Anerkennung: Minister Karl-Josef Laumann

Gesundheitsministerium NRW startet Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft

»Als bevölkerungsreichstes Bundesland werden wir in Nordrhein-Westfalen einen innovativen und zukunftsorientierten Krankenhausplan umsetzen. Wir halten uns an unser Versprechen und nehmen unsere Verpflichtung als Land ernst, die bestmögliche Versorgung für alle Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Mit der Umsetzung der neuen Krankenhausplanung wird die stationäre Versorgung deutlich gestärkt – sowohl in der Grund- als auch in der Spezialversorgung. Zugleich wird die Qualität gesichert: Wenn ein Krankenhaus eine Leistung anbietet, können die Bürgerinnen und Bürger sicher sein, dass das Krankenhaus ausreichend Erfahrung in diesem Bereich hat«, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Umsetzungsverfahren wurde heute im Landesausschuss für Krankenhausplanung vorgestellt: Die Krankenhäuser erhalten am 1. September 2022 umfangreiche Informationen und Unterlagen für das Verfahren, damit sie sich sorgfältig vorbereiten können.

Wie gewinnen Arbeitgeber Gesundheitsfachkräfte? Praxisbezogene Handreichung für NRW erschienen

»Gewinnung, Anerkennung und Integration ausländischer Fachkräfte im Gesundheitswesen«, Handreichung der G.I.B. und des MAGS NRWUnter Federführung der G.I.B., der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung im Land NRW, entstand in enger Abstimmung mit der Stabsstelle Berufsanerkennung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine praxisbezogene Handreichung mit vielen Tipps und Informationen für Arbeitgeber, die Gesundheitsfachkräfte suchen.

»Gewinnung, Anerkennung und Integration ausländischer Fachkräfte im Gesundheitswesen« ist die Handreichung betitelt, und der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, führt thematisch in dieses zentrale Anliegen des Landes ein: »Der Bedarf an Fachkräften in allen Gesundheitsberufen steigt stetig an. Aus diesem Grund macht sich Nordrhein-Westfalen auf den Weg, strukturelle Verbesserungen bei der Fachkräftesicherung umzusetzen.«

Die Handreichung wurde durch ein Autorenteam gestaltet, an dem sich Ralf Burger, Marion Graf und Hyre Sutaj von der G.I.B. sowie Barbara Rosenthal, Erziehungswissenschaftlerin und Leiterin des mibeg-Instituts, zusammen mit weiteren Anerkennungsexpert/innen beteiligten.

Die Handreichung ist öffentlich verfügbar und kann über die Website »Anerkennung Gesundheitsberufe« des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales oder über die G.I.B. Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung im Land NRW abgerufen werden.

Karl-Josef Laumann: Modellprojekt Familienlotsinnen ist ein großer Erfolg

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; © Land NRW / Martin Götz

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; © Land NRW / Martin Götz

In die Regelförderung wird ein Modellprojekt überführt, das im Herbst 2018 gestartet wurde. Zwei Familienlotsinnen unterstützten in Duisburg und Gelsenkirchen zwei Jahre lang die Integration von geflüchteten Frauen mit kleinen Kindern. »Die Familienlotsinnen haben einen wertvollen Beitrag zur Integration der Frauen und damit der ganzen Familie in die Gesellschaft geleistet. Aus meiner Sicht ist das ein Ansatz, der die Integration geflüchteter Frauen oder anderer schwer erreichbarer Zielgruppen auch in anderen Kommunen gut unterstützen kann«, so der Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister des Landes NRW, Karl-Josef Laumann.

Der Minister betont, dass die Integration geflüchteter Menschen in Ausbildung und Arbeit immer besser gelinge, dass es aber nach wie vor eine Aufgabe sei, geflüchtete Frauen mit kleinen Kindern für den Arbeitsmarkt zu gewinnen.

Das Modellprojekt Familienlotsinnen im Ruhrgebiet wurde von der RAG-Stiftung gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Duisburg und dem Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen realisiert. Nun wird es im Rahmen der SGB-II-Regelförderung der Jobcenter dauerhaft angeboten.

Weitere Integrationsprojekte sind bereits erfolgreich in die Regelförderung überführt. Hierzu zählen insbesondere Anerkennungsqualifizierungen, die in der Startphase durch das Förderprogramm Integration durch Qualifizierung IQ (IQ Netzwerk) gefördert wurden und nun in Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen und Jobcentern über Bildungsgutscheine realisiert werden.