Anerkennung: mibeg-Institut Medizin

Gesundheitsministerium NRW startet Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft

»Als bevölkerungsreichstes Bundesland werden wir in Nordrhein-Westfalen einen innovativen und zukunftsorientierten Krankenhausplan umsetzen. Wir halten uns an unser Versprechen und nehmen unsere Verpflichtung als Land ernst, die bestmögliche Versorgung für alle Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Mit der Umsetzung der neuen Krankenhausplanung wird die stationäre Versorgung deutlich gestärkt – sowohl in der Grund- als auch in der Spezialversorgung. Zugleich wird die Qualität gesichert: Wenn ein Krankenhaus eine Leistung anbietet, können die Bürgerinnen und Bürger sicher sein, dass das Krankenhaus ausreichend Erfahrung in diesem Bereich hat«, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Umsetzungsverfahren wurde heute im Landesausschuss für Krankenhausplanung vorgestellt: Die Krankenhäuser erhalten am 1. September 2022 umfangreiche Informationen und Unterlagen für das Verfahren, damit sie sich sorgfältig vorbereiten können.

18 Pflegefachkräfte bereiten sich auf ihre berufliche Anerkennung im Praxisseminar Pflege vor

Praxisseminar Pflege August 2022

Eine begeisterte Gruppe von 18 Pflegefachkräften bereitet sich mit dem Praxisseminar Pflege auf die Kenntnisprüfung vor

Erneut hat das mibeg-Institut in Zusammenarbeit mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen eine Fortbildung gestartet, die 18 Pflegefachkräfte auf ihre Berufszulassung in Deutschland vorbereitet. In Theorie und Praxis erwerben die Teilnehmenden die Kenntnisse, die sie sprachlich und fachlich benötigen, um als Pflegefachkräfte in ambulanten und stationären Einrichtungen in Deutschland zu arbeiten.

Das überaus erfolgreiche Projekt Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts ist mit Unterstützung der Arbeitsagenturen und Jobcenter erneut an den Start gegangen. Ein kleiner Schnappschuss erreichte uns  von einer kleinen Seminargruppe, die begeistert an der Weiterbildung teilnimmt.

Fit für die pharmazeutische Kenntnisprüfung

Absolventinnen des Intensivseminars Pharmazie zur Vorbereitung auf die KenntnisprüfungUnsere Apothekerinnen und Apotheker im aktuellen Intensivseminar Pharmazie sehen sich sehr gut vorbereitet auf die Kenntnisprüfung, die sie zur Erlangung ihrer Approbation benötigen. Die meisten Teilnehmer/innen kamen nicht in den Genuss, auf ihr Zertifikat bei Sonnenschein im Garten des mibeg-Instituts Medizin anzustoßen, da sie online am Seminar teilnehmen. Aber wir gratulieren ihnen genauso herzlich, sind zuversichtlich, dass sie die Kenntnisprüfung sehr gut bestehen werden und freuen uns, dass sie alle bereits gute Berufsperspektiven haben, um die Apotheken in Deutschland zu unterstützen.

Anerkennung Physiotherapie: Alle haben bestanden!

Wir freuen uns sehr über den Erfolg unserer Absolventinnen und Absolventen: Auch in der aktuellen Weiterbildung Praxisseminar Physiotherapie, die das mibeg-Institut zusammen mit der Physiotherapeutengemeinschaft bene+ durchgeführt hat, sind alle Teilnehmenden in Theorie und Praxis gut auf ihre Berufszulassung vorbereitet worden und haben die Abschlussprüfungen bestanden.

Viele Arbeitgeber im Bereich der Physiotherapie freuen sich nun auf ihre neuen Mitarbeiter/innen, die über eine Berufszulassung für Physiotherapie in Deutschland verfügen.

Und das neue Seminar ist bereits an den Start gegangen. Vier Monate Theorie bilden umfänglich alle wesentlichen Theorie-Inhalte ab, die in den Anerkennungsbescheiden gefordert werden. Je nach Bescheid kommen dann noch angeleitete Praxisphasen hinzu. Die Seminargebühren können zu 100 Prozent über Bildungsgutschein gefördert werden.

Die Bewerber/innen für dieses Seminar konnten wiederum sehr gut durch Anerkennungsberatung, Jobcenter und den Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit unterstützt werden.

Als besondere Hürde erwies sich allerdings wiederum, einen Termin bei der zuständigen Deutschen Botschaft im Herkunftsland oder einen Termin bei der Ausländerbehörde in Deutschland zu bekommen.

