Anerkennung: Barbara Rosenthal

Integrationsprozess ausländischer Pflegekräfte in NRW: Optimierte Anerkennungsverfahren und Qualitätsstandards

Get together Pflege NRW 2018 im mibeg-Institut Medizin, Fotos: Kai Funck

Get together Pflege NRW 2018 im mibeg-Institut Medizin, Fotos: Kai Funck

Das mibeg-Institut Medizin hat am 5. Juni 2018 zum Get together Pflege NRW eingeladen, um im Rahmen des bundesweiten Diversity Tages der Charta der Vielfalt ein Zeichen zu setzen. Eingeladen waren Pflegeexpert/innen aus Nordrhein-Westfalen, um gemeinsam zur Situation der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte zu beraten. Über 60 Institutionen beteiligten sich am Get together. Pflegedirektor/innen, Pflegeschulleiter/innen, Pflegepädagog/innen, Anerkennungsberater/innen, Qualifizierungsberater/innen, Arbeitsberater/innen aus Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Integration Points, Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf und des Landesprüfungsamts, von MUT IQ und Personalvermittler/innen folgten der Einladung gern. Krankenhäuser und Pflegeschulen aus allen Regionen des Landes waren vertreten, von Dinslaken bis Bielefeld, von Siegen bis Bonn, von Recklinghausen bis Köln. Dabei war die Veranstaltung kein reines Expertentreffen, denn unter den vielen Gästen waren auch aus dem Ausland kommende Anerkennungssuchende im Bereich der Pflege, u.a. aus Japan, Iran, Südkorea, Eritrea und Lettland.

Die Veranstaltung war so konzipiert, dass neben Statements von Anerkennungs- und Pflegeexpert/innen alle Teilnehmer/innen des Get together miteinander ins Gespräch kommen konnten, da Vernetzung und Zusammenarbeit wichtig sind für eine optimale und rasche Integration ausländischer Pflegekräfte.

Ganz aktuell hatte die Veranstaltung ein für den Anerkennungsprozess zentrales Thema erhalten: ein vereinfachtes und stringenteres Verfahren der Berufsanerkennung, vorgestellt von Lukas Schmülling,  zuständiger Dezernent des Landesprüfungsamts für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, Bezirksregierung Düsseldorf. Weiterlesen

mibeg-Institut Medizin beteiligt sich mit zahlreichen Ärztinnen und Ärzten am Weltrekordversuch der Uniklinik Köln

Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte, die sich im mibeg-Institut Medizin fortbilden, werden sich am Weltrekordversuch der Uniklinik Köln beteiligen

Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte, die sich im mibeg-Institut Medizin fortbilden, werden sich am Weltrekordversuch der Uniklinik Köln beteiligen

»Wiederbelebung ist international, sie hat keine Grenzen, es ist einfach und jeder kann es!« – »Resuscitation is international, it has no borders, it’s easy, and anybody can do it!«

Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aus über 20 Nationen, die eine Fortbildung im mibeg-Institut Medizin absolvieren, werden sich am Weltrekordversuch der Uniklinik Köln am 22. September 2016, 18 Uhr beteiligen. Menschen unterschiedlicher Nationalitäten mit ausländischem Pass oder doppelter Staatsbürgerschaft bekommen im Rahmen dieser Veranstaltung eine kostenlose Reanimationsschulung, damit sie wissen, was im Notfall zu tun ist. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich spontan bereit erklärt, die wichtigsten Regeln der Lebensrettung – Prüfen, Rufen, Drücken, also nach dem Hilfebedürftigen schauen, Notfallkräfte rufen und mit der Herzmassage beginnen – in die Sprachen ihrer Herkunftsländer zu übersetzen. Mit diesen Übersetzungen hat die Uniklinik Flyer und Rollups hergestellt, die nun überall in vielen Sprachen informieren können. Weiterlesen