Anerkennung: mibeg-Institut

Anerkennung Gesundheitsberufe NRW 2021

mibeg-Institut MedizinDas IQuaMed-Programm mit zahlreichen Seminaren zur beruflichen Anerkennung für 2021 ist online. Ärzt:innen, Apotheker:innen, Zahnärzt:innen, Pflegefachkräfte, Physiotherapeut:innen, Hebammen sowie MTRAs, MTLAs und PTAs finden hier die Möglichkeit zur Beratung und zur Anerkennungsqualifizierung. Unsere Seminare bereiten auf Fachsprach- und Kenntnisprüfungen vor oder begleiten Anerkennungssuchende bei individuellen Anpassungslehrgängen.

Auch in diesem Jahr konnten Hunderte von Teilnehmer:innen erfolgreich über unser Institut qualifiziert werden, bei allen Einschränkungen, die die Corona-Pandemie uns allen abverlangt. Wir freuen uns über die großen Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen. Einen Arzt, der das Programm IQuaMed erfolgreich absolviert hat, haben wir in einem Interview porträtiert, um mit dieser Integrationsgeschichte vielen anderen Mut zu machen.

Wir setzen auf Qualität bei der Vermittlung sprachlichen und fachlichen Wissens von Gesundheitsfachkräften und zeigen, dass dabei öffentliche Förderung auch denen eine Chance bietet, die diesen Weg allein nicht gehen könnten. Kollegialität und Begegnung auf Augenhöhe sind uns und unserem Dozententeam wichtig und tragen zum Erfolg bei.

Wir wollen weiterhin mit vielen Kooperationspartnern zeigen, wie Integration gelingen kann und freuen uns auf die weiteren Begegnungen mit Ärzt:innen, Apotheker:innen und Zahnärzt:innen, Pflegefachkräften und weiteren Gesundheitsfachkräften aus aller Welt, die eine Zeit lang oder dauerhaft in Deutschland leben und arbeiten wollen.

An dieser Stelle dürfen wir herzlichen Dank allen engagierten Dozenten und Dozentinnen sowie unseren Beiratsmitgliedern sagen, unseren Kooperationspartnern und allen Kliniken, Pflegeschulen und Gesundheitseinrichtungen, die uns und unsere Anerkennungssuchenden so gut unterstützt haben. Die Herzlichkeit und Zugewandtheit, die unsere Gesundheitsfachkräfte bei ihrer Aufnahme erfahren haben, trägt entscheidend zum Erfolg unserer Absolvent:innen bei und motiviert uns, unsere Arbeit fortzusetzen.

Online-Seminar für den ÖGD: Covid-19 in Gemeinschaftsunterkünften

Zu einer Online-Fortbildungsveranstaltung am 18. und 19. Januar 2021 lädt die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf ein. Es referieren zahlreiche Expert:innen, darunter Dr. Katja Kajikhina und Navina Sarma vom Robert Koch-Institut in Berlin und Anne Seewald vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Die Veranstaltung leitet die Psychiaterin Dr. Solmaz Golsabahi-Broclawski, die zugleich Dozentin am mibeg-Institut ist.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: www.akademie-oegw.de

Michaela Binnen leitet den Zentralbereich Pflege der Marienhaus Unternehmensgruppe

Marienhaus UnternehmensgruppeMichaela Binnen ist eine erfahrene Pflegeexpertin mit herausragender Expertise im Bereich des Pflegemanagements. Sie übernimmt die Leitung des Zentralbereichs Pflege der Marienhaus Holding, die zu den größten christlichen Trägern von sozialen Einrichtungen in Deutschland zählt. Allein 14 Krankenhäuser, 20 Alten- und Pflegeheime und 10 stationäre und ambulante Hospize gehören zur Marienhaus Unternehmensgruppe, die vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland tätig ist. Fast 14.000 Mitarbeiter/innen zählt die Trägerschaft.

Michaela Binnen wird sich für eine einheitliche Ausrichtung und Organisation innerhalb der Pflege engagieren und einen großen Schwerpunkt auf die spartenübergreifende Vernetzung der Pflege auf überregionaler Ebene legen. Sie übernimmt die Führungsverantwortung für die Pflegedirektor/innen der Standorte und wird sich insbesondere dem Bereich der Mitarbeitergewinnung und -bindung, der Entwicklung innovativer Arbeitszeitmodelle und der Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich widmen.

