Archiv der Kategorie: News

Studie zu Auswirkungen und Szenarien für Migration und Integration während und nach der Covid-19-Pandemie

Eine Studie speziell zu Fragen der Migration und Integration und ihren Auswirkungen in Bezug auf die Covid-19-Pandemie legen aktuell die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Stiftung Mercator vor.

Erarbeitet wurde sie durch das Institut für Politische Wissenschaft, Forschungsbereich Migration, Flucht und Integration. Zu den Autorinnen zählen Petra Bendel, Yasemin Bekyol und Marlene Leisenhammer.

Die Studie übermittelt Kernbotschaften und zeigt auf, wie wichtig eine weitreichende Unterstützung auch in Krisenzeiten sein muss. Einen besonderen Hinweis geben die FAU und die Stiftung Mercator auf ein entschiedenes Vorgehen gegen Rassismus und Diskriminierung.

Die Studie ist über diesen Link abrufbar.

Diversity Day mal konkret: Wir erwarten ein tolles Fußballspiel

mibeg-Institute mit Regenbogenflagge

Zahlreiche Institutionen in Deutschland zeigen heute mit der Regenbogenflagge Solidarität. Wir sind dabei.

Übrigens: Unsere Nachbarn von schräg gegenüber, die Roten Funken, die in der Ulrepforte residieren, lassen auch bereits den Turm der Stadtmauer in Regenbogenfarben leuchten, wie ihr gepostetes Foto zeigt. 😉

»Wir und die anderen«: Kongress über transkulturelle gesundheitliche Versorgung

Migranten und Migrantinnen, Geflüchtete und Asylsuchende, die in Österreich, Deutschland und in der Schweiz leben, nehmen früher oder später das Gesundheitssystem dieser Länder in Anspruch. Sei es, dass sie an Krankheiten leiden, Kinder bekommen oder Unterstützung bei der Aufarbeitung ihrer psychischen Belastungen benötigen. Im Hinblick auf diese Gegebenheiten stellt sich nun die Frage, inwiefern unsere Gesundheitssysteme den Anforderungen der pluralen Gesellschaften gerecht werden. Inwiefern können Menschen mit Mehrfach-Zugehörigkeiten im Gesundheitswesen ihr eigenes gesundheitsrelevantes Denken, Deuten und Handeln zum Ausdruck bringen? Inwiefern stellen diskriminierende Strukturen und Haltungen im Gesundheitswesen erst den kulturell »Anderen« her? Welche Auswirkungen haben Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen auf die Gesundheit? Braucht es neue Angebote und Schulungen? Wie sollen diese konzipiert sein, und wie kann eine stärkere Sensibilisierung für diese Themen gelingen?

Diesen Fragestellungen geht der DTPPP-Kongress am 17. und 18. September 2021 in Online-Version nach. Die DTPPP ist der Dachverband der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum. Programm und Online-Anmeldung sind über diesen Link abrufbar.

Karl-Josef Laumann kündigt weitere Chancen auf Erstimpfung in den Impfzentren in NRW an

Der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen hat aktuell bekannt gegeben, dass ab Mittwoch der kommenden Woche wieder Erstimpfungstermine in NRW gemacht werden können. Und Minister Karl-Josef Laumann spricht mit diesem Angebot insbesondere Menschen über 60 Jahre und Vorerkrankte an. Damit wird der medizinisch gebotenen Priorisierung in Nordrhein-Westfalen eine Chance gegeben. Gegenüber der Presse betonte der Minister: »Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können.«

Ab Mittwoch, 23. Juni 2021, 8 Uhr können zunächst Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Termine in den Impfzentren vereinbaren. Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin bekommen. Hierfür stehen die bereits bekannten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung. Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021.

Dass die Impfzentren mit einer medizinisch gebotenen Priorisierung ihre Arbeit bei den Erstimpfungen fortsetzen können, ist eine sehr gute Entscheidung des NRW-Gesundheitsministeriums.

Gezielte Vorbereitung auf die Berufszulassung als Pflegefachkraft in NRW: Termine bis 2023

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts Medizin in Kooperation mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen

Das mibeg-Institut hat über das Programm IQuaMed ein Seminar für ausländische Pflegefachkräfte entwickelt, das in Theorie und Praxis gut auf die Kenntnisprüfung vorbereitet.

Die Praxisseminare Pflege werden mit den Pflegepädagog:innen der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen durchgeführt und können zu 100 Prozent öffentlich über Bildungsgutscheine gefördert werden.

Die Bestehensquote der Kenntnisprüfungen ist nach der intensiven Vorbereitung sehr hoch: Über 90 Prozent aller Absolvent:innen haben bislang die anspruchsvolle Prüfung unter Vorsitz des Landesprüfungsamtes bestanden und einen Arbeitsvertrag in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen in NRW angetreten.

Um Anerkennungssuchenden, aber auch den Arbeitgebern in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eine gute Möglichkeit zur Planung zu geben, veröffentlicht das mibeg-Institut zusammen mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen hier die Startdaten der kommenden Seminare:

  • 4. Oktober 2021
  • 11. April 2022
  • 4. Juli 2022
  • 17. Oktober 2022
  • 3. April 2023
  • 26. Juni 2023
  • 4. Oktober 2023

Die Seminare werden in Essen durchgeführt.

Anerkennungssuchende oder Arbeitgeber wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin:

mibeg-Institut Medizin
Dr. Shermineh Shahi
Sachsenring 37–39
50677 Köln
Tel. 0221-33 60 4 -631 / -610
Fax 0221-33 60 4 -666
E-Mail medizin@mibeg.de