Anerkennung: Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Intensivkurs Fachsprache Medizin zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung startet erneut

Andreas Höffken, Marburger Bund, (links oben) und Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich über den Start des Intensivkurses Fachsprache Medizin bei ersten Frühlingsstrahlen

Auf Andreas Höffken, Geschäftsführer des Marburger Bund Landesverbands NRW / RLP, und die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte wartete zum heutigen Auftakt der Weiterbildung »Intensivkurs Fachsprache Medizin« die Frühlingssonne. Im mibeg-Institut Medizin trainieren die Ärztinnen und Ärzte die medizinische Fachsprache, um sich mit Patientinnen, Angehörigen und Fachkollegen gut verständigen zu können. Trainiert werden klassische Gesprächssituationen, die in Kliniken und Praxen zum Alltag gehören. Die medizinische Fachsprache, wie sie in Deutschland gebräuchlich ist, wird vor allem in den thematischen Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie, Pharmakologie, Radiologie, Strahlenschutz, Notfallmedizin und Hygiene unterrichtet. Die Nutzung medizinischer Datenbanken ist ebenso Thema des Seminars wie die rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns. Das Seminar wird mit Unterstützung durch leitende Ärztinnen und Ärzte als Dozenten in Präsenzform durchgeführt. Viele erfolgreiche Absolventen haben die Fachsprachprüfung vor den Landesärztekammern bereits erfolgreich bestanden und arbeiten in deutschen Kliniken. Wir sind zuversichtlich, auch die Teilnehmer dieser gutgelaunten Seminargruppe werden ebenso erfolgreich ihren Berufsstart als Arzt in Deutschland angehen.

»Die Schweiz ist ein schönes Land.«

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht sich keinesfalls für Tourismuswerbung zuständig. In einem Interview für die Schweizer Zeitung »SonntagsBlick« führte der Minister aus, dass er bedauere, dass deutsche Ärzte in andere europäische Staaten abwandern, bevorzugt in die Schweiz, um dort zu leben und zu arbeiten. Diese abgewanderten Ärzte hätte er »gerne zurück«. Jens Spahn stellt ein regelrechtes Abwanderungskarussell vor, derart, dass deutsche Ärzte etwa in die Schweiz abwanderten, hingegen etwa polnische Ärzte nach Deutschland kämen.

Seine Forderung, dass die Abwanderung der Ärzte über neue EU-Regeln eingedämmt werden solle, zog, unabhängig vom Nicht-EU-Status der Schweiz, allerdings viel kontroverse Diskussion nach sich, da zum einen kaum regelbar ist, einer bestimmten Berufsgruppe innerhalb Europas Aufenthalts- und Arbeitsort vorzuschreiben. Zahlreiche Diskutanten in den Leserforen verschiedener Zeitungen wiesen zum anderen auf den Umstand hin, der in der Pflege bereits intensiv diskutiert wird: Wenn es an schwierigen Arbeitsbedingungen liegt, dass sich Ärztinnen und Ärzte, die in Deutschland ausgebildet sind, ins Ausland begeben, müssen die Arbeitsbedingungen angeschaut und verbessert werden. Weiterlesen

Fachsprachprüfung bestanden! Kurs des mibeg-Instituts Medizin und des Marburger Bundes qualifiziert erneut erfolgreich ausländische Ärztinnen und Ärzte

Intensivkurs Fachsprache MedizinAlle Seminare des mibeg-Instituts Medizin werden regelmäßig evaluiert. Bei Seminaren, die öffentlich gefördert werden, ist dabei von einem ganz besonderen Interesse, ob das angestrebte Ziel erreicht wurde und sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren.

Gemeinsam mit dem Marburger Bund Landesverband NRW / Rheinland Pfalz bietet das mibeg-Institut Medizin eine spezielle Weiterbildung zur Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung vor der Landesärztekammer an. Heute liegen die Auswertungsergebnisse des 17. Intensivkurses Fachsprache Medizin vor. Wir freuen uns sehr über das hervorragende Ergebnis. Mit der vierwöchigen Qualifizierung haben unmittelbar nach Kursende 82,4 Prozent der Teilnehmer/innen ihr Ziel erreicht, die Fachsprachprüfung bestanden und arbeiten mit Berufserlaubnis nach § 10 BÄO oder der deutschen Approbation als Assistenzärzte in unseren Kliniken. Drei Teilnehmer warten noch auf ihren Prüfungstermin, darunter eine Ärztin, die nach ihrer Mutterschutzzeit die Fachsprachprüfung absolvieren will.

Wir gratulieren unseren Absolvent/innen sehr herzlich und drücken für die noch ausstehenden Prüfungen fest die Daumen!

Deutsche Approbation in der Tasche: KHWE und mibeg-Institut Medizin bereiten Ärztinnen und Ärzte auf die Kenntnisprüfung vor

Einen Kurs zur Prüfungsvorbereitung auf die Kenntnisprüfung für ausländische Ärztinnen und Ärzte hat die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge KHWE zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin erfolgreich in Bad Driburg durchgeführt. Der Kurs basiert auf dem durch das mibeg-Institut Medizin entwickelten Konzept Intensivkurs Humanmedizin, eine Seminarreihe, die ab 2019 durch Bildungsgutscheine gefördert wird. Heute erreichte uns über Maike Tölle, engagierte Personalleiterin bei der KHWE, ein Artikel unter dem Titel »Deutsche Approbation in der Tasche« aus der aktuellen Mitarbeiterzeitung der Kliniken, der über einen erfolgreich am Klinikum qualifizierten Arzt berichtet, der nun das Team der Gynäkologie in Ostwestfalen verstärkt und dort seine Weiterbildung zum Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolviert.

Approbation erhalten, Arbeitsstelle als Arzt gefunden

Qualifizierung für Klinik und Praxis, mibeg-Institut MedizinHeute erreichten uns wieder gute Nachrichten aus unserer Seminarreihe Qualifizierung für Klinik und Praxis. Viele Absolventen dieses Seminars haben bereits die Approbation, einige haben die Fachsprachprüfung bestanden und die Berufserlaubnis nach § 10 BÄO erhalten, mit der sie in Krankenhäusern arbeiten können.

Die Ärztinnen und Ärzte kamen aus Mexiko und Frankreich, aus Syrien und Venezuela, aus Mazedonien und dem Irak, aus Serbien, Georgien, Jordanien, Rumänien und Afghanistan zu uns. Ihre medizinischen Schwerpunkte liegen in der Augenheilkunde, der Pädiatrie, in der Inneren Medizin und der Chirurgie. Viele möchten in Deutschland in der Allgemeinmedizin langfristig tätig werden. Wir freuen uns sehr über die Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen und senden mit diesem Bild herzliche Grüße und ein Dankeschön für die Rückmeldungen.