Anerkennung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Vorbereitungskurse auf die Approbation für Ärzte, Apotheker und Zahnärzte

Vorbereitungskurse auf die Approbation im mibeg-Institut Medizin

Vorbereitungskurse auf die Approbation im mibeg-Institut Medizin

Im mibeg-Institut Medizin finden zurzeit zahlreiche Vorbereitungskurse statt, die auf die Fachsprachprüfungen und die Kenntnisprüfungen vorbereiten. Gezielt werden in verschiedenen Kursen Apothekerinnen und Apotheker, Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte vorbereitet. Alle diese Kurse werden unter dem Programmtitel IQuaMed geführt, und unter diesem Titel startete das mibeg-Institut Medizin im Januar 2015, unterstützt durch das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds, die Entwicklung und Realisierung von Qualifizierungsprojekten für alle akademischen Heilberufe und Gesundheitsfachberufe.

Seitdem qualifizieren sich aus dem Ausland kommende Fachkräfte in den Bereichen Medizin, Pharmazie, Zahnmedizin, aber auch Physiotherapie, Gesundheits- und Krankenpflege oder Ergotherapie. Alle Teilnehmer werden zuvor intensiv beraten und können an dem kostenfreien Seminar »Wege zur Anerkennung« teilnehmen.

Vor kurzem haben wir zahlreiche Gäste zum 100. Infotag eingeladen, darüber berichtete auch anerkennung-in-deutschland.de und auch anerkennung-medizin.de, jetzt konnte bereits das 200. Informationsseminar durchgeführt werden. Mit dem Programm, das erfolgreich auf die anspruchsvollen Prüfungen vorbereitet und mit dem fast 85% der Absolventen direkt die erforderlichen Prüfungen bestehen, wurden über 2000 Anerkennungssuchende aus 80 Ländern erreicht. Viele unserer Teilnehmer stellten sich spontan in der Frühlingssonne zum Foto auf, und das Foto ist eine kleine Referenz an ein IQuaMed-Bild, mit dem wir unsere Freude über den Weltrekord zeigen wollten, den unsere aus dem Ausland kommenden Absolventen zusammen mit der Uniklinik Köln und den Rettungsfachkräften in der Region aufgestellt haben. Weiterlesen

Ausländische Ärzte: Wege in den Arbeitmarkt – Artikel der Thieme-Zeitschrift KMA Klinik Management aktuell

KMA 9 / 2018Der Artikel zum Thema »Ausländische Ärzte: Wege in den Arbeitsmarkt« von Barbara Rosenthal referiert zu den Möglichkeiten, als aus dem Ausland kommender Arzt in Deutschland die Approbation zu erlangen. Zudem verweist der Artikel auch auf ein Schaubild, das das mibeg-Institut Medizin zusammen mit Experten des Anerkennungsrechts entwickelt hat. In der vollständigen Textversion ist der Artikel nunmehr über die Zeitschrift KMA Klinik Management Aktuell, erschienen im Thieme-Verlag, verfügbar.

Fachtagung des Bundesministeriums für Gesundheit »Zuwanderung als Patentlösung für die Fachkräftesicherung im deutschen Gesundheitswesen?«: Experten plädieren für optimierte Anerkennungsverfahren und hohe Qualitätsstandards

Fachtagung des Bundesministeriums für Gesundheit: »Zuwanderung als Patentlösung für die Fachkräftesicherung im deutschen Gesundheitswesen?«

Fachtagung des Bundesministeriums für Gesundheit: »Zuwanderung als Patentlösung für die Fachkräftesicherung im deutschen Gesundheitswesen?«

Das Bundesgesundheitsministerium hat am 27. November 2018 in Berlin eine Fachtagung ausgerichtet. Rund 250 Teilnehmer folgten der Einladung. Insbesondere standen Fragen des Anerkennungsrechts, der Verfahrenspraxis und der Anerkennungsqualifizierung im Mittelpunkt. Die unter Federführung von saaris e.V. organisierte Tagung fand in Zusammenarbeit mit dem für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse zuständigen Fachreferat des Bundesbildungsministeriums statt.

Eröffnet wurde die Fachtagung durch die Gesundheitsministerin des Saarlandes, Monika Bachmann, und durch den Leiter der Zentralabteilung Europa und Internationales des Bundesministeriums für Gesundheit, Ingo Behnel.

Wie gelingt die Integration ausländischer Ärztinnen und Ärzte bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit?

Eine der zentralen Fragen des Forums griff Dr. Joachim Seybold, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Charité Universitätsmedizin Berlin, auf und führte aus, dass berufliche Integration sich an hohen fachlichen und sprachlichen Qualitätsanforderungen ausrichten müsse und sehr gut kontinuierlich gelingen könne, wenn der Anerkennungsprozess fachlich-kollegial adäquat begleitet wird.

