Anerkennung: IQ Netzwerk

»Aktion Neue Nachbarn« der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln

Erneut lud Projektreferentin Beatrice Probson ein, um über das Projekt »Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!« zu berichten. Ziel des erfolgreich auf den Weg gebrachten Projekts ist es, bis Ende April 2019 für 100 geflüchtete Personen bei katholischen Anstellungsträgern im Erzbistum Köln einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz einzurichten. Hauptreferentin des Treffens war Stephanie Schmidt, Referentin der Arbeitsagentur der Regionaldirektion NRW, die die Förderungsgrundlagen der Qualifizierungsmaßnahmen für Geflüchtete vorstellte und erläuterte und intensiv den Dialog zu den anwesenden Projektleitern suchte.

Im Rahmen des Austauschs und des Engagements des Caritasverbandes berichtete auch die Pflegedirektorin des Kölner Heilig-Geist-Krankenhauses Susanne Krey, die kürzlich als Arbeitgeberin des Monats durch die Caritas ausgezeichnet wurde. Susanne Krey ist seit über 30 Jahren in der Pflege engagiert und setzt sich derzeit ganz besonders für die Gewinnung ausländischer Pflegekräfte und die Integration von Migrant/innen ein. Im Verbund mit der Katholischen Pflegeschule »Louise von Marillac-Schule« gibt es auch die Möglichkeit, einen modularisierten Anpassungslehrgang zu absolvieren, um die berufliche Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in zu erlangen, ebenso wie in der Katholischen Pflegeschule »Akademie für Gesundheitsberufe gGmbH Wuppertal«. Die Projekte starteten mit einer Förderung durch das Netzwerk IQ.

Gut vorbereitet durch das Praxisseminar Humanmedizin des mibeg-Instituts Medizin

Praxisseminar Humanmedizin des mibeg-Instituts Medizin

Praxisseminar Humanmedizin des mibeg-Instituts Medizin

Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der aktuell laufenden Fortbildung Praxisseminar Humanmedizin zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte fanden sich spontan heute Morgen vor dem Rollup ein, als ein Foto für das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gebraucht wurde. Die Ärztinnen und Ärzte haben bereits zum Teil die Fachsprachprüfung vor ihrer Ärztekammer bestanden und bereiten sich nun im mibeg-Institut Medizin, gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, auf ihre Kenntnisprüfung vor. Weiterlesen

NRW-Integrationsminister Joachim Stamp übt scharfe Kritik an Deutschkursen für Migranten

An den Integrationskursen für Zuwanderer wächst die Kritik, schreibt die NRZ. Der Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, fordert aktuell, dass der Deutschunterricht innerhalb der Integrationskurse weitgehend überarbeitet werden müsse. »Wir brauchen bei den Integrationskursen eine Qualitätsoffensive: Die Angebote sind nicht differenziert genug«, so Minister Stamp lautet Zeitungsbericht.

In derzeitigen Deutsch- oder Integrationskursen würden häufig Akademiker gemeinsam mit Analphabeten in deutscher Sprache unterrichtet. Resultat sei eine hohe Nichtbestehensquote bei den Deutschprüfungen, viele Teilnehmer würden vorzeitig ihren Kurs beenden oder fehlten über längere Zeit unentschuldigt. Die Deutschlehrer übten Kritik an der zu kurzen Lernzeit der Fortbildungen, Veranstalter beklagten den Dozentenmangel.

»Nach Angaben des Bundesamtes für Migration (Bamf) haben im vergangenen Jahr rund 376.000 Zuwanderer und Flüchtlinge einen Integrationskurs in Deutschland belegt. In NRW waren es 90.186. Über 85.000 der Zuwanderer haben bundesweit den Kurs nicht zu Ende gebracht. Von denen, die es geschafft haben, erreichten lediglich 49 Prozent den angestrebten Sprachlevel B1. Das heißt, sie können in einfachen Sätzen Ereignisse beschreiben und Meinungen wiedergeben«, berichtet die NRZ.

Landtag NRW debattiert über Berufsanerkennungsverfahren ausländischer Fachkräfte

Der nordrhein-westfalische Landtag hat sich aktuell mit einem Antrag der FDP-Fraktion und der CDU-Fraktion befasst. Ausgehend von der Tatsache, dass die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ein wesentliches Instrument zur Integration von Migrant/innen ist und der Fachkräftesicherung dient, möchten diese Fraktionen mit dem Antrag erreichen, dass bestehende Verfahrensprobleme der Anerkennung beseitigt werden. Insbesondere nimmt der Antrag die Gesundheitsberufe in den Fokus, weil hier Antragstellende, aber auch Arbeitgeber sich regelmäßig ein schnelleres Verfahren wünschen.

