Anerkennung: mibeg-Institut

Arztbriefschreibung und Arzt-Patienten-Kommunikation: Training für aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte

Für die Zielgruppe der aus dem Ausland kommenden Ärztinnen und Ärzte, die bereits mit Berufserlaubnis nach § 10 BÄO bzw. mit deutscher Approbation in Kliniken arbeiten, bietet das mibeg-Institut zwei Seminare an.

In dem einen Seminar wird gezielt die Arztbriefschreibung trainiert. Das zweite Seminar hat zum Ziel, die mündliche Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu verbessern.

Beide Seminare werden sehr praxisnah durch ärztliche Dozent/innen durchgeführt. Werden über eine Klinik mehrere Ärztinnen und Ärzte angemeldet, so wird ein Rabatt auf die Seminargebühr gewährt. Beide Seminare können über die Bildungsprämie o.ä. gefördert werden. Weitere Informationen und die Möglichkeiten zur direkten Anmeldung erhalten Sie hier:

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

Die Behandlung eines Covid-19-Patienten aus der Sicht eines Intensivmediziners

»Covid19 – ein Erlebnisbericht“, Twitter
Auf Twitter hat ein Intensivmediziner einen Bericht über einen Covid-19-Patienten veröffentlicht.

»Eine Intensivfachpflegekraft ist eigentlich durchgehend im Zimmer. Der Patient benötigt sowohl aus rein medizinischer, vor allem aber auch aus psychologischer Sicht durchgehende Betreuung. Natürlich die ganze Zeit im Vollschutz. … Unser Patient toleriert die Therapie immer schlechter. Trotz inzwischen getroffener, vorsichtiger medikamentöser Maßnahmen wird er panischer. Man bemerkt, dass er über die noch eben tolerierbare Grenze des zumutbaren hinaus geht. Irgendwann merken wir, dass die Orientierung kippt. Schlafentzug, Krankheit und Stress, die ungewohnte Umgebung und ggfs auch Nebenwirkungen von Medikamenten haben letztlich doch ein Delir zur Folge. Weder Maske noch Helm werden noch toleriert. Es folgt, was folgen muss: Narkose und Intubation. …«

Vorbildlich

Vorbildlich ist das Verhalten unserer Teilnehmer, wie hier ein zufälliger Schnappschuss aus dem Fenster der Seminarbibliothek heraus zeigt. Ein Teil einer Seminargruppe verbringt eine kurze Pause im Freien und genießt die Sonnenstrahlen, die wir noch vor wenigen Tagen hier in Köln hatten.

Andere und sich selbst zu schützen, ist in Zeiten der Corona-Pandemie ein Gebot für uns alle, und die Experten des Gesundheitswesens, die sich im mibeg-Institut weiterbilden, beherrschen die Schutzregeln selbstverständlich perfekt, selbst in einer kleinen Seminarpause.

Bleiben Sie gesund!

Ärztinnen in Führungspositionen!

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des mibeg-Instituts Medizin. Foto: Udo Geisler

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des mibeg-Instituts Medizin. Foto: Udo Geisler

Eine aktuelle Interviewreihe des Marburger Bundes greift ein für die Krankenhauslandschaft bedeutsames Thema auf: Medizinerinnen in Führungspositionen. Aktuell ist Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger interviewt worden, leitende Oberärztin Anästhesie und operative Intensivmedizin am Klinikum Leverkusen und Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer Nordrhein und des Marburger Bundes Landesverband Nordrhein-Westfalen / Rheinland Pfalz. Dr. Anja Mitrenga-Theusinger ist zudem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed.

Die erfahrene Ärztin und berufspolitisch engagierte Streiterin für die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen forciert gezielt Teilzeitmodelle. »Ich trage seit vielen Jahren in meiner Abteilung Personalverantwortung und habe bereits vor acht Jahren erkannt, dass wir bezüglich Teilzeitmodelle viel flexibler denken und mehr möglich machen müssen.«

Das vollständige Interview ist in der Marburger Bund Zeitung 13 / 2020 erschienen.

Übersicht der ärztlichen Fachsprachprüfungen in den Bundesländern

Ärztinnen und Ärzte, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen und hier ihren Beruf ausüben möchten, müssen eine ärztliche Fachsprachprüfung bestehen. Wenn sie den Antrag auf Approbation bei ihrer zuständigen Behörde gestellt haben und die Voraussetzungen erfüllen, meldet die Behörde die Ärztinnen und Ärzte zur Fachsprachprüfung bei der zuständigen Landesärztekammer an.

Folgende Ärztekammern bieten eine Fachsprachprüfung an:

  • Baden-Württemberg
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg
  • Bayern
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Bayern
  • Berlin
    Fachsprachprüfung durch die Ärztekammer Berlin
  • Brandenburg
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Brandenburg
  • Bremen
    Fachsprachprüfung durch die Ärztekammer Bremen
  • Hamburg
    Fachsprachprüfung durch die Ärztekammer Hamburg
  • Hessen
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
    Fachsprachprüfung durch die Ärztekammer Nordrhein bzw. durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe
  • Rheinland-Pfalz
    Fachsprachprüfung durch die Bezirksärztekammer Rheinhessen
  • Saarland
    Fachsprachprüfung einer Landesärztekammer oder Sprachzertifikat
  • Sachsen
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Schleswig-Holstein, in Verbund abgenommen mit der Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
  • Thüringen
    Fachsprachprüfung durch die Landesärztekammer Thüringen

Lediglich die Ärztekammer Saarland verfügt über kein eigenes Prüfverfahren, aber dieses Bundesland akzeptiert ein Fachsprachzertifikat, das vor einer anderen Ärztekammer erfolgreich erworben wurde.

In allen Bundesländern sollten Prüfungsteilnehmer vor der medizinischen Fachsprachprüfung über ein allgemeinsprachliches Prüfungszertifikat mindestens auf dem Level B2 (GER) eines anerkannten Sprachinstituts verfügen.