Anerkennung: Programm IQuaMed

»Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland«: Veranstaltung des Marburger Bundes am 7. September 2022

Marburger Bund Anerkennung ausländischer Abschlüsse Einladung 7. September_2022Der Marburger Bund Hessen informiert im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 7. September 2022 in Frankfurt Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland, die ihre deutsche Approbation erlangen möchten, über die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Über den Weg zur deutschen Approbation, die Fachsprachprüfung und die Kenntnisprüfung referieren Cecile Polzin und Dr. Shermineh Shahi, Bildungsreferentinnen des mibeg-Instituts.

Über den Arbeitsvertrag und seine wichtigsten Inhalte referiert Veronika Putzmann-Heidenwag, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Marburger Bund Landesverband Hessen e.V., die gemeinsam mit den Referentinnen des mibeg-Instituts die Veranstaltung inhaltlich ausrichtet.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail an brinsa@mbhessen.de wird erbeten. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Fit für die pharmazeutische Kenntnisprüfung

Absolventinnen des Intensivseminars Pharmazie zur Vorbereitung auf die KenntnisprüfungUnsere Apothekerinnen und Apotheker im aktuellen Intensivseminar Pharmazie sehen sich sehr gut vorbereitet auf die Kenntnisprüfung, die sie zur Erlangung ihrer Approbation benötigen. Die meisten Teilnehmer/innen kamen nicht in den Genuss, auf ihr Zertifikat bei Sonnenschein im Garten des mibeg-Instituts Medizin anzustoßen, da sie online am Seminar teilnehmen. Aber wir gratulieren ihnen genauso herzlich, sind zuversichtlich, dass sie die Kenntnisprüfung sehr gut bestehen werden und freuen uns, dass sie alle bereits gute Berufsperspektiven haben, um die Apotheken in Deutschland zu unterstützen.

Anerkennung Physiotherapie: Alle haben bestanden!

Wir freuen uns sehr über den Erfolg unserer Absolventinnen und Absolventen: Auch in der aktuellen Weiterbildung Praxisseminar Physiotherapie, die das mibeg-Institut zusammen mit der Physiotherapeutengemeinschaft bene+ durchgeführt hat, sind alle Teilnehmenden in Theorie und Praxis gut auf ihre Berufszulassung vorbereitet worden und haben die Abschlussprüfungen bestanden.

Viele Arbeitgeber im Bereich der Physiotherapie freuen sich nun auf ihre neuen Mitarbeiter/innen, die über eine Berufszulassung für Physiotherapie in Deutschland verfügen.

Und das neue Seminar ist bereits an den Start gegangen. Vier Monate Theorie bilden umfänglich alle wesentlichen Theorie-Inhalte ab, die in den Anerkennungsbescheiden gefordert werden. Je nach Bescheid kommen dann noch angeleitete Praxisphasen hinzu. Die Seminargebühren können zu 100 Prozent über Bildungsgutschein gefördert werden.

Die Bewerber/innen für dieses Seminar konnten wiederum sehr gut durch Anerkennungsberatung, Jobcenter und den Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit unterstützt werden.

Als besondere Hürde erwies sich allerdings wiederum, einen Termin bei der zuständigen Deutschen Botschaft im Herkunftsland oder einen Termin bei der Ausländerbehörde in Deutschland zu bekommen.

Zahlreiche Anerkennungssuchende und viele Arbeitgeber wenden sich an das mibeg-Institut, teilweise werden wir auch recht ungehalten mit Kritik belegt (»Wenn es schwierig wird, lassen sie dich im Stich«), dabei können weder das mibeg-Institut noch eine Arbeitsagentur, ein Jobcenter oder ein zukünftiger Arbeitgeber Einfluss nehmen auf die Arbeitsweise der Deutschen Botschaften oder der Ausländerbehörden, die offenbar nur über eine geringe Personalkapazität verfügen. Hier sind die Ministerien gefordert, Abhilfe zu schaffen, die Frage richtet sich also an die Politik, wie Anerkennungsverfahren verbessert werden können, da sie sich offensichtlich immer noch unverhältnismäßig schwierig gestalten.

Stand der Anerkennungsberatung und -qualifizierung: Das mibeg-Institut Medizin referiert auf Einladung der G.I.B. NRW

Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung G.I.B. NRWZahlreiche Anerkennungsberater/innen aus ganz Nordrhein-Westfalen folgten der Einladung zu einer Tagung der G.I.B. NRW.

Marion Graf, Heike Ruelle und Anne Berteld hatten die Anerkennungsexpert/innen aus ganz NRW eingeladen, um gemeinsam aktuelle Fragen zur Anerkennung, insbesondere für Gesundheitsfachkräfte, zu erörtern und wichtige Anerkennungsqualifizierungen vorzustellen.

