienstes, und Leonard Rose, Impfarzt, werden alle Fragen beantworten und Unklarheiten erläutern, teilt die Stadt mit.

Die Stadt Köln möchte mit der Corona-Sprechstunde auch die Bürgerinnen und Bürger erreichen, die über geringere deutsche Sprachkenntnisse verfügen und denen dadurch die Kontaktaufnahme zu den Expertinnen und Experten der Gesundheitsaufklärung schwer fällt.

Weitere Informationen zu den Corona-Sprechstunden gibt es auf der Website der Stadt Köln.

»Passion Chirurgie«: Fachkräftegewinnung in der Chirurgie

Passion Chirurgie: Fachkräftegewinnung in der Chirurgie
Über die Fachkräftegewinnung von chirurgischen Assistenzärztinnen und Assistenzärzten, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um sich hier zum Facharzt fortbilden zu lassen, berichtet Erziehungswissenschaftlerin Barbara Rosenthal, Leiterin der mibeg-Institute, in einem Aufsatz für »Passion Chirurgie«, der Fachzeitschrift des Bundesverbandes der Deutschen Chirurgen.

Barbara Rosenthal im Interview mit KMA Online: »Weiterbildungen brauchen den direkten Austausch«

Den Interviewfragen von KMA Online zur Thematik der ärztlichen Weiterbildung im Bereich der Krankenhausleitung für Ärztliche Direktoren, aber auch im Bereich der Qualifizierung aus dem Ausland kommender Pflegefachkräfte stellte sich Erziehungswissenschaftlerin Barbara Rosenthal, Leiterin der mibeg-Institute, die das Programm IQuaMed konzipiert hat.

Wir brauchen eine gescheite Impfpolitik: Dazu gehören gute und leicht erreichbare Impfangebote

1. Aug.
@erik_fluegge
Ärmere Menschen sind nicht immer dümmer als ihr, sie entscheiden nur anders.

Das müssen sie auch. Denn zum Beispiel heißt ihre erste Frage nicht, wie viel Kalorien haben Fritten, sondern: Was kosten die? 2/9

Die Kostenfrage erhöht massiv den Lebensaufwand. Man muss Angebote durchsehen, in mehrere Supermärkte fahren und viel in der Familie diskutieren, wer was haben darf – sehr viel. 3/9

Noch dazu muss man den Gewinn durch ein Angebot mit Wegkosten verrechnen. »Da verfahren wir 1,50€ Sprit!« bzw. brauchen Bustickets.
Ja, das wird ernsthaft genau so besprochen! 4/9

Armut verbraucht Zeit und Energie und bringt häufig weitere Probleme mit sich: zum Beispiel unpraktische Arbeitszeiten, Gesundheitsprobleme etc. 5/9

Deshalb ist alles, was mehrere Probleme in einem Moment auf einmal löst, eine bestmögliche Option. 6/9

Man will sich impfen lassen, muss aber auch eigentlich mit hohem Zeitaufwand günstig einkaufen und zum Impfen muss man Bustickets kaufen. So geht die Kalkulation nicht auf. Die #Bratwurst-Idee ändert das. 7/9

Hier heißt die Rechnung: Bratwurst = gespartes Mittagessen + was Besonders für die Kinder + endlich auch geimpft = Hingehen.
Würde auch mit Fritten und kostenfreier Hüpfburg funktionieren. Muss nicht Wurst sein. 8/9

Bitte seid nicht so schnell mit einem Urteil über Menschen bei der Hand, die ihr nicht versteht.
Liebe Grüße von einem aus einer Familie, die phasenweise jeden Euro 3x umdrehen musste. 9/9

Tweets von Erik Flügge
@erik_fluegge

Während die Gesundheitspolitik über die Unabhängigkeit der Ständigen Impfkommission STIKO streitet und die Impfung von Kindern und Jugendlichen forciert, benötigt die besonders wichtige Erhöhung der Impfquote bei der großen Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen gut erreichbare Impfangebote. Beeindruckend in diesem Zusammenhang sind die Tweets von Erik Flügge.

»Wir müssen aufhören die Menschen planwirtschaftlich zum Impfstoff zu bringen, sondern wir müssen den Impfstoff zu den Menschen bringen«, betont auch der Arzt und Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen. Es geht um gut erreichbare Angebote und die konsequente Fortsetzung der Impfkampagne. In einer solchen Diskussion sollte die STIKO nicht in ihrer Unabhängigkeit beschädigt und Wissenschaftsfeindlichkeit und Irrationalität nicht Tür und Tor geöffnet werden.