Anerkennung: Bezirksregierung Münster

Stand der Anerkennungsberatung und -qualifizierung: Das mibeg-Institut Medizin referiert auf Einladung der G.I.B. NRW

Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung G.I.B. NRWZahlreiche Anerkennungsberater/innen aus ganz Nordrhein-Westfalen folgten der Einladung zu einer Tagung der G.I.B. NRW.

Marion Graf, Heike Ruelle und Anne Berteld hatten die Anerkennungsexpert/innen aus ganz NRW eingeladen, um gemeinsam aktuelle Fragen zur Anerkennung, insbesondere für Gesundheitsfachkräfte, zu erörtern und wichtige Anerkennungsqualifizierungen vorzustellen.

Die Expert/innen des mibeg-Instituts referierten umfassend zu den Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsfachkräfte und Angehörige approbierter Heilberufe. Cecile Polzin, Carina Schmidt und Dr. Shermineh Shahi stellten viele Anerkennungsqualifizierungen vor. Alle diese Qualifizierungen können zu 100 Prozent öffentlich gefördert werden und ermöglichen einen raschen Weg zur Approbation oder Berufszulassung.

Die zielgerichtete Vorbereitung auf Fachsprachprüfungen für Ärzt/innen, Zahnärzt/innen und Apotheker/innen sowie die Angebote, sich gut auf die Kenntnisprüfungen in diesen Berufen vorzubereiten, waren ebenso Thema wie die Qualifizierungen für Physiotherapeut/innen und für Pflegefachkräfte. Da andere Unterstützungen wie etwa das IQ Förderprogramm ab dem nächsten Jahr nicht mehr wie gewohnt vorhanden sein werden, sind die nach AZAV geförderten Anpassungsqualifizierungen sowie die Unterstützung über das Qualifizierungschancengesetz sehr wichtig geworden. Das Ziel des Förderprogramms IQ ist, Strukturen und Angebote zu schaffen, die nachhaltig bestehen, und genau das ist mit den zahlreichen Projekten, die über die Regelförderung nun kontinuierlich und dauerhaft abrufbar sind, gelungen.

Neue Kurse des mibeg-Instituts für Pflegefachkräfte starten nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Rheinland-Pfalz, und für weitere reglementierte Gesundheitsberufe sind Kurse in Vorbereitung. Durch eine gute Zusammenarbeit der zuständigen Stellen, der Arbeitsagenturen und Jobcenter, der Anerkennungsberatungsstellen und der Anerkennungsqualifizierer gelingt so ein gutes Angebot insbesondere in NRW.

Ein ganz besonderes Schwerpunktthema beim Expertenaustausch stellte die Situation der geflüchteten Menschen aus der Ukraine dar. Auch hier dient die intensive Zusammenarbeit aller an der Anerkennung beteiligten Akteure einer raschen und umfassenden Hilfestellung.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und den guten kollegialen Austausch!

Alle haben bestanden! Neue Pflegefachkräfte für NRW

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts und der KKS Essen

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts und der KKS Essen, vorn im Bild: Manuela Bellarosa, KKS Essen, Dr. Shermineh Shahi, mibeg-Institut

Ein Erfolg geht in Serie. Wiederum waren unsere Pflegefachkräfte so gut durch die hervorragenden Pflegepädagog/innen in Essen vorbereitet worden, dass sie sowohl den praktischen wie den mündlich-theoretischen Teil der Kenntnisprüfung Pflege vor dem Landesprüfungsamt und der Bezirksregierung Münster bestanden haben. Und so zeigt unser Bild auch nur glückliche Gesichter der Pflegefachkräfte aus vielen Ländern, die sich trotz der besonderen Härte, die die Corona-Pandemie uns allen auferlegt hat, zielgerichtet auf ihre Berufszulassung vorbereitet haben.

In drei Monaten haben sie sich mit dem Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts Medizin fachsprachlich wie fachlich auf ihre Berufstätigkeit als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau vorbereitet, ergänzt durch ein angeleitetes, dreimonatiges Praktikum.

Alle verfügen über Arbeitsverträge, und viele wollen natürlich direkt in den Kliniken der Contilia-Gruppe, zu der die Pflegeschule gehört, bleiben. Ein ganz großes Dankeschön sagen wir für die wiederum sehr gute Zusammenarbeit mit Manuela Bellarosa, Ursula Busmann und ihrem Team.

