Archiv der Kategorie: News

70 Jahre Grundgesetz

Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft, heute vor 70 Jahren.

Dieser Tag bildet eine Zäsur in der Geschichte Deutschlands: nach Jahren des Terrors, des Völkermords, der Kriegstreiberei, die von Deutschland ausgingen, formulierte nach Ende des Weltkrieges der Parlamentarische Rat das Grundgesetz. Der Tag gilt als Geburtsstunde der heutigen Demokratie in Deutschland.

»Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk«, heißt es in der Präambel in der Fassung vom 3. Oktober 1990. Weiterlesen →

Zertifizierte Qualität: mibeg-Institut erneut »ohne Beanstandung« auditiert

Christian Kühlwein, Qualitätsmanagementbeauftragter der mibeg-Institute, und Kolleginnen und Kollegen bei der Vorbereitung des Trägeraudits

Christian Kühlwein, Qualitätsmanagementbeauftragter der mibeg-Institute, und einige Teamkolleginnen und -kollegen (Elke Hogräve, Karen Heidemann, Martin Füg, Carina Schmidt, Günter Mang-Baltruweit und Dr. Luisa Heinrichs) bei der Vorbereitung des Trägeraudits

Die mibeg-Institute führen ein Qualitätsmanagementsystem, und das ganze Team der mibeg-Institute ist stets bemüht, qualitativ hochwertige Weiterbildungsangebote zu entwickeln und zu realisieren und kontinuierlich die Bildungsprozesse weiterzuentwickeln.

Regelmäßig werden externe Audits durchgeführt, so durch die Bundesagentur für Arbeit, durch die Fachkundige Stelle nach AZAV, durch die speziellen Prüfdienste der Bundesagentur für Arbeit sowie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und des Bundesverwaltungsamts im Kontext des Europäischen Sozialfonds ESF. Zusätzlich erfolgt eine monatliche Auditierung durch die Agentur für Arbeit Köln.

Zudem sind die mibeg-Institute Mitglied der Qualitätsgemeinschaft Berufliche Bildung Region Köln und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG).

Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Audits uns erneut ein Qualitätsmanagement »ohne Beanstandung« bescheinigt haben und fühlen uns durch das Ergebnis ermutigt, unsere Bildungsprojekte fortzusetzen.

Fortbildung zum Approbationsrecht und zur Verfahrenspraxis

RD’in Constanze Lernhart referiert zum Approbationsrecht auf einem Tagesseminar des mibeg-Instituts Medizin am Mittwoch, 5. Juni 2019: »Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Gesundheitswesen«. Sie war als juristische Dezernentin u.a. für den Bereich Berufsanerkennung Akademische Heilberufe bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie mehrere Jahre tätig. Constanze Lernhart geht intensiv auf die Voraussetzungen zur Erteilung der Approbation ein und nimmt insbesondere Bezug auf die ärztliche, pharmazeutische und zahnärztliche Tätigkeit. Die Rücknahme, der Widerruf und der Verzicht auf die Approbation werden ebenso thematisiert wie die Berufserlaubnis und die Verfahren der Gleichwertigkeitsüberprüfung. Weitere Schwerpunkte sind die Voraussetzungen zur Erteilung der Berufszulassung für Pflegeberufe und weitere Gesundheitsfachberufe sowie Fragen des Aufenthaltsrechts und der Aufenthaltserlaubnis sowie der Arbeitgeberpflichten.

Ergänzt wird das Referat von RD’in Lernhart durch zwei Statements, für die Dr. Constanze Schäfer, Apothekerkammer Nordrhein, und Jürgen Herdt, Ärztekammer Westfalen-Lippe, gewonnen werden konnten. Das Seminar richtet sich ausschließlich an mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Gesundheitswesen befasste Fachleute. Hierzu zählen Anwälte, Mitarbeiter in zuständigen Stellen, insbesondere bei den Regierungspräsidien, Bezirksregierungen, Ministerien und Ausländerämtern, Fachkräfte in Arbeitsagenturen, Jobcentern, Berufsverbänden, in Anerkennungsberatungsstellen und Personalabteilungen von Kliniken. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist ausgebucht, ein Wiederholungstermin ist für den 9. Oktober 2019 festgelegt worden, diesmal unter zusätzlicher Beteiligung der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe.

Gesundheitsfachkräfte aus 81 Ländern nehmen am Programm IQuaMed teil

IQuaMed: Teilnehmerinnen aus Teilnehmer aus 70 LändernDie Gesundheitsfachkräfte, die an Qualifizierungen des Programms IQuaMed teilnehmen, kommen aus der ganzen Welt nach Deutschland – aktuell sind es über 80 Länder!

Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Bangladesch, Belarus, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burundi, Chile, China, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Eritrea, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Guinea, Honduras, Indien, Indonesien, Israel, Irak, Iran, Italien, Japan, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kosovo, Kroatien, Kuba, Lettland, Libanon, Libyen, Marokko, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mongolei, Montenegro, Niederlande, Nigeria, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Serbien, Spanien, staatenlos, Sudan, Syrien, Taiwan, Thailand, Tunesien, Türkei, Uganda, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela.

Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung: Teilnehmer aus vielen europäischen Ländern

Vorbereitung auf die Fachsprachprüfungen für akademische Heilberufe

Vorbereitung auf die Fachsprachprüfungen für akademische Heilberufe

Andreas Höffken, Geschäftsführer unseres Kooperationspartners Marburger Bund, und die Seminarleiterinnen Dr. Luisa Heinrichs und Carina Schmidt vom mibeg-Institut Medizin begrüßten eine muntere, aus vielen Ländern Europas stammende Gruppe von Ärzten und Zahnärzten, die sich im mibeg-Institut auf die Fachsprachprüfung vor ihrer jeweiligen Landesärztekammer bzw. Landeszahnärztekammer vorbereiten.

Ärzte und Zahnärzte lernen in jeweils eigenen Intensivkursen gezielt für die fachsprachliche Prüfung. Dabei fungieren deutsche Fachkollegen, die am Institut einen Lehrauftrag wahrnehmen, als Dozenten. Zum Gesprächsaustausch und zum Fototermin kommen die Teilnehmer gern zusammen und bilden eine große internationale Gruppe.

Ihr Studium haben sie in Italien, Spanien, in der Slowakei, in Rumänien, Bulgarien oder Ungarn abgeschlossen, oder sie haben das Studium der Human- oder Zahnmedizin in der Türkei, in Russland, in Chile, Ägypten, im Iran oder in Syrien absolviert. Alle sind in Bezug auf ihre Anerkennung gut beraten worden und haben sich bei den zuständigen Stellen gemeldet und ihre Unterlagen prüfen lassen. Für die jeweilige Prüfung vor der Ärztekammer oder Zahnärztekammer werden sie durch die zuständige Stelle angemeldet. Die vierwöchigen Intensivkurse Fachsprache Medizin und Fachsprache Zahnmedizin bereiten gezielt auf das erfolgreiche Bestehen dieser Prüfung vor. Nach bestandener Prüfung erfolgt dann für die meisten europäischen Kollegen die Erteilung der Approbation, andere wiederum arbeiten zunächst mit Berufserlaubnis und legen dann die Kenntnisprüfung ab, um die Approbation zu erlangen.