Anerkennung: Robert-Koch-Institut

Rund 6400 mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierte Ärztinnen und Ärzte und Pflegefachkräfte in Deutschland

Vor allem sind Frauen betroffen, die als Pflegefachkräfte und als Ärztinnen arbeiten: Von den fast 6400 medizinischen Fachkräften, bei denen eine Infektion gemeldet wurde, sind drei von vier Gemeldeten weiblich. Das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre, die meisten infizierten medizinischen Fachkräfte waren in Baden-Württemberg im Einsatz.

Acht medizinische Fachkräfte sind bereits an Covid-19 in Deutschland verstorben.

Die Fachkräfte arbeiteten in Krankenhäusern und Arztpraxen, das Robert-Koch-Institut (RKI) gab heute die aktuellen Zahlen bekannt. Vor zwei Wochen betrug die Zahl der infizierten medizinischen Fachkräfte noch rund 2300, innerhalb von zwei Wochen ist eine Verdreifachung bei den Infektionen zu beklagen.

Da die Gesundheitsämter bislang nicht systematisch die Berufe der Infizierten erfassen konnten, wird zudem laut einer Recherche von WDR, NDR und SZ von einer hohen Dunkelziffer, insbesondere bei Pflegefachkräften in der Altenhilfe, ausgegangen. Das RKI meldet, dass mittlerweile 80 % der Gesundheitsämter die Berufe meldeten, so dass nun auch in Deutschland die Zahl der betroffenen Ärztinnen und Ärzte sowie der Pflegefachkräfte erfasst werden kann.

FAQs zu Corona für die stationäre und ambulante Pflege

Der Bevollmächtigte der Bundesregierung für PflegeUm eine Hilfestellung zu geben, hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Liste mit häufigen Fragen und Antworten erstellt, da das neuartige Coronavirus ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen vor große Herausforderungen stellt: www.pflegebevollmaechtigter.de

 

Wir bleiben für Euch da – Bleibt Ihr bitte für uns daheim

Wir bleiben für Euch da – Bleibt Ihr bitte für uns daheim

Wir bleiben für Euch da – Bleibt Ihr bitte für uns daheim

Eine großartige Idee der Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizistinnen und Polizisten: Wir sagen herzlich Danke für den besonderen Einsatz bei der Versorgung von Erkrankten und der Sicherung unseres Zusammenlebens, und wir transportieren gern auch die wichtige Botschaft weiter: Alle anderen nehmen bitte Rücksicht und versuchen, die weitere Verbreitung des Coronavirus zu stoppen, indem sie daheim bleiben.

Deutscher Bundestag: Rudolf Henke informiert aus Sicht der Ärzteschaft über Infektionsschutz bei Coronaviren


Infektiologie ist ein Thema in vielen Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte des mibeg-Instituts. Von besonderem Interesse sind aktuell Schutzmaßnahmen vor Infektionen mit dem Coronavirus 2019-nCoV. Das Robert-Koch-Institut stellt wichtige Informationen bereit, ebenso das Bernhard-Nocht-Institut. Aktuelle und wichtige Hinweise geben ebenso das Bundesgesundheitsministerium und die Webportale der Ärztekammern, hier sei beispielhaft auf die Ärztekammer Nordrhein verwiesen.

Präsident der Ärztekammer Nordrhein ist der Internist Rudolf Henke, der zugleich dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört. Am 12. Februar 2020 hat der Deutsche Bundestag zum Thema Schutzmaßnahmen vor Coronaviren eine Aktuelle Stunde durchgeführt. Hier sei auf die Rede von Rudolf Henke verwiesen, der umfassend darlegt, welches Ziel die Behörden in Deutschland mit den aktuellen Schutzmaßnahmen verfolgen.

Impfschutz: Zentrales Thema für Gesundheitsfachkräfte

Nicht nur für Gesundheitsfachkräfte, die aus dem Ausland kommen, ist Impfschutz ein zentrales medizinisches Thema. Wie in Deutschland der Impfschutz gehandhabt wird und was Gesundheitsfachkräfte wissen müssen, ist übersichtlich mit ersten wichtigen Hinweisen auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts zusammengefasst.

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krank­heits­über­wa­chung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwen­dungs- und maßnahmenorientierten bio­medi­zi­nischen Forschung. Die Kern­auf­ga­ben des RKI sind die Erken­nung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infek­tions­krank­heiten.

Regional finden Sie wichtige Informationen auch bei den Gesundheitsämtern, die kommunale Einrichtungen sind. Einen guten Überblick bietet das Gesundheitsamt der Stadt Köln, das von Dr. med. Anne Bunte geleitet wird.