Die Expert/innen des mibeg-Instituts referierten umfassend zu den Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsfachkräfte und Angehörige approbierter Heilberufe. Cecile Polzin, Carina Schmidt und Dr. Shermineh Shahi stellten viele Anerkennungsqualifizierungen vor. Alle diese Qualifizierungen können zu 100 Prozent öffentlich gefördert werden und ermöglichen einen raschen Weg zur Approbation oder Berufszulassung.

Die zielgerichtete Vorbereitung auf Fachsprachprüfungen für Ärzt/innen, Zahnärzt/innen und Apotheker/innen sowie die Angebote, sich gut auf die Kenntnisprüfungen in diesen Berufen vorzubereiten, waren ebenso Thema wie die Qualifizierungen für Physiotherapeut/innen und für Pflegefachkräfte. Da andere Unterstützungen wie etwa das IQ Förderprogramm ab dem nächsten Jahr nicht mehr wie gewohnt vorhanden sein werden, sind die nach AZAV geförderten Anpassungsqualifizierungen sowie die Unterstützung über das Qualifizierungschancengesetz sehr wichtig geworden. Das Ziel des Förderprogramms IQ ist, Strukturen und Angebote zu schaffen, die nachhaltig bestehen, und genau das ist mit den zahlreichen Projekten, die über die Regelförderung nun kontinuierlich und dauerhaft abrufbar sind, gelungen.

Neue Kurse des mibeg-Instituts für Pflegefachkräfte starten nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Rheinland-Pfalz, und für weitere reglementierte Gesundheitsberufe sind Kurse in Vorbereitung. Durch eine gute Zusammenarbeit der zuständigen Stellen, der Arbeitsagenturen und Jobcenter, der Anerkennungsberatungsstellen und der Anerkennungsqualifizierer gelingt so ein gutes Angebot insbesondere in NRW.

Ein ganz besonderes Schwerpunktthema beim Expertenaustausch stellte die Situation der geflüchteten Menschen aus der Ukraine dar. Auch hier dient die intensive Zusammenarbeit aller an der Anerkennung beteiligten Akteure einer raschen und umfassenden Hilfestellung.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und den guten kollegialen Austausch!

Dr. Anja Mitrenga-Theusinger leitet die Zentrale Notaufnahme und wird Medizinische Geschäftsführerin des Klinikums Leverkusen

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed und der Weiterbildung Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen des mibeg-Instituts. Foto: Udo Geisler

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed und der Weiterbildung Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen des mibeg-Instituts. Foto: Udo Geisler

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger wurde für die Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme und als Medizinische Geschäftsführung des Klinikums Leverkusen berufen. Die Zentrale Notaufnahme behandelt über 40.000 Patient/innen jährlich und bietet mit über zehn Behandlungsräumen, zwei Schockräumen, zusätzlichen Infektions-, Eingriffs- und Triageräumen zugleich die Möglichkeit, erste sonographische Abklärungen zu treffen. Das interdisziplinäre Zentrum mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie wird von der erfahrenen Anästhesiologin und Intensivmedizinerin geleitet, die umfassende medizinische Expertise mitbringt und zuvor in leitender Position als Oberärztin der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin erfolgreich tätig war.

Sie übernimmt nun die Neuausrichtung und das Management dieser großen Versorgungseinheit, 19 Ärztinnen und Ärzte und 42 Pflegefachkräfte und MFAs gehören zu ihrem Team. Die richtungsweisende Doppelfunktion als leitende Ärztin und Medizinische Geschäftsführerin unterlegt Dr. Mitrenga-Theusinger dabei mit einer exzellenten medizinischen Ausbildung und mit einem Master in Gesundheitsökonomie, den sie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln erworben hat.

Sie hat die Weiterbildung Health Management unseres Instituts erfolgreich absolviert und gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der Weiterbildung Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen an. Zugleich ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed unseres Instituts. Über ihr medizinisches Engagement hinaus leistet Dr. Mitrenga-Theusinger einen unermüdlichen Einsatz für die beruflichen Belange ihrer ärztlichen Kollegen und Kolleginnen. Sie gehört dem Vorstand der Ärztekammer Nordrhein an und verhandelt für diese in führender Position die Strukturreformen im Krankenhausbereich, die das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium zurzeit erarbeitet. Zudem gehört sie dem Landesvorstand des Marburger Bundes NRW / RLP an. Wir gratulieren ihr sehr herzlich zur neuen Position und dem Klinikum Leverkusen zu dieser ausgezeichneten Berufung.