Anerkennung: Gesundheitsfachkräfte

Pflege und Medizin: Neue Ausbildungschancen in Ostwestfalen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat im Kreis Höxter Gespräche geführt zu den neuen Bildungsprojekten für Pflege und Medizin in der Region. So folgte er auch einer Einladung der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge.

Am 1. Oktober 2018 startet im Kreis Höxter die neue Hochschule für Pflegeberufe Brakel. Brakel wird somit Hochschulstandort. Die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge ist derzeit noch in Verhandlungen mit dem Land und mit Hochschulpartnern, um die Pflegeausbildung in der Region langfristig zu sichern und durch die Studienmöglichkeit attraktiv zu gestalten. Gesundheitsminister Laumann sieht in Hinblick auf die kommende generalistische Pflegeausbildung den Bereich Pflege im Kreis Höxter sehr gut aufgestellt.

Die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge setzt sich seit Jahren intensiv für die Integration von aus dem Ausland kommenden Gesundheitsfachkräften ein. Mit dem mibeg-Institut Medizin hat die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge über das Projekt IQuaMed – und unterstützt durch das Förderprogramm IQ – auch zahlreichen Ärztinnen und Ärzten Perspektiven erschlossen, die Fachsprachenprüfung erfolgreich zu bestehen und in Ostwestfalen zu arbeiten.

Gesprächsthema für Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in der Region war auch die geplante Medizinische Fakultät an der Universität Bielefeld. Von den neuen Studienplätzen, die  über die Medizinische Fakultät ab 2021 oder 2022 angeboten werden sollen, erhofft sich der Minister eine langfristig stabile Patientenversorgung durch Ärzte in der Region. Während die Kassenärztliche Vereinigung zurzeit etwa die Region mit einer hausärztlichen Versorgung von 131 % als gesichert ansieht, geht das Gesundheitsministerium laut Westfalen-Blatt davon aus, dass sich aufgrund des Altersdurchschnitts der praktizierenden Ärzte Probleme ergeben könnten.

Wie beantrage ich meine berufliche Anerkennung?

Bereits aus dem Ausland können Sie die berufliche Anerkennung in Deutschland beantragen. Aber Sie können sie auch beantragen, wenn Sie bereits in Deutschland leben – und möglicherweise in einem anderen Beruf arbeiten, da Ihnen in Ihrem erlernten Beruf noch die Anerkennung fehlt.

Die Gesundheitsberufe setzen eine Zulassung voraus. Damit sichert der Staat die besonderen Schutzbedürfnisse von Patienten. Anders formuliert: Wer die Heilkunde ausübt, ohne dazu berechtigt zu sein, kann sich strafbar machen. Eine medizinische Handlung ohne Zulassung kann als Körperverletzung bestraft werden. Es ist wichtig, über die Approbation oder die Berufszulassung zu verfügen, bevor man in Kliniken und Praxen arbeitet. Weiterlesen

Vivir y trabajar en Alemania: Die Abteilung Arbeit und Soziales der Botschaft von Spanien zu Gast im mibeg-Institut Medizin

Flyer Vivir y trabajar en Alemania – Leben und Arbeiten in DeutschlandZahlreiche Ärzt/innen, Apotheker/innen und Zahnärzt/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sowie weitere Gesundheitsfachkräfte aus Spanien sind interessiert, in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Dabei werden sie durch die Expertinnen und Experten der Abteilung für Arbeit und Soziales unterstützt, die als Fachstelle der Botschaft von Spanien in Deutschland mit einem Beratungsangebot ihren Landsleuten behilflich ist.

Die spanischen Arbeitsmarktexpert/innen helfen bei der Arbeitssuche, begleiten die ersten Schritte in Deutschland und informieren über die Anerkennung von Abschlüssen. Wenn die gut ausgebildeten spanischen Gesundheitsfachkräfte in Deutschland ihre Anerkennung erlangt haben, stehen ihnen viele interessante Arbeitsangebote zur Verfügung. Weiterlesen

Impfschutz: Zentrales Thema für Gesundheitsfachkräfte

Nicht nur für Gesundheitsfachkräfte, die aus dem Ausland kommen, ist Impfschutz ein zentrales medizinisches Thema. Wie in Deutschland der Impfschutz gehandhabt wird und was Gesundheitsfachkräfte wissen müssen, ist übersichtlich mit ersten wichtigen Hinweisen auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts zusammengefasst.

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krank­heits­über­wa­chung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwen­dungs- und maßnahmenorientierten bio­medi­zi­nischen Forschung. Die Kern­auf­ga­ben des RKI sind die Erken­nung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infek­tions­krank­heiten.

Regional finden Sie wichtige Informationen auch bei den Gesundheitsämtern, die kommunale Einrichtungen sind. Einen guten Überblick bietet das Gesundheitsamt der Stadt Köln, das von Dr. med. Anne Bunte geleitet wird.

Landeszentrum Gesundheit informiert zum Gesundheitswesen in NRW

Zahlreiche Informationen zum nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen finden sich auf den Seiten des Landeszentrums Gesundheit NRW. In einem kurzen Überblick listet das LZG die wichtigsten Eckdaten auf:

»Insgesamt sind in der NRW-Gesundheitswirtschaft 62.000 Unternehmen tätig. Neben den über 25.000 Ärztinnen und Ärzten im niedergelassenen Bereich stellen vor allem die 350 Krankenhäuser, darunter sechs Universitätskliniken, die Versorgung von 4,5 Mio. Patientinnen und Patienten sicher. Darüber hinaus stehen 145 Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen für die Versorgung der Bevölkerung bereit. Jährlich werden hier über 230.000 Patientinnen und Patienten betreut. Die etwa 2.500 Pflegeheime des Landes stellen mehr als 180.000 Pflegeplätze zur Verfügung. Zusätzlich werden über 130.000 Menschen durch etwa 2.400 ambulante Pflegedienste betreut. Die Medikamentenversorgung der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen wird durch die mehr als 4.400 Apotheken mit ihren knapp 48.000 Angestellten sichergestellt.«