Einem wichtigen Thema haben sich Prof. Dr. Christian Karagiannidis, Kliniken der Stadt Köln und Universität Witten / Herdecke, Helmut Schröder, Wissenschaftliches Institut der AOK, Prof. Dr. Dr. Sabine Wicker, Universitätsklinikum Frankfurt, und Prof. Dr. Uwe Janssens, St. Antonius Hospital Eschweiler, gewidmet.
Sie weisen in einer Arbeit, die jetzt im Deutschen Ärzteblatt vorgestellt wurde, nach, in welchem Ausmaß die Pandemie die beruflich Pflegenden betrifft bzw. betroffen hat. Auffällig ist der höhere Krankenstand, der sich in der Pandemie zwischen Januar 2020 und April 2021 im Vergleich zu allen anderen Berufen zeigt.
Bei den AOK-versicherten Erwerbstätigen lag der Krankenstand im Mittel in diesem Zeitraum bei 5,4 Prozent, bei den beruflich Pflegenden bei 7,0 Prozent.
Den Höchststand von Erkrankten im Zusammenhang mit Covid-19 während der Pandemie bildet der Monat Januar 2021 ab. Erkrankten im Januar 2021 bezogen auf je 100.000 erwerbstätige AOK-Mitglieder 458 im Zusammenhang mit Covid-19 bei dokumentierten Diagnosen unter Nachweis des SARS-CoV-2-Virus, so waren es im selben Monat 1.632 Pflegefachkräfte pro 100.000 erwerbstätige AOK-Mitglieder.

