Archiv der Kategorie: News

mibeg-Institut startet alle Seminare über Online Learning

Qualifizierungen zur Vorbereitung auf Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen bieten eine große Chance, die anstehenden Prüfungen gut zu bestehen und sich dauerhaft erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das mibeg-Institut bietet eine Fülle von Vorbereitungskursen für Ärzt/innen, Apotheker/innen, Zahnärzt/innen, Pflegefachkräfte und Physiotherapeut/innen sowie für Angehörige weiterer reglementierter Gesundheitsberufe an. Ab sofort sind diese Kurse auch online verfügbar.

Wir schätzen die Präsenzlehrform genauso wie unsere Teilnehmer und Dozenten. Sobald es möglich ist, werden wir auch wieder die Präsenzform anbieten oder Lernformen in Kombination von Präsenz und Online. Aber die Corona-Pandemie erfordert E-Learning-Angebote, und die Corona-Pandemie wird uns noch über einen sehr langen Zeitraum begleiten.

Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen, aber auch Facharztprüfungen beispielsweise, finden kontinuierlich statt. Wer bereits eine Berufserlaubnis erhalten hat zur Vorbereitung auf die Prüfungen, kann kurzfristig mit einem entsprechenden Termin rechnen. Wir wissen, dass Fachsprach- und Kenntnisprüfungen nur bei entsprechender Vorbereitung gut bestanden werden können. Deshalb bietet das mibeg-Institut ab sofort Online-Kurse mit hochqualifizierten Lehrkräften an.

Wir kombinieren dabei Videokonferenzen, Chats, Gruppenarbeiten und Textforen in unseren Seminaren, sodass ein abwechslungsreiches und interaktives Miteinander zwischen Lehrenden und Lernenden möglich wird.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Teilnehmer/innen und Dozent/innen und dass wir für Gesundheitsfachkräfte eine Unterstützung bei ihren Anerkennungsverfahren leisten können.

Handlungsempfehlungen für Gesundheitsämter für die infektionshygienische Überwachung von pädagogischen Prüfungssituationen während der Pandemie

Eine praxisnahe und richtungsweisende Stellungnahme liegt für Schulen, Universitäten und weitere Ausbildungsbereiche vor. Sie bezieht sich auf die Überprüfung der operativen Umsetzung von Prüfungen, bei denen die Gesundheitsbehörden vor Ort in Planung, Durchführung und Ablauf einzubinden sind.

Die Stellungnahme gibt Auskunft über die Grundprinzipien der Hygiene, über die Prävention und Kontrolle und über die Kriterien bei der Durchführung von Prüfungen und des Schulunterrichts zur Zeit der Corona-Pandemie.

Gleich vier hochrangige Expert/innen zeichnen verantwortlich: Prof. Dr. med. Martin Exner, Präsident der DGKH, Dr. med. Peter Walger, Vorstand der DGKH, Dr. med. Ute Teichert, Vorsitzende des BVÖGD, und Prof. Dr. med. Caroline Herr, Präsidentin der GHUP.

Die Stellungnahme »Bekämpfung der COVID-19-Epidemie in Deutschland« finden Sie hier.

Rund 6400 mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierte Ärztinnen und Ärzte und Pflegefachkräfte in Deutschland

Vor allem sind Frauen betroffen, die als Pflegefachkräfte und als Ärztinnen arbeiten: Von den fast 6400 medizinischen Fachkräften, bei denen eine Infektion gemeldet wurde, sind drei von vier Gemeldeten weiblich. Das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre, die meisten infizierten medizinischen Fachkräfte waren in Baden-Württemberg im Einsatz.

Acht medizinische Fachkräfte sind bereits an Covid-19 in Deutschland verstorben.

Die Fachkräfte arbeiteten in Krankenhäusern und Arztpraxen, das Robert-Koch-Institut (RKI) gab heute die aktuellen Zahlen bekannt. Vor zwei Wochen betrug die Zahl der infizierten medizinischen Fachkräfte noch rund 2300, innerhalb von zwei Wochen ist eine Verdreifachung bei den Infektionen zu beklagen.

Da die Gesundheitsämter bislang nicht systematisch die Berufe der Infizierten erfassen konnten, wird zudem laut einer Recherche von WDR, NDR und SZ von einer hohen Dunkelziffer, insbesondere bei Pflegefachkräften in der Altenhilfe, ausgegangen. Das RKI meldet, dass mittlerweile 80 % der Gesundheitsämter die Berufe meldeten, so dass nun auch in Deutschland die Zahl der betroffenen Ärztinnen und Ärzte sowie der Pflegefachkräfte erfasst werden kann.

Cochrane-Bibliothek frei verfügbar

Cochrane hat die Cochrane-Bibliothek temporär kostenfrei und uneingeschränkt zur Verfügung gestellt. Dadurch wird auch die gesamte Cochrane-Evidenz, die für die Eindämmung der Corona-Pandemie von Nutzen sein könnte, uneingeschränkt verfügbar. Der offene Zugang soll den weltweiten Wissensaustausch und die klinische Forschung erleichtern. Cochrane schließt sich damit einer globalen Initiative wissenschaftlicher Fachverlage an.

Hans-Albert Gehle: Freiwilligkeit und Engagement zeichnen die Ärzteschaft in Pandemie-Zeiten aus

Dr. med. Hans-Albert Gehle im mibeg-Institut

Dr. med. Hans-Albert Gehle im mibeg-Institut

Die Zwangs-Rekrutierung von Ärztinnen und Ärzten in Zeiten einer Pandemie ist nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) keine geeignete Maßnahme, um die Patientenversorgung in einer landesweiten Ausnahmesituation wie etwa der Corona-Krise zu gewährleisten.

Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle erklärt nach einer Anhörung im nordrhein-westfälischen Landtag zum Entwurf des Pandemie-Gesetzes der NRW-Landesregierung, die Experten-Anhörung habe die Position der westfälisch-lippischen Ärzteschaft bestätigt, wonach Zwangsmaßnahmen einen erheblichen Eingriff in Grund- und Persönlichkeitsrechte der Ärzteschaft bedeuten.

»Ärztinnen und Ärzte engagieren sich an vielen Stellen dennoch – und zwar freiwillig. Denn für die Versorgung von all unseren Patientinnen und Patienten in Corona-Zeiten braucht es jede helfende Hand. Und helfende Hände sind nur sinnvoll, wenn sie koordiniert eingesetzt werden und ineinandergreifen.« Die Kammer begrüße es deshalb, dass mit dem vorliegenden Gesetzentwurf die Möglichkeit geschaffen werde, die stark dezentral organisierten Strukturen des Infektionsschutzes in NRW durch eine zentrale Koordination zu ergänzen. Solche Maßnahmen hatte die Kammerversammlung der ÄKWL bereits Anfang des Jahres gefordert.