Zahlreiche Anerkennungssuchende und viele Arbeitgeber wenden sich an das mibeg-Institut, teilweise werden wir auch recht ungehalten mit Kritik belegt (»Wenn es schwierig wird, lassen sie dich im Stich«), dabei können weder das mibeg-Institut noch eine Arbeitsagentur, ein Jobcenter oder ein zukünftiger Arbeitgeber Einfluss nehmen auf die Arbeitsweise der Deutschen Botschaften oder der Ausländerbehörden, die offenbar nur über eine geringe Personalkapazität verfügen. Hier sind die Ministerien gefordert, Abhilfe zu schaffen, die Frage richtet sich also an die Politik, wie Anerkennungsverfahren verbessert werden können, da sie sich offensichtlich immer noch unverhältnismäßig schwierig gestalten.

Heute startet das 100. Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis!

Start des 100. Seminars Qualifizierung für Klinik und Praxis des mibeg-Instituts

Barbara Rosenthal begrüßt im mibeg-Institut gemeinsam mit Dr. med. Karin Gömann und Seminarleiterin Cecile Polzin die Ärztinnen und Ärzte zur Eröffnung des 100. Seminars Qualifizierung für Klinik und Praxis

Allein in Köln sind in kontinuierlicher Folge ununterbrochen seit Mai 1990 durch das mibeg-Institut 100 Seminare »Qualifizierung für Klinik und Praxis« gestartet worden. Hunderte von Ärztinnen und Ärzten aus aller Welt haben sich mit diesem Seminar auf ihre Berufstätigkeit in Deutschland vorbereitet.

Heute konnte Institutsleiterin Barbara Rosenthal die Mediziner/innen begrüßen, die sich für das 100. Seminar eingeschrieben haben. Die Erziehungswissenschaftlerin entwickelte gemeinsam mit der Ärztekammer Nordrhein und unterstützt durch die Agentur für Arbeit Köln diese Weiterbildung und hat jedes Projekt begleitet.

Die Ärztekammer Nordrhein war und ist für diese Seminarreihe ein Garant für Qualität. Sehr gut verdeutlichte der langjährige Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Prof. Jörg Dietrich Hoppe, die Maxime des Seminars, dass die ausländischen Kolleginnen und Kollegen auf Augenhöhe kollegial weitergebildet werden sollen und die gleichen Inhalte wie die bundesdeutschen Kollegen in medizinischen Kursen vermittelt bekommen, dass aber auch an sie dieselben Anforderungen gestellt werden.

Die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte nehmen stets aktiv an dieser Weiterbildung teil, es wird gelesen, analysiert und debattiert, es finden praktische Übungen statt, es werden Fachreferate gehalten, Arztbriefe geschrieben und ärztliche Gutachten erstellt. Kurse in Innerer Medizin, chirurgische Kolloquien, notfallmedizinische Kurse und Übungen, Befundtraining in der Radiologie oder die Interpretation von EEG und EKG gehören zu den umfassenden Inhalten, mit denen die wichtigsten klinischen Fächer rekapituliert werden, ergänzt um Gesprächsführung in klinischen Tätigkeitsfeldern, Arbeitsmarktanalysen und Rollenspielen für den Umgang mit Patienten. Selbstverständlich werden auch wichtige Rechtsinhalte für den Arztberuf vermittelt.

Es ist eine große pädagogische Freude, mit Ärztinnen und Ärzten aus vielen Ländern zu arbeiten, zu lernen, zu lachen. Auch die Feste zum Seminarende sind legendär. Immer wieder melden sich Absolventinnen und Absolventen bei uns im Institut, sind oft schon selbst Chef- oder Oberärzt/innen oder führen eigene Praxen.

Und es sind stets fachlich sehr versierte Kolleginnen und Kollegen, die die Seminare abhalten. In der Regel sind sie als Chef- und Oberärzt/innen in deutschen Krankenhäusern tätig, und selbstverständlich haben einige von ihnen selbst einmal das Seminar besucht, als sie, aus dem Ausland kommend, in Deutschland durchstarten wollten.

Herausragende Ultraschallexperten lehren im mibeg-Institut: Dr. med. Susanne Jakobeit und PD Dr. med. Christian Jakobeit

Herausragende Ultraschallexperten lehren im mibeg-Institut: Dr. med. Susanne Jakobeit und PD Dr. med. Christian Jakobeit

Zu den absoluten Besonderheiten dieses Seminars zählt, dass einige durch die Ärztekammer Nordrhein benannte Referent/innen in jedem einzelnen Seminar einen Lehrauftrag wahrgenommen haben. Ihnen sagen wir unseren ganz besonders herzlichen Dank!

