Mit Unterstützung des Förderprogramms IQ und dank der guten Zusammenarbeit mit den Ausbildungsexperten für Physiotherapie in Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Bezirksregierung haben 46 Physiotherapeuten bislang ihre Anpassungsqualifizierung gestartet. Das mibeg-Institut Medizin hat zahlreiche individuelle Anpassungslehrgänge vermittelt, aber auch gemeinsam mit den Physiotherapie-Experten von bene+ und dem zuständigen Landesprüfungsamt einen Kompaktkurs »Praxisseminar Physiotherapie« entwickelt, der die Teilnehmer zielgerichtet auf die Berufszulassung vorbereitet. 34 unserer teilnehmenden Physiotherapeut/innen haben bereits ihre Qualifizierung mit Erfolg durchlaufen und die Berufszulassung bekommen. Wir gratulieren unseren Absolvent/innen sehr herzlich! Hier ein Bericht zum erfolgreichen Abschluss eines unserer Projekte in Dortmund. Weiterlesen
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NRW bekommt eine Pflegekammer
Eine überwältigende Mehrheit von 79 Prozent hat sich bei einer Umfrage unter 1500 Pflegefachkräften für die Etablierung einer Pflegekammer in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Mit der Einrichtung einer Pflegekammer in NRW erhalten die knapp 200.000 Pflegefachkräfte in Nordrhein-Westfalen eine klare Stimme, die für die beruflichen Belange und Qualitätsstandards eintreten kann. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll kurzfristig auf den Weg gebracht werden.
Die Pflegekammer wird Standards etablieren, Fortbildungsangebote sichern und berufsfachliche Prüfungen abnehmen. Die Mitgliedschaft für alle examinierten Pflegekräfte ist verbindlich. Damit wird zugleich eine starke Anwaltschaft nicht nur für die inländischen Pflegekräfte, sondern auch für aus dem Ausland kommende Fachkräfte in der Pflege ermöglicht. Die weitere Professionalisierung und Akademisierung werden zu den Themen genauso gehören wie das Einstehen für mehr Ressourcen und eine bessere Vergütung der pflegerischen Leistungen.

NRW bekommt eine Pflegekammer: Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Quelle: MAGS
Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat Wort gehalten. Er hat bereits seit Jahren Unterstützung zugesagt, damit die Pflegefachkräfte in NRW eine stärkere Stimme für ihre eigenen berufsständischen Belange erhalten. So sagte Minister Laumann zu RP online: »Die Kammer wird die Macht der Pflegekräfte stärken, in der deutschen Gesundheitspolitik wird zu oft über Pflege gesprochen, ohne dass die Pflege mit am Tisch sitzt.« Weiterlesen
Informationsseminar Wege zur Anerkennung: mit besten Berufsperspektiven ins neue Jahr
25 Gesundheitsfachkräfte und Angehörige eines akademischen Heilberufs informieren sich heute im mibeg-Institut Medizin über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung, über ihre Berufsperspektiven und über die Qualifizierungsmöglichkeiten, die rasch zu einer beruflichen Anerkennung verhelfen, darunter heute vor allem Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, aber auch Physiotherapeuten, MTLAs, MTRAs und Gesundheits- und Krankenpfleger. Viel Spaß machte beim Fototermin die Bemerkung eines Teilnehmers, ein Entbindungspfleger sei nicht darunter, eine Spezies, die ohnehin in Deutschland eher selten vertreten ist. Die Anerkennungsinteressierten kommen aus vielen Ländern dieser Erde, so aus China, Mexiko, Syrien, Mazedonien, Bosnien, dem Irak, Indien und aus Venezuela.
Alle Teilnehmer des Seminars planen ihre nächsten Schritte zur beruflichen Anerkennung und wollen sich gezielt auf Fachsprachprüfungen oder Kenntnisprüfungen vorbereiten. Einige suchen die Möglichkeit, einen individuellen Anpassungslehrgang zu absolvieren oder sich über eine modulare oder kompakte Kursform auf ihre berufliche Anerkennung vorzubereiten. Unterstützt durch Anerkennungsberaterinnen bekommen die Teilnehmer wichtige Information zur beruflichen Integration.
Wir wünschen allen, dass ihr größter Wunsch zum neuen Jahr schnell in Erfüllung geht und sie ihre Berufszulassung bekommen, um im deutschen Gesundheitswesen arbeiten zu können.
Die für die Teilnehmer kostenfreien Informationsseminare werden regelmäßig durch das mibeg-Institut Medizin angeboten, die Übersicht über die nächsten Termine finden Sie hier.
Deutsche Approbation in der Tasche: KHWE und mibeg-Institut Medizin bereiten Ärztinnen und Ärzte auf die Kenntnisprüfung vor
Einen Kurs zur Prüfungsvorbereitung auf die Kenntnisprüfung für ausländische Ärztinnen und Ärzte hat die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge KHWE zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin erfolgreich in Bad Driburg durchgeführt. Der Kurs basiert auf dem durch das mibeg-Institut Medizin entwickelten Konzept Intensivkurs Humanmedizin, eine Seminarreihe, die ab 2019 durch Bildungsgutscheine gefördert wird. Heute erreichte uns über Maike Tölle, engagierte Personalleiterin bei der KHWE, ein Artikel unter dem Titel »Deutsche Approbation in der Tasche« aus der aktuellen Mitarbeiterzeitung der Kliniken, der über einen erfolgreich am Klinikum qualifizierten Arzt berichtet, der nun das Team der Gynäkologie in Ostwestfalen verstärkt und dort seine Weiterbildung zum Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolviert.
Marburger Bund nimmt Stellung zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz
Zum Referentenentwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes hat auch der Marburger Bund Bundesverband Stellung genommen (vgl. Marburger Bund Zeitung 18/2018). Dabei gäbe es, so der Marburger Bund, durchaus gute Ansätze, aber nach wie vor auch noch problematische Punkte. Als besonders problematisch erachtet der Marburger Bund, »dass die gesetzlichen Fristen für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Referentenentwurf noch einmal deutlich verkürzt werden, ungeachtet der bereits jetzt bestehenden großen Probleme.«
Es sei unerlässlich, so der Marburger Bund, dass die Rahmenbedingungen insgesamt so gestaltet werden, dass »Zuwanderungswillige ein klares und transparentes System vorfinden, in dem sie sich auch ohne Hilfe durch Dritte, wie etwa Arbeitsvermittler oder Rechtskundige, zurecht finden können.«
Eine ausführliche Dokumentation der Stellungnahme ist in Vorbereitung.

