Nach dem großen Erfolg des ersten Praxisseminars Humanmedizin hat das mibeg-Institut Medizin erneut einen Kurs zur Vorbereitung auf die ärztliche Fachsprachprüfung gestartet. Im vierten Praxisseminar Humanmedizin bereiten sich elf Ärztinnen und Ärzte intensiv in Theorie- und Praxisphasen und mit einer begleitenden Sprachförderung auf eine Berufstätigkeit als Assistenzärzt/in vor. Weiterlesen
Anerkennung: mibeg-Institut Medizin
Pflegedirektion des Lukaskrankenhauses Neuss: Engagement bei der Integration ausländischer Pflegefachkräfte
Die Pflegedirektorin des Lukaskrankenhauses Neuss, Andrea Albrecht, und ihr Team engagieren sich erfolgreich in Fragen der Integration ausländischer Pflegefachkräfte. Für Kateryna N. bot sich die Möglichkeit, eine umfassende individuelle Anpassungsqualifizierung im Lukas-Krankenhaus zu absolvieren, angeleitet von versierten und in der Ausbildung erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Weiterlesen
Das Programm IQuaMed erfolgreich in allen Regionen NRWs

Absolventinnen und Absolventen eines Seminars des Programms IQuaMed beim Abschluss im mibeg-Institut Medizin
Uns erreichen zahlreiche Mitteilungen über erfolgreich bestandene Fachsprach- und Kenntnisprüfungen. Wir freuen uns sehr und gratulieren unseren Absolventinnen und Absolventen sehr herzlich.
Das Programm IQuaMed bietet passgenaue Qualifizierungen für Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe und ist ein Projekt des IQ Netzwerks, das zahlreichen Anerkennungssuchenden in Deutschland bei der beruflichen Integration behilflich ist und gefördert wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. Weiterlesen
Ärztliche Hospitationen: Was ist erlaubt?
Dürfen ausländische Ärztinnen und Ärzte, die noch nicht über eine Approbation verfügen, entgeltfrei in Krankenhäusern oder Arztpraxen hospitieren? Über die Ärztekammer Bremen ist eine wichtige Information hierzu erstellt worden.
Die Präsidentin der Ärztekammer Bremen, Dr. med. Heidrun Gitter, hatte sich an den Bremer Wirtschaftssenator Martin Günthner gewandt, um eine Klärung herbeizuführen. Der Wirtschaftssenator führte aus, dass Hospitantinnen und Hospitanten, die rein beobachtend und begleitend am beruflichen Geschehen teilnehmen, ohne selbst Arbeitsleistungen zu erbringen, dies tun können, ohne Praktikant/in im Sinne des Mindestlohngesetzes zu sein. Es handelt sich also um Hospitationen, die Einblick geben in die fachliche Arbeitswelt von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland und Unterstützung geben können beim Erwerb der medizinischen Terminologie. Weiterlesen
»Ich sehe meine Zukunft als Krankenpflegerin in NRW« – Anerkennung für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen
Nasrin E., eine unserer vielen Teilnehmerinnen am heutigen Informationsseminar »Wege zur Anerkennung«, haben wir zu einem Interview eingeladen:
Was möchten Sie in Zukunft tun?
Ich möchte so gern meine Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegerin bekommen, um endlich hier arbeiten zu können. Ich bin nun schon drei Jahre in Deutschland, zusammen mit meinem Mann, der im Bereich der Gesundheitswissenschaften an seiner Doktorarbeit schreibt. Ich würde auch gern wieder berufstätig sein können, denn ich verfüge über eine gute Ausbildung und viel Berufserfahrung.
Was haben Sie bislang unternommen, um die Anerkennung Ihres Berufs als Gesundheits- und Krankenpflegerin zu bekommen?
Ich habe alle meine Unterlagen zur Bezirksregierung geschickt, und die Bezirksregierung hat dann meine Unterlagen geprüft. Die Ausbildung in meinem Herkunftsland Iran ist anders als in Deutschland. Ich habe vier Jahre Krankenpflege studiert, meinen Bachelor gemacht und anschließend noch ein Masterstudium in Medizinischer Physiologie erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt war ich danach acht Jahre als Krankenpflegerin berufstätig. Leider konnte nur wenig angerechnet werden, mein Masterstudium war gar nicht relevant für die Anerkennung und leider auch meine praktische Berufserfahrung. In meinem Herkunftsland wird nur die Dauer und der Ort der Berufstätigkeit bescheinigt, aber nicht im Detail, was ich gemacht habe. Wir haben also ganz andere Zeugnisse als die, die in Deutschland üblich sind. Weiterlesen


