Der 25. Springer Kongress Pflege stellt das Thema Leiharbeit in der Pflege in den Mittelpunkt und zeigt auf, wie die Politik reagiert und wie Arbeitgeber gefordert sind.
Die Tendenz zur Leiharbeit in der Pflege soll gestoppt werden. 2020 tritt ein Gesetz in Kraft, das die Refinanzierung von Zeitarbeit begrenzt. Das Land Berlin strebt 2020 sogar ein Verbot der Leiharbeit an. »Die Kosten für Leiharbeitnehmer sind wesentlich höher als für das Stammpersonal, die Versorgungsqualität dagegen verschlechtert sich durch Leiharbeit«, betont Sabrina Roßius, Leiterin der Intensivstation am Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe in Berlin. »Die berufliche Qualifikation der Leasingkräfte ist nicht immer transparent, und jedes Mal müssen sie neu eingearbeitet werden.« Auch Roßius und ihr Arbeitgeber befürworten das geplante Verbot, das von Pflegeverbänden und großen Kliniken der Region mitgetragen wird. Pflegedirektoren, Stationsleitungen, Mitarbeiter und Juristen diskutieren auf dem Kongress Pflege 2020 gleich in mehreren Veranstaltungen Vor- und Nachteile von Zeitarbeit, teilt der Springer Kongress mit.
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Zu einer besonderen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, laden Amnesty International und die Stadt Köln ein. Das 5. Menschenrechtsforum unter dem Titel »Menschenrechte in der Stadt« findet am Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt statt. Gäste aus Städten, die sich zu »Menschenrechtsstädten« erklärt haben, referieren. Dazu gehören Shams Asadi aus Wien, Michele Grigolo aus Nottingham, Helga Riedl aus Nürnberg, Hans Sakkers aus Utrecht und Angelika Vauti-Scheucher aus Graz. Für Köln referiert der Bundesminister a.D. Gerhart Baum.