Der Antrag fordert »unbürokratische Verfahren«, die die Antragstellung auf Anerkennung bereits aus dem Ausland befördern und die Einreise zum Zwecke der Anerkennung vereinfachen, und sieht dies als Beitrag zur Willkommenskultur. Allerdings weist auch dieser Antrag darauf hin, dass »ausländische Berufsqualifikationen mit fachlich nicht vergleichbaren Qualifikationen oder ohne ausreichende Prüfung« nicht anerkannt werden dürfen.

»Der Landtag ist der Ansicht, dass die Landesregierung bereits jetzt zahlreiche gute Angebote bereitgestellt hat«, heißt es im Antrag. Der Landtag NRW hatte bereits im Landeshaushalt 2018 zusätzliche Mittel in Höhe von 500.000 € zur Verfügung gestellt. Der Antrag möchte Prüfungsverfahren befördern, die auf die Lebens- und Berufserfahrung der Anerkennungssuchenden abstellen und wünscht qualitätsgesicherte, aber niederschwellige Kenntnisprüfungen. Die Fraktionen sehen dabei selbst, dass dabei nicht »ein Blankoscheck ausgestellt werden darf«.

Die in Fachkreisen bereits bekannten Argumente werden ergänzt durch die Forderung, dass sicherzustellen sei, dass »Anerkennungsentscheidungen auf der Basis identischer Datengrundlagen stattfinden, um eine Einheitlichkeit des Verwaltungshandelns in gleich gelagerten Fällen hinsichtlich der Abläufe und Entscheidungen zu gewährleisten«. Weiterlesen

Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung Pharmazie mit Unterstützung der Landesapothekerkammer

Im mibeg-Institut Medizin ist eine neue Qualifizierung an den Start gegangen, mit der sich zielgerichtet Apothekerinnen und Apotheker auf ihre Kenntnisprüfung vorbereiten können. Das Intensivseminar Pharmazie ist eine dreimonatige öffentlich geförderte Qualifizierung, die jeweils sechs Stunden vormittags die wichtigsten pharmazeutischen Fachgebiete behandelt, die regelmäßig in einer Kenntnisprüfung aufgerufen werden.

Gleich zum Auftakt gab es viel Ermutigung und Unterstützung durch den Vorstand der Apothekerkammer Nordrhein. Dr. Armin Hoffmann begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich, gratulierte zu bereits bestandenen Fachsprachprüfungen und zeigte die Arbeitsmöglichkeiten und Berufschancen für aus dem Ausland kommende Apotheker/innen auf. Er informierte über den Inhalt von Kenntnisprüfungen und gab hilfreiche Hinweise für eine optimale Vorbereitung. Das Bild zeigt die zuversichtliche und muntere Seminargruppe.

Dr. Armin Hoffmann, Apothekerkammer Nordrhein, und Teilnehmer des Intensivseminars Pharmazie im mibeg-Institut Medizin

Dr. Armin Hoffmann, Apothekerkammer Nordrhein, und Teilnehmer des Intensivseminars Pharmazie im mibeg-Institut Medizin

»Nordrhein-Westfalen braucht gut qualifizierte Apothekerinnen und Apotheker. Sie sind uns herzlich willkommen, und wir sind zuversichtlich, dass Sie sich mit Unterstützung dieses Seminars fachlich wie sprachlich gut auf die Approbation vorbereiten», sagte Dr. Armin Hoffmann. Diesen Worten schloss sich auch Barbara Rosenthal, Institutsleiterin des mibeg-Instituts Medizin, an. »Seit vielen Jahren bieten wir im mibeg-Institut Seminare an, mit denen sich aus dem Ausland kommende Apothekerinnen und Apotheker auf ihre Berufsausübung in Deutschland vorbereiten. Die Absolventen kommen aus dem europäischen wie aus dem nicht-europäischen Ausland zu uns und bereiten sich in speziellen Seminaren auf ihre Fachsprachprüfung oder ihre Kenntnisprüfung vor. Die Kurse werden sehr praxisnah gestaltet, und die am Institut lehrenden Dozenten verfügen selbst über eine große Berufserfahrung als Apotheker. Mit der Erlangung der Approbation», so Barbara Rosenthal, »steht ein großer und interessanter Arbeitsmarkt zur Verfügung.« Weiterlesen