Anerkennung: mibeg-Institut Medizin

Berufliche Anerkennung für Gesundheitsspezialisten aus 83 Ländern im Programm IQuaMed!

IQuaMed: Teilnehmerinnen aus Teilnehmer aus 70 Ländern
Einen Arzt aus Guatemala und eine Medizinisch-technische Radiologieassistentin aus Australien haben wir herzlich im mibeg-Institut Medizin begrüßen dürfen. Aktuell sind es 83 Länder, aus denen Gesundheitsfachkräfte und Angehörige eines akademischen Heilberufs zu uns gekommen sind, um sich gezielt auf ihre berufliche Anerkennung vorzubereiten:

Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bangladesch, Belarus, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burundi, Chile, China, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Eritrea, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Guatemala, Guinea, Honduras, Indien, Indonesien, Israel, Irak, Iran, Italien, Japan, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kosovo, Kroatien, Kuba, Lettland, Libanon, Libyen, Marokko, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mongolei, Montenegro, Niederlande, Nigeria, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Serbien, Spanien, staatenlos, Sudan, Syrien, Taiwan, Thailand, Tunesien, Türkei, Uganda, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela.

Anerkennungsqualifizierung Physiotherapie erfolgreich gestartet

Praxisseminar Physiotherapie wiederum erfolgreich gestartet

Praxisseminar Physiotherapie wiederum erfolgreich gestartet

Das mibeg-Institut Medizin hat erneut erfolgreich zusammen mit dem Kooperationspartner bene+, einem Expertenteam im Bereich der physiotherapeutischen Ausbildung in NRW, eine Anerkennungsqualifizierung für aus dem Ausland kommende Physiotherapeut/innen gestartet: das Praxisseminar Physiotherapie. Das Bild zeigt einen Teil der zwölf Teilnehmer, die sich freuen, mit dieser Qualifizierung nun endlich ihre Berufszulassung im Bereich der Physiotherapie erlangen zu können. Die ausländischen Profis im Bereich der Physiotherapie werden durch inländische Profis qualifiziert. Das Curriculum des mibeg-Instituts Medizin und bene+ wurde mit dem zuständigen Landesprüfungsamt abgestimmt. Alle Dozentinnen und Dozenten verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich der physiotherapeutischen Weiterbildung.

Das Besondere dieser Qualifizierung des mibeg-Instituts Medizin und bene+: Alle Teilnehmer, die über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen, können über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder eines Jobcenters gefördert werden.

Seminarleiterin Dr. Luisa Heinrichs vom mibeg-Institut Medizin begrüßte die Teilnehmer herzlich bei ihrem Start in Herne. Die nächsten Termine für eine Qualifizierung stehen bereits fest. Am 7. Oktober 2019 startet der nächste öffentlich geförderte Kurs für Physiotherapeuten, die ihren Beruf in Deutschland ausüben möchten, ihre Ausbildung oder ihr Studium aber im Herkunftsland absolviert haben. Weitere Seminarstarts folgen 2020 in Herne und in Köln.

Das mibeg-Institut Medizin hat bereits erfolgreich zahlreiche Physiotherapeut/innen auf ihrem Weg zur Berufszulassung begleitet, unterstützt dabei durch das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)«. Alle Teilnehmer, die ihre Anerkennungsqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben, sind bereits in Deutschland berufstätig.

Mehr als 5.000 ärztliche Fachsprachprüfungen in Westfalen-Lippe durchgeführt

Anfang 2014 hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe ärztliche Fachsprachprüfungen eingerichtet und seitdem kontinuierlich durchgeführt, um aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit zu bieten, ihre medizinischen Fachsprachkenntnisse darzulegen. Das erfolgreiche Prüfungsszenario umfasst sowohl mündliche als auch schriftliche Kommunikationsanteile und berücksichtigt das Gespräch mit dem Patienten gleichermaßen wie mit dem ärztlichen Fachkollegen.

Bis Anfang Juni 2019 sind seitdem 5.137 ärztliche Fachsprachprüfungen durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe durchgeführt worden. Dies berichtete Jürgen Herdt, Stabsstelle für Planung und Entwicklung der Ärztekammer Westfalen-Lippe, kürzlich in einem Expertenseminar zum Approbationsrecht des mibeg-Instituts Medizin. Die Ärztekammer verfügt damit bei  Fachsprachenprüfungen über einen sehr großen Erfahrungsschatz. Die ärztliche Fachsprachprüfung in Nordrhein-Westfalen – in diesem Bundesland werden die Prüfungen von zwei Landesärztekammern abgenommen – gilt als etabliert, unabhängig und fachlich adäquat.

Durch die abnehmende Zahl der Krankenhäuser und die hohen Leistungsanforderungen der verbleibenden Kliniken entwickelt sich bei der Stellensuche die erfolgreich abgelegte Fachsprachprüfung vor einer anspruchsvollen Prüfungskommission zunehmend zum Bewerbungsvorteil: Es mehren sich Rückmeldungen, dass in Vorstellungsgesprächen gezielt gefragt wird: »In welchem Bundesland haben Sie Ihre Approbation erworben, und wo haben Sie Ihre Fachsprachprüfung abgelegt?«

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery ist zum neuen Chef des Weltärztebunds gewählt worden

Der langjährige Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, zugleich Präsident der Ärzte der europäischen Union (CPME), wurde zum Vorstandsvorsitzenden des Weltärztebundes gewählt. Die World Medical Association WMA gibt Ärztinnen und Ärzten aus 112 Mitgliedsverbänden weltweit eine Stimme. »Die globale Gesundheitsversorgung steht vor großen Herausforderungen, die das Engagement und die Zusammenarbeit der internationalen Ärzteschaft erfordern«, sagte Montgomery anlässlich seiner Wahl.

Prof. Montgomerys ärztliche Karriere ist durch ein stetes Engagement für den ärztlichen Berufsstand gekennzeichnet. Der Radiologe war langjährig nicht nur Präsident der Bundesärztekammer und der Ärztekammer Hamburg, sondern auch Vorsitzender des Marburger Bund Bundesverbandes.

Prof. Montgomery hat sich stets um den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit in der Medizin bemüht. Dies zeigte auch seine kontinuierliche und engagierte Unterstützung unserer Via medici Kongresse, die das mibeg-Institut Medizin über viele Jahren zusammen mit dem Deutschen Ärzteverlag, dem Georg Thieme Verlag und dem Marburger Bund durchgeführt haben und die jeweils 3.000 junge Ärztinnen und Ärzte erreichten, denen unsere Kongresse berufliche Perspektiven im In- und Ausland aufzeigten.

Wir wünschen Prof. Montgomery für seine neue berufliche Herausforderung weiterhin allen Erfolg und gratulieren herzlich.

70 Jahre Grundgesetz

Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft, heute vor 70 Jahren.

Dieser Tag bildet eine Zäsur in der Geschichte Deutschlands: nach Jahren des Terrors, des Völkermords, der Kriegstreiberei, die von Deutschland ausgingen, formulierte nach Ende des Weltkrieges der Parlamentarische Rat das Grundgesetz. Der Tag gilt als Geburtsstunde der heutigen Demokratie in Deutschland.

»Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk«, heißt es in der Präambel in der Fassung vom 3. Oktober 1990. Weiterlesen