Anerkennung: Köln

Menschenrechte in der Stadt: Veranstaltung von Amnesty International und der Stadt Köln

5.Kölner MenschenrechtsforumZu einer besonderen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, laden Amnesty International und die Stadt Köln ein. Das 5. Menschenrechtsforum unter dem Titel »Menschenrechte in der Stadt« findet am Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt statt. Gäste aus Städten, die sich zu »Menschenrechtsstädten« erklärt haben, referieren. Dazu gehören Shams Asadi aus Wien, Michele Grigolo aus Nottingham, Helga Riedl aus Nürnberg, Hans Sakkers aus Utrecht und Angelika Vauti-Scheucher aus Graz. Für Köln referiert der Bundesminister a.D. Gerhart Baum.

In Eight Months Straight to the German Medical License

All’s well that ends well: that was the motto for the physician who came to Germany from a Non-EU country to complete his specialist training in internal medicine.

The start was anything but easy. To obtain a visa, apply for the German medical license, and achieve the necessary German and medical language proficiency, he relied on a recruitment agency that cost him almost his entire fortune. He paid over 20,000 € for this assistance and the promise that he would definitely pass the medical language test in Germany. Unfortunately, this was not the case.

He was lucky after all. He contacted the German Employment Agency (“Agentur für Arbeit”), which drew his attention to the seminar “Qualifizierung für Klinik and Praxis” of the mibeg-Institut. After a short forerun, he was admitted to the seminar.

He took part in an information seminar of the mibeg-Institut on February 5, 2019 and once again received a detailed consultation regarding the recognition of foreign medical degrees. He was admitted to the seminar “Qualifizierung für Klinik and Praxis” and started on March 11, 2019. On August 15, 2019, he passed the medical language test conducted by the State Chambers of Physicians (“Landesärztekammer”) and successfully graduated from the seminar on September 27, 2019.

Shortly after the seminar the medical knowledge test was scheduled, which he successfully passed on November 6, 2019 at the University Hospital Münster. As one of six examinees he was the only graduate of our institute, and unfortunately also the only one who passed successfully.

Now he has several options to choose from to start his specialist training as an internist in a rural region in the Rhineland. Yesterday we were able to talk to our happy graduate and congratulate him sincerely for managing everything so well and so quickly despite the difficult start. His gratitude also goes to his job agency, which supported him so well and made it possible for him to participate in the seminar through public funding.

We publish the story of this physician also because it seems essential to draw attention to the increasing negative practice of recruitment agencies, dubious course providers and so-called recognition assistants, who are primarily interested in collecting high fees. For applicants from abroad it is often difficult to see whether they have a serious offer coming up or not. We always point to anerkennung-in-deutschland.de or make-it-in-germany.com. However, among the providers, who charge extremely high fees for language courses abroad or for support regarding the recognition, are also some that have been active in Germany for quite some time and are listed on various public websites. Simple and clear execution of the application process by the competent registration authority is the only reliable way to contain this business practices.

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Auf dem Weg zum 1.500sten Teilnehmer: Ärztinnen und Ärzte qualifizieren sich im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker begrüßt Ärztinnen und Ärzte im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker begrüßt Ärztinnen und Ärzte im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker referierte in der Eröffnungseinheit des Intensivkurses Fachsprache Medizin, den das mibeg-Institut heute gemeinsam mit dem Marburger Bund startete. Eine zielgerichtete, kompakte und durch ärztliche Dozenten gestaltete Fortbildung bereitet die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte auf die Fachsprachprüfung vor ihrer Landesärztekammer vor.

Das Seminar gehört zum Programm IQuaMed, mit dem das mibeg-Institut Medizin seit 2015 Ärzte, Apotheker, Zahnärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeuten, MTRAs, MTLAs, Ergotherapeuten und Hebammen, also Angehörige aller reglementierten Gesundheitsberufe rasch und zielgerichtet auf ihre berufliche Anerkennung vorbereitet. 736 Absolventen haben sich dabei zunächst über das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds in Kooperation mit dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit, vorbereiten können. Bereits jetzt wird eine größere Zahl von Teilnehmern unterstützt über die Regelförderung der Bundesagentur für Arbeit durch Bildungsgutscheine. Damit wird nachhaltig das Ziel des Förderprogramms IQ / IQ Netzwerk erreicht: ein kontinuierliches Angebot für Anerkennungsqualifizierungen über Regelförderung. Weiterlesen

Pflegekräfte: »Wer für Geld kommt, geht auch für Geld« – Gesundheitswirtschaftskongress stellt Initiativen zur Personalgewinnung vor

Gesundheitswirtschaftskongress Hamburg

Gesundheitswirtschaftskongress Hamburg

Der Gesundheitswirtschaftskongress Hamburg, zu dem Prof. Heinz Lohmann und Ulf Fink einmal im Jahr Krankenhausmanager und Krankenhausberater einladen, gilt als der Branchentreff schlechthin. Zahlreiche Foren und Podien, letztere fast ausschließlich mit männlichen Diskutanten bestückt, wie den Podiumsteilnehmern schon selbst auffiel, erörterten die zentralen Themen der Krankenhausaufstellung, -finanzierung und -entwicklung.

Eine der Veranstaltungen zielte auf die Gewinnung von Personal und damit auch auf die Gewinnung ausländischer Gesundheitsfachkräfte. Die Gesundheitsbranche ist selbstkritisch genug zu wissen, dass die Anwerbung insbesondere von aus dem Ausland kommenden Pflegefachkräften in den letzten Jahren vielfach misslungen ist und im Ergebnis das Gegenteil von Willkommenskultur.

Noch heute gibt es Krankenhausmitarbeiter, die glauben, ausländische Fachkräfte müssten vom Antragsverfahren bis zur Integration alles selbstständig leisten, sollten hervorragende deutsche Sprachkenntnisse mindestens auf dem Level B2 mitbringen, begeistert sein über das Berufsbild der deutschen Krankenpflege, selbstverständlich einschließlich des Verständnisses der Grundpflege, wie sie hier praktiziert wird, möglichst mehrere Monate vor der beruflichen Anerkennung als Pflegehelfer gearbeitet haben, alle weiteren Bedürfnisse – wie Wohnraum finden in Ballungsgebieten – zügig selbst organisieren und jegliche Art von sprachlicher oder fachlicher Qualifizierung am besten über öffentliche Förderung finanziert bekommen. Weiterlesen

Michaela Binnen: »Wir machen Tempo beim Gewinnen von Fachkräften«

Michaela Binnen bei der Eröffnung des Praxisseminars Pflege. Foto: Barbara Rosenthal

Michaela Binnen bei der Eröffnung des Praxisseminars Pflege. Foto: Barbara Rosenthal

Michaela Binnen ist Pflegedirektorin der Kliniken der Stadt Köln. Die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvierte Fachweiterbildungen in Intensivkrankenpflege sowie das Studium der Pflegepädagogik und des Gesundheitsmanagements / BWL. Sie war als Qualitätsmanagerin, Auditorin und EFQM-Assessorin sowie als leitende OP-Managerin einer Uniklinik tätig. Nach beruflichen Stationen als Pflegedirektorin in Tübingen und Essen verantwortet Michaela Binnen jetzt in den drei großen städtischen Kliniken in Köln den Bereich Pflege. Sie engagiert sich für die Profession Pflege und hat sich die Gewinnung qualifizierter Gesundheitsfachkräfte für die Kliniken Köln ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt.

Das vollständige Interview können Sie gern per Mail beim mibeg-Institut anfordern.