Dr. med. Renate Beeko war bereits 1990 dabei, hat in allen hundert Seminaren Sozialmedizin ganz hervorragend unterrichtet und alle Teilnehmenden mit dem System der sozialen Sicherung vertraut gemacht.

Wir haben sie als Ärztliche Leiterin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen kennengelernt, sie zeichnete verantwortlich für die Weiterbildung Sozialmedizin der nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte. Dr. Renate Beeko hat zahlreiche unserer Absolvent/innen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst begeistert.

PD Dr. med. Christian Jakobeit nimmt mit seinem Referententeam im Bereich der Ultraschalldiagnostik ebenfalls seinen 100. Lehrauftrag allein in dieser Seminarreihe wahr. Jeder Kurs erhält die Möglichkeit, ein Sonographieseminar nach den Richtlinien der DEGUM zu absolvieren. Die umfassende klinische Kompetenz von Dr. Jakobeit und sein großes pädagogisches Geschick lassen jeden dieser Kurse zu einer Glanzstunde medizinischer Fortbildung in Diagnostik werden.

Wir sagen für diese hervorragende Leistung ärztlich-kollegialer Bildung Frau Dr. Beeko, Herrn Dr. Jakobeit und allen unseren weiteren Referentinnen und Referenten herzlichen Dank. 35 Referent/innen engagieren sich regelmäßig für diese Weiterbildung.

Eine solche Kursreihe wäre nicht möglich ohne ein wunderbares Institutsteam. Barbara Rosenthal gab den Staffelstab der Seminarleitung an Dr. Edith Lerch weiter, die lange Jahre diese Kursreihe erfolgreich weiterführte. Zugleich initiierten sie solche Seminare in Aachen, Tübingen, Münster, Düsseldorf und Berlin, jeweils unterstützt durch die zuständige Landesärztekammer. Herzlichen Dank sagen wir Brigitte Bartlitz, Dr. med. Karin Gömann und den heutigen Seminarleiterinnen Carina Schmidt und Cecile Polzin.

Die ersten Seminarprojekte wurden übrigens in Kooperation mit der Otto Benecke Stiftung e.V. durchgeführt. Die Otto Benecke Stiftung war begeistert von dem Vorläuferprojekt des mibeg-Instituts, dem Praxisseminar Humanmedizin, das bereits am 1. April 1989 startete, und bat das mibeg-Institut um ein spezielles Konzept für ausgesiedelte Ärztinnen und Ärzte. Die Fördergelder hierfür stellte das Bundesfamilienministerium zur Verfügung. Die damalige Justiziarin der Otto Benecke Stiftung, Gabriele Heix-Lindenberg, eröffnete gemeinsam mit Barbara Rosenthal das Seminar im mibeg-Institut und lud gleich darauf gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zu einer Konferenz ein. Alle für Approbationen zuständigen Stellen der Bundesländer waren eingeladen und schickten einen Vertreter zur Regelung des Approbationsverfahrens.
Barbara Rosenthal stellte auf der Konferenz das Konzept des mibeg-Instituts vor, und es wurde ein Konsens darüber erzielt, dass für einen Arzt oder eine Ärztin, die erfolgreich die  halbjährige theoretische Qualifizierung im mibeg-Institut sowie ein halbjähriges klinisches Praktikum unter Anleitung eines Chefarztes absolviert hat und ein Zertifikat des mibeg-Instituts und der Ärztekammer Nordrhein erhält, die wesentlichen Voraussetzungen zur Erteilung der Approbation erbracht hat.

Die Geschichte der Weiterbildung Qualifizierung für Klinik und Praxis als Teil einer hochspezialisierten beruflichen Erwachsenenbildung geht in den 32 Jahren ihres bisherigen Bestehens parallel zu immer wieder neuen Festlegungen der Approbationsbehörden bezüglich der Anerkennung eines im Ausland absolvierten Medizinstudiums. Der damalige Konsens aller Bundesländer hatte nicht sehr lange Bestand. Die Weiterbildung selbst aber blieb und bleibt eine Konstante. Statt kurzfristiger Förderprogramme ermöglicht die Regelförderung durch die Bundesagentur für Arbeit ein dauerhaftes Angebot, das die Ärztinnen und Ärzte erreicht.

Die hohe Integrationsquote unserer Absolvent/innen in den Arbeitsmarkt und ihre hohe Bestehensquote bei den mittlerweile eingeführten Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen ermutigen das Team des mibeg-Instituts sehr, auch weiterhin ein solches Angebot allen zu machen, die als Arzt oder Ärztin in Deutschland starten wollen.