Das mibeg-Institut Medizin beteiligt sich mit einem Vortrag an der vom Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen organisierten Programm auf dem Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit 2016. Das Programm »Wissen. Innovation. Region« sieht Gespräche u.a. mit Dr. Katarina Barley, MdB, Generalsekretärin der SPD, Ministerin Barbara Steffens, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann vor. Mit einem Vortrag informiert das mibeg-Institut Medizin über »Qualifikation und Integration ausländischer Gesundheitsfachkräfte: Das Programm IQuaMed des IQ Netzwerks«. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung des Netzwerks Deutsche Gesundheitsregionen. Zu Informationsgesprächen am Stand des mibeg-Instituts Medizin laden wir herzlich ein.
Anerkennung: mibeg-Institut Medizin
Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden
Heute erreichten uns wieder Nachrichten von Absolventen, die sich der anspruchsvollen Kenntnisprüfung erfolgreich gestellt haben. Für die ärztliche Approbation ist damit die wichtigste Voraussetzung erfüllt, und unsere Ärztinnen und Ärzte freuen sich auf ihre bevorstehende Berufstätigkeit als Ärzt/innen in Kliniken in NRW. Wir gratulieren herzlich! Weiterlesen
Landesverband der Hebammen: Vortrag über Programm IQuaMed
Auf Einladung des Landesverbands der Hebammen NRW stellt das mibeg-Institut Medizin das Programm IQuaMed des IQ Netzwerks beim diesjährigen Treffen der Hebammenausbildungsstätten Nordrhein-Westfalens vor. Unter dem Titel »Neustart für Hebammen, die aus dem Ausland nach NRW kommen – Das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin« informiert das Institut über die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die das IQ Netzwerk für Hebammen und Entbindungspfleger für NRW bereitstellt.
Hebammen und Entbindungspfleger, die, aus dem Ausland kommend, ihren Beruf anerkennen lassen wollen, können mit dem Programm gezielt gefördert werden, wenn die Gleichwertigkeit der Ausbildung nicht gegeben ist. Die Bezirksregierung legt in einem Feststellungsbescheid dar, welche Ausbildungsabschnitte nicht anerkannt werden können. Zur Gleichwertigkeit noch fehlende theoretische und praktische Ausbildungsinhalte können in Nordrhein-Westfalen erworben werden. Hier setzt das Programm IQuaMed gezielt an. IQuaMed hilft den Anerkennungssuchenden, einen Ausbildungsplatz zu finden und übernimmt die Ausbildungskosten, die den lehrenden Hebammen und den Kliniken und Hebammenschulen entstehen. Darüber hinaus unterstützt das Programm die Antragsstellenden, indem die Kosten für Lernmaterialien, aber auch Tagespendelkosten oder Hilfe zum Lebensunterhalt bei entsprechenden Voraussetzungen übernommen werden können.
Damit gibt es in Nordrhein-Westfalen endlich auch eine Unterstützungsmöglichkeit für lehrende Hebammen, die sich bei der Integration der ausländischen Kolleginnen und Kollegen engagieren.
Das Programm IQuaMed ist Teil des IQ Netzwerks, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds gefördert wird, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit.
Für Informationen steht das mibeg-Institut Medizin gern zur Verfügung.
Netzwerk IQ – Für Vielfalt gegen Diskriminierung
In Zeiten von Polarisierung und zunehmenden rassistischen Diskursen in der Debatte um Integration und Migration möchte das Förderprogramm IQ ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung. Neben zahlreichen anderen Tätigkeitsfeldern steht IQ für eine langjährige, praktische Antidiskriminierungsarbeit im Verbund mit den Akteuren des Arbeitsmarktes. Auf Basis dieser Erfahrung wissen wir: Vielfalt bedeutet Vorteile für alle! Eine diverse Gesellschaft ist eine lebenswerte Gemeinschaft, Diskriminierung und Hass gegen Minderheiten haben darin keinen Platz.
Die aktuelle gesellschaftliche Debatte über Einwanderung ist wichtig. In dieser Debatte stehen wir für sachliche Diskussionen auf Basis wissenschaftlicher und praktischer Expertise. Wir stehen gegen Diskriminierung, Vorurteile und Rassismus im öffentlichen Raum und im Themenfeld des Arbeitsmarktes. Seit über zehn Jahren setzt sich das Netzwerk IQ für einen diskriminierungsfreien, inklusiven Arbeitsmarkt ein und wird es weiter tun: „Für Vielfalt – gegen Diskriminierung“.
Das Programm IQuaMed ist Teil des IQ Netzwerks.
Bundesärztekammerpräsident Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery: Arbeitschancen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind exzellent
Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Frank-Ulrich Montgomery, hat aktuell aufgezeigt, dass in Deutschland immer mehr Ärztinnen und Ärzte beschäftigt sind. Insgesamt stieg die Zahl 2015 um 6.055 auf 371.302 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, was einen neuen Rekord darstellt. Darunter sind 3560 ausländische Ärztinnen und Ärzte, die eine Zulassung erhielten und bei den Ärztekammern entsprechend gemeldet sind.
42.604 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Pass sind in Deutschland tätig. Über 2000 Mediziner kamen aus Syrien und stellen inzwischen die viertgrößte Gruppe unter den aus dem Ausland kommenden Medizinern dar.
Prof. Montgomery betont, dass die Zahl der Mediziner trotz ansteigender Arztzahlen nicht ausreiche, um die Versorgung dauerhaft zu sichern, da der Bedarf schneller wachse als die Zahl der Ärzte. Für ausländische Ärztinnen und Ärzte sind neben den fachlichen Kenntnissen sehr gute Sprachkenntnisse unabdingbare Voraussetzung zur Ausübung des Berufs. In Nordrhein-Westfalen bereitet das mibeg-Institut Medizin mit seinem Programm IQuaMed gezielt auf die Anerkennung und den optimalen Berufseinstieg ins Gesundheitswesen vor.
