Anerkennung: Erfahrungen

Qualifizierung ausländischer Pflegefachkräfte: In sechs Monaten gezielt zur Berufsanerkennung

Krankenpflegepersonal wird dringend benötigt. Viele Pflegefachkräfte kommen aus dem Ausland, um hier in Krankenhäuser zu arbeiten. Sie können ihren Beruf in Deutschland ausüben, wenn sie hierzu durch die zuständige Bezirksregierung zugelassen sind.

Wenn die Anerkennung nach Prüfung der eingereichten Unterlagen über Studium oder Berufsausbildung sowie über die Berufsausübung nicht durch die Bezirksregierung erfolgen kann, weil bestimmte Ausbildungsinhalte fehlen, wird ein sogenannter Anerkennungsbescheid erteilt, der aufzeigt, welche Qualifikationen noch fehlen.

Das mibeg-Institut Medizin hat mit Pflegewissenschaftlern und unterstützt durch das Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie ein Seminar entwickelt, das in sechs Monaten theoretische und praktische Hilfestellung zur Berufsanerkennung gibt. Mit diesem Praxisseminar Pflege werden die aus dem Ausland kommenden Pflegefachkräfte gezielt auf ihre Berufsausübung in deutschen Krankenhäusern vorbereitet. Gleich zwei renommierte Pflegeschulen im Rheinland und im Ruhrgebiet bieten die Qualifizierung an.

Am 15. Januar 2018 startet ein Praxisseminar Pflege am Ausbildungszentrum Fachbereich Pflege des Uniklinikums Düsseldorf, am 12. März 2018 startet das Praxisseminar Pflege an der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen.

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Das Projekt IQuaMed erreicht 1800 Gesundheitsfachkräfte

Heute konnten wir die 1800. Gesundheitsfachkraft beraten! Mit dem Projekt IQuaMed, unterstützt durch das »Förderprogramm IQ«, haben wir bereits 1800 Angehörige eines akademischen Heilberufs oder eines Gesundheitsfachberufs seit Start des Projekts 2015 beraten. Teilweise sind die Interessent/innen zum Zeitpunkt der Erstberatung noch im Ausland und erreichen uns per Mail oder Skype. Der Großteil der Interessent/innen, die sich an uns wenden, um sich beraten zu lassen, mit welcher Qualifizierung sie sich am besten auf die Anerkennung ihres Berufs in Nordrhein-Westfalen vorbereiten, befindet sich aber bereits in Deutschland.

Wenn die Anerkennung des Berufs nicht vollumfänglich erteilt werden kann, stehen häufig noch Qualifizierungen an, die auf Anerkennungsleistungen oder Anerkennungsprüfungen individuell oder in Seminaren vorbereiten. Das Projekt IQuaMed gehört zum IQ Netzwerk NRW und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit.

Kenntnisprüfung bestanden!

Zu den zahlreichen Rückmeldungen, die wir von unseren Absolventen des Projektes IQuaMed erhalten, zählt auch diese Mail, die uns letzten Freitag erreichte:

Der eigentliche Grund für die E-Mail ist, dass ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken muss. Es ist einfach großartig und unbezahlbar, was Sie da anbieten. An dem Tag waren vier Prüflingen da, und nur ich habe bestanden. Und natürlich direkt danach habe ich euch erwähnt und unbedingt empfohlen.
Vielen Dank für die Unterstützung, ich stelle mich gerne zur Verfügung, falls es irgendwann für irgendwas nötig wäre. Bis dahin werde ich allen ausländischen Kollegen die Teilnahme an euren Kursen empfehlen.
Ganz herzlichen Dank nochmal an das ganze mibeg-Instituts-Team, und ich wünsche Euch alles Gute!

Dies schreibt uns Gabriel R., ein Arzt, der aus Venezuela nach Nordrhein-Westfalen gekommen ist und in der letzten Woche in Westfalen seine Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden hat.

Gabriel R. ist Absolvent des vierwöchigen Intensivkurses Humanmedizin, den das mibeg-Institut Medizin im Projekt IQuaMed kontinuierlich zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung durchführt.

Wir gratulieren Gabriel R. ganz herzlich zur Approbation, die er nun in Kürze ausgefertigt bekommt und wünschen einen erfolgreichen Start als Assistenzarzt an einer Klinik in Nordrhein-Westfalen.

Apotheker/innen bestehen erfolgreich ihre Prüfungen und freuen sich über ihre Arbeitsverträge in NRW

Apothekerinnen und Apotheker, die in Spanien ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, haben es in ihrem Heimatland beruflich nicht leicht. Es ist sehr schwer, eine adäquate Stelle zu finden und sich eine langfristige Berufsperspektive aufzubauen. Ganz anders ist die Situation in Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern. Hier werden qualifizierte Fachkräfte, die ein Pharmaziestudium absolviert und die Approbation als Apotheker haben, dringend gebraucht.

Patrick E. Marx, Migasa und Kollegin Alexandra Pavlou freuen sich über das erfolgreiche Seminar zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung für Apotheker/innen des mibeg-Instituts Medizin.

Patrick E. Marx, Migasa und Kollegin Alexandra Pavlou freuen sich über das erfolgreiche Seminar zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung für Apotheker/innen des mibeg-Instituts Medizin.

Mit dem »Förderprogramm IQ« hat das mibeg-Institut Medizin zusammen mit dem Apothekerverbund Migasa ein neues, innovatives Projekt entwickelt, das nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die spanischen Apotheker/innen haben bereits in ihrem Herkunftsland intensiv die deutsche Sprache erlernt und, unterstützt durch den Apothekenverbund Migasa, ihre berufliche Anerkennung in Deutschland beantragt, Weiterlesen

Fachsprachprüfung Zahnmedizin erfolgreich bestanden

Das mibeg-Institut Medizin hat zusammen mit Kooperationspartnern viele Zahnärztinnen und Zahnärzte auf die Fachsprachprüfung vor der Zahnärztekammer vorbereitet. Wir freuen uns sehr über die vielen Mails, die uns zurzeit erreichen, in denen uns von erfolgreich absolvierten Fachsprachprüfungen berichtet wird. Für viele unserer Absolvent/innen beginnt nun nach Erhalt der Approbation die Berufstätigkeit als Zahnarzt. Eine Reihe von Absolvent/innen bereitet sich derzeit auf die zahnärztliche Kenntnisprüfung vor.

Uns erreichen aber auch Mails zu anderen Themen: So bekamen wir eine Anfrage von einem Praxisinhaber im Ruhrgebiet, der nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit die Zahnarztpraxis günstig an einen Nachfolger abgeben möchte. Wenn Sie Interesse haben, stellen wir gern einen Kontakt zum Inhaber der Zahnarztpraxis her.