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin verfügt über vielfältige Zusatzqualifikationen. Sie hat die Fachweiterbildung Intensivkrankenpflege absolviert sowie das Studium der Pflegepädagogik und der Betriebswirtschaft. Michaela Binnen ist zudem ausgebildete Qualitätsmanagerin, Auditorin und EFQM-Assessorin. Berufserfahrung erwarb sie bereits als leitende OP-Managerin der Uniklinik Köln, als Geschäftsführerin des Zentral-OPs und stellv. Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Tübingen sowie als Pflegedirektorin in Essen und Köln. Michaela Binnen gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der Weiterbildung Aufsichtsrat des mibeg-Instituts Medizin an. Wir gratulieren herzlich zur neuen beruflichen Position.

medica mondiale: Engagement für Frauen während der Covid-19-Pandemie

»In Krisen zeigen sich die gesellschaftlichen Krisen verstärkt wie unter einem Brennglas. Marginalisierte Gruppen sind stärker betroffen und werden bei den Lösungen weniger mitgedacht. In allen Krisen sehen wir, dass patriarchale Strukturen erstarken – mit fatalen Folgen für Frauen und das soziale Gefüge. Unverhältnismäßig stark betroffen sind oft Frauen, die einen besonderen Schutz benötigen.«

Dies schreibt Dr. med. Monika Hauser, Vorstand der Frauenrechtsorganisation medica mondiale, die mit ihrer Arbeit Impulse für zahlreiche Netzwerke von Frauenrechtsaktivistinnen gibt. medica mondiale weist darauf hin, dass sich weltweit Frauen und Frauenrechtsorganisationen für die Eindämmung der Covid-19-Pandemie und ihrer Folgen einsetzen.

Das Engagement von Frauen in zivilgesellschaftlichen Initiativen, lebenserhaltenden Berufen wie Medizin und Pflege sowie in Familien ist von existenzieller Bedeutung für unsere Gesellschaften. Gleichzeitig verschlechtert sich in Krisenzeiten die Situation von Frauen, und Gewalt gegen Frauen und Kinder nimmt zu.

Um so wichtiger ist es, in solchen Krisenzeiten Organisationen wie medica mondiale zu unterstützen. Engagierte Mitarbeit und auch Spenden können helfen.

Interessent:innen finden hier weitere Informationen und die Möglichkeit zur Spende.

Anne Bunte: »Für uns ist es schon die dritte Welle«

Dr. med. Anne Bunte im mibeg-Institut

Dr. med. Anne Bunte im mibeg-Institut

Dr. med. Anne Bunte ist Ärztin für Öffentliches Gesundheitswesen und Radiologin mit hervorragender Expertise. Die vormalige Chefin des Kölner Gesundheitsamtes leitet das Gesundheitsamt in Gütersloh und ist mithin für die Öffentliche Gesundheit im Kreis Gütersloh zuständig.

Die Expertin war gewissermaßen genau zur Stelle, als umfassende Fachkompetenz in der Seuchenbekämpfung im Kreis Gütersloh gebraucht wurde, da die Corona-Pandemie besonders dort aufgrund der spezifischen Industrieansiedlung im Landkreis hohe Infektionszahlen nach sich zog. Von daher war Dr. Bunte im kontinuierlichen Krisenmanagement und musste nach der ersten Welle im Frühjahr direkt die zweite Welle meistern.

»Wir standen als Gesundheitsamt Gütersloh plötzlich in der New York Times und tauchten bei CNN auf. (…) Im Frühjahr sind wir mit den Strukturen gestartet, die wir für die Influenza- und Masern-Ausbrüche aufgebaut hatten. Schon damals haben wir festgestellt: Corona ist komplett anders. Seither haben wir ständig nachjustiert«, sagte Anne Bunte gegenüber der Süddeutschen Zeitung. »Wenn wir über die Lehren aus den ersten Wellen reden, muss man auch darüber sprechen, wie viel Föderalismus eine Pandemie-Strategie verträgt.«

Nun ist mit Anbruch der Herbst-Winter-Saison wiederum das Gesundheitsamt in Gütersloh besonders gefordert. Für umfassende und langfristige Strategien und eine bessere Ausstattung der Gesundheitsämter mit Ressourcen setzen sich auch die Ärztekammern, der Marburger Bund und der Landesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes NRW ein, alles Einrichtungen, in denen sich Dr. med. Anne Bunte in leitenden Funktionen engagiert.