Anerkennung: Willkommenskultur

Universitätsklinikum Bonn: Erfolgreiche Integrationsinitiative »Projekt Zukunft«

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat eine Integrationsinitiative ins Leben gerufen und bietet Praktikumsstellen für Flüchtlinge mit der Chance auf einen anschließenden Arbeitsplatz. Als größtes Krankenhaus in der Region ermöglicht die Uniklinik Bonn zahlreiche Praktikumsstellen in den Gesundheitsberufen, in kaufmännischen und in handwerklichen Berufen sowie im Service. Das Programm wird in enger Kooperation mit der Arbeitsagentur Bonn durchgeführt. Interessentinnen und Interessenten wenden sich an:

Universitätsklinikum Bonn – Integrationsinitiative
Projektbetreuung
E-Mail integrationsinitiative@ukbonn.de
Tel 0228-28719260

Gelungene Integration zum Hören: Spannende Features des Radios Hochstifts über aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte im St. Johannisstift Paderborn

Radio Hochstift, ein vielgehörter privater Sender in Ostwestfalen, hat interessant aufbereitete Features über Ärztinnen und Ärzte, die aus dem Ausland gekommen sind und nun im St. Johannisstift Paderborn arbeiten, auf seine Website gestellt. Integration zum Hören – hier geht’s direkt zu den Beiträgen.

»Neustart in Weiß«: Das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin

Von Barbara Rosenthal

Dieser Artikel wurde im Kontext der Veranstaltung »Zwischen Kommen und Bleiben. Medizinische Versorgung als Grundpfeiler der Integration von Geflüchteten« der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe erstellt und erschien vorab im Newsletter des Medizinischen Instituts für transkulturelle Kompetenz. Der Aufsatz ist hier auch als pdf abrufbar.

Für Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, ist ein zentraler Schritt zur Integration die Erlangung ihrer beruflichen Anerkennung und die Möglichkeit, den gelernten Beruf auszuüben.

Mit der Verabschiedung des »Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung erworbener Berufsqualifikationen«1 wurde in Deutschland bereits 2012 ein neuer Meilenstein für Anerkennungssuchende erreicht. Auf dieser Grundlage folgte 2013 das »Anerkennungsgesetz« für das Land Nordrhein-Westfalen.2 Weiterlesen

Foreign doctors who want to work in Germany: Helpful information

Foreign doctors who want to work in Germany: Helpful information is provided by the Medical Faculty of the University of Cologne

Médecins étrangers qui veulent travailler en Allemagne: Des informations utiles sont fournies par la faculté de médecine de l’Université de Cologne

Médicos extranjeros que desean trabajar en Alemania: la Facultad de Medicina de la Universidad de Colonia ofrece información útil

Medici stranieri che vogliono lavorare in Germania: informazioni utili sono fornite dalla facoltà di medicina dell’Università di Colonia

רופאים זרים שרוצים לעבוד בגרמניה: מידע מועיל מסופק על ידי הפקולטה לרפואה של אוניברסיטת קלן

Иностранные врачи, которые хотят работать в Германии: полезная информация предоставляется медицинским факультетом Кёльнского университета

الأطباء الأجانب الذين يرغبون في العمل في ألمانيا: يتم توفير معلومات مفيدة من قبل كلية الطب في جامعة كولونيا

پزشکان خارجی که می خواهند در آلمان کار کنند: اطلاعات مفید توسط دانشکده پزشکی دانشگاه کلن ارائه شده است

希望在德国工作的外国医生:有用的信息由科隆大学医学院提供

Fachtagung »Zwischen Kommen und Bleiben« der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Zahlreiche Fachreferenten folgten der Einladung von Dr. med. Solmaz Golsabahi-Broclawski, um den aktuellen Stand zur medizinischen Flüchtlingshilfe zu diskutieren. Gastgeber war die Ärztekammer Westfalen-Lippe. Präsident Dr. Theodor Windhorst begrüßte alle Anwesenden sehr herzlich, darunter auch die Autoren des Buches »Zwischen Kommen und Bleiben«, das über diesen Link kostenfrei als Download zur Verfügung steht.

Sehr viel Ermutigendes konnte auf dieser Tagung von Seiten des mibeg-Instituts berichtet werden: Das Institut hat bislang über 1800 Gesundheitsfachkräfte beraten und 600 Angehörige eines reglementierten Gesundheitsberufs mit dem Programm IQuaMed auf die berufliche Anerkennung erfolgreich vorbereitet. Diese Fachkräfte arbeiten in NRW und leisten mit ihrer fachlichen und mehrsprachigen Kompetenz einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen.