Archiv des Autors: Barbara Rosenthal

Ausländische Physiotherapeut/innen: Rasche Vorbereitung auf die Berufszulassung – Starttermine 2021 / 2022

Praxisseminar Physiotherapie zur Vorbereitung auf die Anerkennung als PhysiotherapeutDas mibeg-Institut hat über das Programm IQuaMed ein Seminar für ausländische Physiotherapeut/innen entwickelt, das in Theorie und Praxis auf die Berufszulassung vorbereitet. Die Weiterbildung wird mit dem Physiotherapieverbund bene+ in NRW durchgeführt und vermittelt alle für eine Berufszulassung relevanten und in Anerkennungsbescheiden geforderten Kenntnisse in Theorie und Praxis.

Die Theoriephase des Praxisseminars Physiotherapie umfasst alle wesentlichen Inhalte, die regelmäßig in Bescheiden zur Gleichwertigkeit gefordert werden und gibt einen umfassenden Einblick in den Aufgabenbereich von Physiotherapeut/innen in Deutschland. Mit zwei passgenauen Praxismodulen können noch fehlende Praxisbereiche vor der Berufszulassung ausgeglichen werden.

Mit dem Konzept konnten sich bereits viele Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen auf die Berufszulassung erfolgreich vorbereiten. Das Konzept ist mit dem zuständigen Landesprüfungsamt abgestimmt. Die Seminarteilnahme kann zu 100 % über einen Bildungsgutschein gefördert werden, wenn die individuellen Voraussetzungen vorliegen.

Wir beraten sowohl Anerkennungsinteressierte wie auch künftige Arbeitgeber gerne über diese Qualifizierungsmöglichkeit. Hier der Überblick über die Starttermine 2021 / 2022:

  • 6. September 2021
  • 14. Februar 2022
  • 13. Juni 2022
  • 17. Oktober 2022

Die Seminare werden in Herne durchgeführt.

Anerkennungssuchende oder Arbeitgeber wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin:

mibeg-Institut Medizin
Christian Kühlwein
Sachsenring 37–39
50677 Köln
Tel. 0221-33 60 4 -610
Fax 0221-33 60 4 -666
E-Mail medizin@mibeg.de

»Ich bin längst ein Sauerländer geworden« – Chefarzt Gennadi Schüttke aus dem Maria-Hilf Krankenhaus in Brilon im Interview

Krankenhaus Maria-Hilf Brilon

Krankenhaus Maria-Hilf Brilon; Foto © Krankenhaus Maria-Hilf Brilon

Was wird eigentlich aus unseren Absolventinnen und Absolventen, die sich über das Institut auf ihre berufliche Anerkennung vorbereiten, nach vielen Jahren?

Vor 20 Jahren hat Gennadi Schüttke bei uns die Weiterbildung Qualifizierung und Praxis erfolgreich absolviert. Er ist Internist und Gastroenterologe und leitet mittlerweile als Chefarzt die Abteilung Innere Medizin des Krankenhauses Maria-Hilf in Brilon.

Genau da, wo gut ausgebildete ärztliche Spezialisten gebraucht werden, ist er tätig. Brilon gehört zum Hochsauerland: einerseits eine Gegend, in der viele Menschen gern Erholung suchen und nach der Pandemie wieder ihre Ferien verbringen werden, andererseits eine Region, in der ein großer Bedarf an qualifiziertem ärztlichem und pflegerischem Personal besteht.

Gennadi Schüttke meldete sich im mibeg-Institut, weil er sich bedanken wollte, da er 2002 seine Karriere im mibeg-Institut Medizin gestartet hat. Wir möchten den Chefarzt fragen, wie er nach Brilon gekommen ist, was zu seinen Aufgaben gehört und welche Entwicklungen er für sein Krankenhaus sieht.

Das vollständige Interview können Sie gern per Mail beim mibeg-Institut anfordern.

Zweite Corona-Schutzimpfung ist wichtig

Einen wesentlich besseren Schutz gegen eine SARS-Cov-2-Infektion bietet die zweite Schutzimpfung. Bis auf einen Impfstoff erfordern alle bisherigen Vakzine eine solche zweite Impfung, und es ist absolut notwendig, diese auch wahrzunehmen.

Selbst die Bundeskanzlerin warnt eindringlich vor einer vierten Corona-Welle durch die aggressivere Delta-Variante. Trotz hoher Impfquoten erlebten Länder wie Israel oder Großbritannien einen starken Anstieg der Infektionen, sagte Merkel nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Die Mutante führe offenbar zu mehr Hospitalisierungen. Es müsse alles getan werden, um die Inzidenzen weiter niedrig zu halten.

Sehr deutlich äußerte sich auch der Direktor des Robert-Koch-Instituts, Prof. Dr. Lothar Wieler. Gegenüber der Presse teilte Wieler mit, Delta sei nicht nur ansteckender als die bisher dominante Alpha-Variante, sondern führe wohl auch zu mehr schweren Fällen.

Nach ersten Meldedaten müssten elf Prozent der Delta-Infizierten ins Krankenhaus, bei Alpha seien es nur fünf Prozent gewesen. Besonders ausgeprägt sei dies bei den 15- bis 34-Jährigen.

Studie zu Auswirkungen und Szenarien für Migration und Integration während und nach der Covid-19-Pandemie

Eine Studie speziell zu Fragen der Migration und Integration und ihren Auswirkungen in Bezug auf die Covid-19-Pandemie legen aktuell die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Stiftung Mercator vor.

Erarbeitet wurde sie durch das Institut für Politische Wissenschaft, Forschungsbereich Migration, Flucht und Integration. Zu den Autorinnen zählen Petra Bendel, Yasemin Bekyol und Marlene Leisenhammer.

Die Studie übermittelt Kernbotschaften und zeigt auf, wie wichtig eine weitreichende Unterstützung auch in Krisenzeiten sein muss. Einen besonderen Hinweis geben die FAU und die Stiftung Mercator auf ein entschiedenes Vorgehen gegen Rassismus und Diskriminierung.

Die Studie ist über diesen Link abrufbar.

Diversity Day mal konkret: Wir erwarten ein tolles Fußballspiel

mibeg-Institute mit Regenbogenflagge

Zahlreiche Institutionen in Deutschland zeigen heute mit der Regenbogenflagge Solidarität. Wir sind dabei.

Übrigens: Unsere Nachbarn von schräg gegenüber, die Roten Funken, die in der Ulrepforte residieren, lassen auch bereits den Turm der Stadtmauer in Regenbogenfarben leuchten, wie ihr gepostetes Foto zeigt. 😉