Gesundheitsberufe sind reglementiert. Aus dem Ausland kommende Gesundheitsfachkräfte benötigen daher zur Berufsausübung eine besondere Erlaubnis. Insbesondere für Geflüchtete ist es hilfreich, diese rasch zu erlangen. Über das Projekt IQuaMed hat das mibeg-Institut Medizin Wege nicht nur für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Pflegepersonal, sondern auch u. a. für Physiotherapeuten, Hebammen, Ergotherapeuten, Medizinisch-technische radiologische Assistenten und Pharmazeutisch-technische Assistenten erschlossen. Für die Modellregion NRW zeigt dieses Projekt, dass eine rasche, qualitativ hochwertige und kostengünstige Berufsanerkennung erreicht werden kann.
Anerkennung: mibeg-Institut Medizin
Anerkennungsrecht in NRW und Anerkennungsqualifizierungen im Gesundheitswesen
Die G.I.B. NRW, Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung, lädt die Berater/innen zur beruflichen Entwicklung BBE zum 6. Austauschtreffen am 30. November 2018 ins Haus der Technik in Essen ein. Als Referenten beteiligen sich aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW Dr. Jens Stuhldreier, Reinhard Völzke und Sarah Weidemann sowie die Arbeitsmarktexperten der G.I.B., Josef Muth und Heike Ruelle.
In mehreren Workshops werden Projekte vorgestellt, so im Workshop 1 die Umsetzung des Anerkennungsrechts in der NRW-Gesundheitswirtschaft und die Vorstellung prüfungsvorbereitender Qualifizierungen zur Anerkennung von Angehörigen reglementierter Gesundheitsberufe. Hierzu referieren der zuständige Dezernent für die Anerkennung nicht-akademischer Gesundheitsberufe im Landesprüfungsamt bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Lukas Schmülling, und Erziehungswissenschaftlerin Barbara Rosenthal, Leiterin der mibeg-Institute, die das Programm IQuaMed konzipiert hat.
Vorbereitung auf die Fachsprachenprüfung für Apotheker in Freiburg: Landesapothekerkammer bietet Kurs zusammen mit der Universität Freiburg an
Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit dem Fachbereich für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Universität Freiburg und dem Sprachlehrinstitut der Universität Freiburg eine mehrwöchige Vorbereitung auf die Fachsprachenprüfung an. Gemeinsam mit den Sprachwissenschaftlern der Universität Freiburg wird Deutsch unterrichtet und zugleich ein fachsprachliches Training Pharmazie angeboten.
Der neunwöchige Kurs ist speziell auf aus dem Ausland kommende Apotheker und Apothekerinnen zugeschnitten, umfasst 212 Unterrichtstunden, davon 32 Stunden Fachsprache, und kostet 940 €.
Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung bietet die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg.
Zudem besteht die Möglichkeit, die kostenfreien Apoprax-Kurse der Landesapotheker zur Vorbereitung auf die Fach- und Kenntnisprüfung Pharmazie in Baden-Württemberg zu nutzen.
Die nächsten Kurse für Apothekerinnen und Apotheker zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung und Kenntnisprüfung in Köln finden Sie hier:
» Intensivseminar Pharmazie zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung
» Intensivkurs Fachsprache Pharmazie zur Vorberweitung auf die Fachsprachprüfung
Die Kurse werden zu 100% öffentlich gefördert und stehen allen aus dem Ausland kommenden Pharmazeut/innen zur Verfügung. Die Fachsprach- und Kenntnisprüfungen können im jeweils zuständigen Bundesland abgelegt werden.
Terminologie für Pharmazeuten
Wir weisen gern auf ein Skript der Universität Erlangen-Nürnberg hin, das sich auch sehr gut für die Apothekerinnen und Apotheker eignet, die, aus dem Ausland kommend, hier ihre berufliche Anerkennung erlangen möchten: www.pharmakologie.uni-erlangen.de/lehre/pharmazie/terminologie/WS0708/TermSkr.pdf
Alle Apothekerinnen und Apotheker, die aus dem Ausland kommen und nicht Deutsch als Muttersprache beherrschen oder an einer deutschsprachigen Hochschule ihr Examen abgelegt haben, müssen vor ihrer Landesapothekerkammer eine Fachsprachprüfung absolvieren. Hierbei helfen gute Skripten, die kostenlos online verfügbar sind.
Wer an weiteren Übungsmaterialien interessiert ist, findet hierzu Hinweise auf unserem Blog www.anerkennung-medizin.de.
Aktuelle Infektionserkrankungen – Impfmedizin
Zum 8. Kammersymposium lädt die Ärztekammer Nordrhein am 17. November 2018 nach Köln ein. Unter der Leitung von Dr. med. Anne Bunte, Leiterin des Gesundheitsamtes Köln und Mitglied des Vorstands der Ärztekammer Nordrhein, und Prof. Dr. med. Maria Vehreschild, Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Frankfurt, referieren erfahrene Infektiologen. Besonders wird auf diesem Symposium die Situation der Maserninfektionen in Deutschland erläutert, aber auch Fragen zur Influenza-Impfung bei Kindern oder zur Meningokokken-B-Impfung.
Die Veranstaltung bietet nicht nur ärztlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zum Austausch, sondern öffnet sich auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnahme ist kostenfrei, Informationen und Anmeldung über die Ärztekammer Nordrhein.
Am Symposium nehmen auch Teilnehmer und Absolventen des mibeg-Instituts Medizin teil.