Ein klares Plädoyer für hohe Qualitätsstandards

Tobias Nowocyzn, Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, konstatierte, dass die Erlangung der Approbation für aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte auf einer profunden Prüfung der Voraussetzungen beruhen müsse. Hier hätten die Fachsprachprüfungen der Landesärztekammern zur Qualitätssicherung beigetragen ebenso wie die durch Universitätsklinika durchgeführten Kenntnisprüfungen. Tobias Nowoczyn verwies darauf, dass in vielen anderen Ländern die Ablegung eines Examens notwendige Voraussetzung für die Erteilung einer Berufszulassung sei. In den USA beispielsweise könne keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt werden, ohne dass zuvor das amerikanische Examen vollständig abgelegt worden sei. Dies setze selbstverständlich die exzellente Kenntnis der Landessprache voraus. Bei Anerkennungsverfahren gelte es immer, sich an hohen Qualitätsstandards zu orientieren. Die Verfahren über Gutachterpraxen bzw. die Prüfung nach Papiervorlage könnten immer auch fehleranfällig sein. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer verwies damit zugleich auf die Forderungen sehr vieler Landesärztekammern und die Beschlussfassungen des 121. Deutschen Ärztetags zu dieser Thematik.

Anerkennungsqualifizierungen können rasch, kostengünstig und effektiv sein

Expertenforum zur erfolgreichen Qualifizierung und Integration von ausländischen Ärztinnen und Ärzten auf der Fachtagung des Bundesgesundheitsministeriums · Foto: Andrew Grauman / nplusevent

Expertenforum zur erfolgreichen Qualifizierung und Integration von ausländischen Ärztinnen und Ärzten auf der Fachtagung des Bundesgesundheitsministeriums · Foto: Andrew Grauman / nplusevent

Barbara Rosenthal, mibeg-Institut Medizin, zeigte auf, dass sich Anerkennungsqualifizierungen an hohen Qualitätsstandards ausrichten müssten. Ihr Institut habe Gesundheitsfachkräfte aus 80 Ländern beraten und auf ihre berufliche Anerkennung vorbereitet. Die aus dem Ausland kommenden medizinischen Fachkräfte entfalteten einen großen kulturellen Reichtum, aber in Hinblick auf das Ziel der Anerkennungsqualifizierungen, Gleichwertigkeit im angestrebten Berufsfeld zu erlangen, sei dies nicht der Fokus. Nationalität sei keine Kategorie der Medizin, sondern Wissenschaftlichkeit, Evidenzbasiertheit und das Wohl des Patienten. Beim ärztlichen Handeln komme es auf das bestmögliche Tun an. Von daher bedürfe es immer der hohen sprachlichen, fachsprachlichen und fachlichen Kompetenz bei der Patientenversorgung. Dass dies rasch, kostengünstig und effektiv realisiert werden kann, belegen die Programme des mibeg-Instituts. Weiterlesen

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat legt Referentenentwurf zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz vor

Einwanderung von Fachkräften ermöglichen, Qualitätsstandards der Berufsausübung sichern und Arbeitgeberinteressen berücksichtigen, die über die Lobby der Kammern und Verbände an den Gesetzgeber herangetragen werden: In diesem Spannungsfeld bewegt sich der jetzt vorgelegte Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit der zentralen Aussage »Im Mittelpunkt stehen entsprechend des wirtschaftlichen Bedarfs qualifizierte Fachkräfte.«

Verfahrensbeschleunigung (»Sichtung auf Vollständigkeit der Unterlagen in vier Wochen, Bescheid bei Vollständigkeit innerhalb weiterer drei Monate«) und Zentralisierung
sind anspruchsvolle, aber nicht neue Vorgaben, wenig findet sich im Entwurf zur Bereitstellung
von Ressourcen bei den »Anerkennungsbehörden«. Deutsche Sprachkenntnisse sollen bereits im Ausland erworben werden (»verstärkte Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache im Ausland«), das geforderte Sprachniveau der Deutschkenntnisse wird eher gering eingestuft: »Gute deutsche Sprachkenntnisse entsprechen dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.« Teilweise wird als ausreichender Nachweis das Niveau A2 gefordert für eine Anerkennungsqualifizierung nach festgestellter Teilanerkennung.
Ein Vergleich zu den »Kernforderungen« des bpa bietet sich an.

IQ Netzwerk: ebb und mibeg-Institut Medizin präsentieren Projekte auf der Fachtagung des Bundesgesundheitsministeriums

IQ Netzwerk: ebb und mibeg-Institut Medizin bei der BMG-Tagung

IQ Netzwerk: ebb und mibeg-Institut Medizin bei der BMG-Tagung

Auf der Fachtagung »Zuwanderung als Patentlösung für die Fachkräftesicherung im deutschen Gesundheitswesen?« wurde das Förderprogramm IQ mit zahlreichen Projekten zur beruflichen Qualifizierung von Gesundheitsfachkräften vorgestellt. Hierzu waren MUT IQ (Multiplikatorenprojekt Transfer des Förderprogramms IQ) vom Träger ebb und das mibeg-Institut Medizin mit Informationsständen vertreten. In guter nachbarschaftlicher Zusammenarbeit konnten so zahlreiche der 250 Tagungsteilnehmer informiert werden. Für das bundesweit agierende MUT IQ präsentierten Dr. Johnny van Hove und Liam Patuzzi zahlreiche Informationen zum Förderprogramm IQ und zum IQ Netzwerk. Martin Füg und Christian Kühlwein vom mibeg-Institut Medizin stellten die in NRW unter dem Projekttitel IQuaMed und mit Unterstützung des Förderprogramms IQ entwickelten Seminare vor, die zur beruflichen Integration von Gesundheitsfachkräften durchgeführt werden.