Anerkennung: Marburger Bund

EMSA Spring Assembly 2019 Heidelberg: mibeg-Institut Medizin und Marburger Bund veranstalten einen Workshop für Medizinstudierende

Auf eine Vortragsverpflichtung für die Bundesvereinigung der Medizinstudierenden bvmd, die wir in Bochum wahrgenommen haben, folgt nun die Einladung, auf der EMSA Spring Assembly 2019 einen Workshop auszurichten, eine Einladung, der wir sehr gern folgen.

Wir freuen uns, Ruth Wichmann, Leiterin des Auslandsreferats des Marburger Bund Bundesverbandes als Koreferentin gewonnen zu haben. Gemeinsam mit Ruth Wichmann werden Dr. Shermineh Shahi und Carina Schmidt vom mibeg-Institut Medizin auf alle wichtigen Fragen eingehen, die sich für Medizinstudierende stellen, die beabsichtigen, zukünftig in Deutschland als Ärztin oder Arzt zu arbeiten:

Working requirements for foreign physicians in Germany

This Workshop aims to elucidate the path to attain full recognition of a foreign medical degree in order to work as a physician in Germany. Weiterlesen

Wie Sie einen guten Arztbrief schreiben

Rolf Glazinski: »Arztbriefe optimal gestalten«von Rolf Glazinski *

Das Wichtigste zuerst: Einen Arztbrief schreiben Sie nicht für sich selbst, sondern in erster Linie für andere. Es hilft deshalb wenig, wenn Sie sich in ihrem Brief zurecht finden und wissen, was Sie meinen. Vielmehr müssen diejenigen, die ihren Brief lesen, ihre Botschaft verstehen und ihren Brief als nützlich empfinden. Man spricht von der sogenannten »Nutzerperspektive« (Spießl & Cording 2002, S. 258). Fragen Sie sich deshalb bereits beim Diktat eines Arztbriefs immer, ob die zukünftigen Leserinnen und Leser in der Lage sein werden, Ihnen gedanklich zu folgen.

Damit ein Brief verständlich wird, gibt es einige wenige, dafür aber wichtige Regeln: Gliedern Sie ihren Brief durch Absätze und Überschriften. Verwenden Sie nur Abkürzungen, von denen Sie sicher sind, dass Sie ihren Lesern geläufig sind. Vermeiden Sie Mehrdeutigkeiten. »HWI« kann »Harnwegsinfekt« aber auch »Hinterwandinfarkt« bedeuten. Berichten Sie über klinische Ereignisse in der Vergangenheit nach Möglichkeit der Reihe nach. Lösen Sie die Chronologie der klinischen Ereignisse nicht auf. Das ist gelegentlich mühsam, die Leser werden es Ihnen aber danken. Fassen Sie sich so kurz wie möglich, aber so ausführlich wie nötig. Entlassungsbriefe, die mehr als vier DIN A4-Seiten lang sind, werden nur noch wenig Interesse erregen. Weiterlesen

Fachsprachprüfung: Hohe Anforderungen, gute Vorbereitung wichtig

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, hat gegenüber den Aachener Nachrichten gesagt, dass die Fachsprachprüfung für aus dem Ausland kommende Ärzte ein »unverzichtbares Element der Qualitätssicherung« sei. »Wer da durchfällt, muss sich besser vorbereiten. Dafür gibt es spezielle Fachsprachkurse. Die Medizin ist leider sprachlich genauso kompliziert wie fachlich«, sagte Henke, der zugleich Vorsitzender des Marburger Bundes Bundesverband ist.

Präsident Henke wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr 1.078 ärztliche Fachsprachprüfungen durch die Ärztekammer Nordrhein durchgeführt wurden, von denen 524 bestanden wurden. Seit vier Jahren werden diese Fachsprachprüfungen angeboten und haben im Durchschnitt eine 50-prozentige Nichtbestehensquote.

Die Aachener Nachrichten verwiesen in diesem Zusammenhang auch auf die Verlautbarung des Deutschen Patientenschutzbundes, der viele Rückmeldungen über wachsende Kommunikationsprobleme bekommt. Besonders dramatisch sei die Situation in Kur- und Rehakliniken, in denen manchmal laut Patientenschutzbund nur »mit Händen und Füßen gearbeitet« würde. Medizin aber »funktioniert nur über Gespräche«.

Gemeinsam mit dem Marburger Bund bietet das mibeg-Institut Medizin mit dem Intensivkurs Fachsprache Medizin eine gezielte Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung mit hohen Bestehensquoten unserer Absolventen an.

Intensivkurs Fachsprache Medizin zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung startet erneut

Andreas Höffken, Marburger Bund, (links oben) und Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich über den Start des Intensivkurses Fachsprache Medizin bei ersten Frühlingsstrahlen

Auf Andreas Höffken, Geschäftsführer des Marburger Bund Landesverbands NRW / RLP, und die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte wartete zum heutigen Auftakt der Weiterbildung »Intensivkurs Fachsprache Medizin« die Frühlingssonne. Im mibeg-Institut Medizin trainieren die Ärztinnen und Ärzte die medizinische Fachsprache, um sich mit Patientinnen, Angehörigen und Fachkollegen gut verständigen zu können. Trainiert werden klassische Gesprächssituationen, die in Kliniken und Praxen zum Alltag gehören. Die medizinische Fachsprache, wie sie in Deutschland gebräuchlich ist, wird vor allem in den thematischen Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie, Pharmakologie, Radiologie, Strahlenschutz, Notfallmedizin und Hygiene unterrichtet. Die Nutzung medizinischer Datenbanken ist ebenso Thema des Seminars wie die rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns. Das Seminar wird mit Unterstützung durch leitende Ärztinnen und Ärzte als Dozenten in Präsenzform durchgeführt. Viele erfolgreiche Absolventen haben die Fachsprachprüfung vor den Landesärztekammern bereits erfolgreich bestanden und arbeiten in deutschen Kliniken. Wir sind zuversichtlich, auch die Teilnehmer dieser gutgelaunten Seminargruppe werden ebenso erfolgreich ihren Berufsstart als Arzt in Deutschland angehen.

Fachsprachprüfung bestanden! Kurs des mibeg-Instituts Medizin und des Marburger Bundes qualifiziert erneut erfolgreich ausländische Ärztinnen und Ärzte

Intensivkurs Fachsprache MedizinAlle Seminare des mibeg-Instituts Medizin werden regelmäßig evaluiert. Bei Seminaren, die öffentlich gefördert werden, ist dabei von einem ganz besonderen Interesse, ob das angestrebte Ziel erreicht wurde und sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren.

Gemeinsam mit dem Marburger Bund Landesverband NRW / Rheinland Pfalz bietet das mibeg-Institut Medizin eine spezielle Weiterbildung zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung vor der Landesärztekammer an. Heute liegen die Auswertungsergebnisse des 17. Intensivkurses Fachsprache Medizin vor. Wir freuen uns sehr über das hervorragende Ergebnis. Mit der vierwöchigen Qualifizierung haben unmittelbar nach Kursende 82,4 Prozent der Teilnehmer/innen ihr Ziel erreicht, die Fachsprachprüfung bestanden und arbeiten mit Berufserlaubnis nach § 10 BÄO oder der deutschen Approbation als Assistenzärzte in unseren Kliniken. Drei Teilnehmer warten noch auf ihren Prüfungstermin, darunter eine Ärztin, die nach ihrer Mutterschutzzeit die Fachsprachprüfung absolvieren will.

Wir gratulieren unseren Absolvent/innen sehr herzlich und drücken für die noch ausstehenden Prüfungen fest die Daumen!