Archiv der Kategorie: News

Bundespflegekammer und Deutscher Pflegerat starten Initiative #pflegereserve

Da es durch die Corona-Pandemie zu Engpässen in der Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland kommen kann, starten die Bundespflegekammer und der Deutsche Pflegerat DPR eine Initiative, mit der sich examinierte Fachkräfte aus der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege, die aktuell nicht in einem Pflegeberuf arbeiten, registrieren und ihre Bereitschaft kundtun können, während der Zeit der Pandemie in einem Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung oder einem Notfallkrankenhaus einzuspringen.

Weitere Informationen unter www.pflegereserve.de.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO)

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 22. März 2020 eine neue Schutzverordnung zur aktuellen Coronapandemie erlassen, mit der die Schutzmaßnahmen wesentlich ausgebaut werden sollen. Die Schutzverordnung ist hier abrufbar.

Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: Weniger Services wegen Corona-Pandemie

Eine aktuelle Information des Portals anerkennung-in-deutschland.de: Es gibt wegen der Corona-Pandemie weniger Serviceangebote. Im Einzelnen gibt das Portal bekannt:

  • Die Hotline »Arbeiten und Leben in Deutschland» ist bis auf Weiteres telefonisch nicht erreichbar.
  • Die zuständigen Stellen für die Bearbeitung von Anerkennungsanträgen sind nur eingeschränkt erreichbar. Wie Sie die zuständige Stelle erreichen, steht auf den meisten Internetseiten der zuständigen Stellen. Diese finden Sie im Anerkennungs-Finder.
  • Sie können aktuell keinen Neuantrag auf die Bewertung von Hochschulzeugnissen bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) stellen. Das Antragsformular wurde aus Kapazitätsgründen geschlossen. Die Bearbeitung bereits gestellter Anträge läuft weiter, die Fristen für die Ausstellung von Zeugnisbewertungen können derzeit aber nicht eingehalten werden. Sie erreichen die ZAB nur per Post oder per E-Mail. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der ZAB.

Zu beachten ist: Telefonische oder Online-Beratung ist über Anerkennungsberatungsstellen nach wie vor möglich.

Interkulturelle Kommunikation in der Medizin

Interkulturelle Kommunikation in der MedizinBei Springer ist das Fachbuch »Interkulturelle Kommunikation in der Medizin« erschienen, herausgegeben von Anton Gillessen, Solmaz Golsabahi-Broclawski, André Biakowski und Artur Broclawski.

Das Buch zeigt aus multiperspektivischer Sicht, wie elementar die interkulturelle Kommunikation auf Augenhöhe für ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis im Praxis- und Klinikalltag ist. Ein Buch für Ärzt/innen und Psycholog/innen, das darüber hinaus alle Berufsgruppen in der Sozial- und Integrationsarbeit anspricht. Ausgehend von den aktuellen Erkenntnissen der internationalen Migrationsforschung werden den Leser/innen Wertevorstellungen und Verhaltensschemata in der Kommunikation zwischen Ärzten, Integrationshelfern und Menschen mit Zuwanderungshintergrund aufgezeigt. Im Fokus stehen dabei kultur-, sozial- und religionsanthropologischen Aspekte, die für die Integration von Flüchtlingen, Migranten und Spätaussiedlern im Kontext des Gesundheitswesens relevant sind. Anhand von Fallbeispielen bietet das Buch für verschiedene medizinische Fachgebiete praktische Handlungsempfehlungen für eine kultursensible und gleichberechtigte Arzt-Patienten-Beziehung.

Mit einem Beitrag zur »Integration durch Qualifizierung und Anerkennung im Gesundheitswesen« beteiligt sich Barbara Rosenthal, Erziehungswissenschaftlerin und Leiterin der mibeg-Institute, an dieser Publikation. Das mibeg-Institut Medizin führt Anerkennungsberatungen und Anerkennungsqualifizierungen für Ärzte und Ärztinnen, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegefachkräfte und weitere reglementierte Gesundheitsfachkräfte durch.

Weitere Informationen und eine Übersicht über die Beiträge in diesem Fachbuch finden Sie hier.

Wir bleiben für Euch da – Bleibt Ihr bitte für uns daheim

Wir bleiben für Euch da – Bleibt Ihr bitte für uns daheim

Wir bleiben für Euch da – Bleibt Ihr bitte für uns daheim

Eine großartige Idee der Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizistinnen und Polizisten: Wir sagen herzlich Danke für den besonderen Einsatz bei der Versorgung von Erkrankten und der Sicherung unseres Zusammenlebens, und wir transportieren gern auch die wichtige Botschaft weiter: Alle anderen nehmen bitte Rücksicht und versuchen, die weitere Verbreitung des Coronavirus zu stoppen, indem sie daheim bleiben.