3.000 Anerkennungsberatungen durch das mibeg-Institut Medizin

3.000 Anerkennungsberatungen durch das mibeg-Institut Medizin

Heitere Pausenstimmung mit der Seminarleiterin: Selfie von Ärztinnen und Ärzten einer Arbeitsgruppe des Seminars Qualifizierung für Klinik und Praxis

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Seminar »Wege zur Anerkennung« in unserem Programm IQuaMed die 3.000. Anerkennungsberatung durchführen konnten. Am 4. Januar 2022 haben wir Anna Novotná beraten, eine promovierte Apothekerin, die aus Prag, Tschechische Republik, nach Deutschland gekommen ist. Wir wünschen unserer 3.000. Teilnehmerin am Seminar »Wege zur Anerkennung« herzlich einen guten Start in Deutschland.

Herzlichen Dank sagen wir auch allen, die Interessent/innen auf die kostenfreie Anerkennungsberatung im mibeg-Institut verweisen und selbst aktiv an der Beratung und Vermittlung von ausländischen Gesundheitsfachkräften und von Angehörigen akademischer Heilberufe mitarbeiten: unseren Kooperationspartnern und den Mitgliedern unseres Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed, den Agenturen für Arbeit und Jobcentern, der Bundesagentur für Arbeit, der ZAV, der ZSBA, der G.I.B., den Integration Points, der Stabsstelle Berufsanerkennung beim MAGS, dem BIBB, der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe GfG, der Bezirksregierung Münster, der ZAG und der PuG sowie den Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf, Arnsberg und Detmold, dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung RLP und allen weiteren zuständigen Stellen bundesweit, dem Marburger Bund, den Ärztekammern, den Pflegeschulen und Schulen für Physiotherapie, den Zahnärztekammern, den Apothekerkammern, den Krankenhäusern, den ambulanten Pflegediensten, den Anerkennungsberatungsstellen, den Integrationsnetzwerken, dem IQ Netzwerk und der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung, den Ausländerbehörden, dem BMAS und dem BMBF. Danken möchten wir auch allen Kolleginnen und Kollegen, die sich zusammen mit uns engagieren für eine rasche und qualitativ hochwertige Beratungs- und Bildungsarbeit, die es ausländischen Fachkräften ermöglicht, ihre berufliche Anerkennung in Deutschland zu erlangen, um langfristig bei uns leben und arbeiten zu können. Mit ihrer beruflichen Kompetenz sind sie eine wertvolle Unterstützung für unser Gesundheitssystem.

 

Jubiläum! Der 50. Intensivkurs Humanmedizin ist gestartet

Ärztin im 50. Intensivkurs Humanmedizin des mibeg-Instituts

Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen, Ärztin im 50. Intensivkurs Humanmedizin des mibeg-Instituts

Wir feiern ein Jubiläum: Unser Intensivkurs Humanmedizin, eine vierwöchige Weiterbildung, die auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereitet, ist am 2. November 2021 zum 50. Mal gestartet.

Da wir pandemiebedingt nicht die große Gruppe aller Teilnehmenden für einen Fototermin versammeln wollten, haben wir eine Teilnehmerin aus dem Kurs zum Interview gebeten.

Die fröhlich strahlende Ärztin heißt Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen und kommt aus Ecuador zu uns. Sie hat bereits mit Bravour die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Nordrhein abgelegt und wird bald die Kenntnisprüfung absolvieren, um dann als approbierte Ärztin in einem Krankenhaus im Rheinland zu arbeiten.

anerkennung-nrw.de: Wir dürfen Sie ganz herzlich in unserem Jubiläumsseminar begrüßen! Wie haben Sie uns entdeckt, und wie kamen Sie nach Deutschland?

Vanessa Jaramillo Zamora-Andersen: Es gab zwei wichtige Gründe (lacht). Einmal bin ich der Liebe wegen nach Deutschland gekommen, und zum anderen wegen des Kakaos. Ich habe in meinem Heimatland in Ecuador Medizin studiert und komme aus einer Region, die stark durch Kakaoanbau geprägt ist. Und so habe ich meine große Liebe kennengelernt, denn mein Mann war als deutscher Agraringenieur im Auftrag der GIZ mit Studien zur Kakaopflanze befasst. Da meine Familie in Deutschland mich gern kennenlernen wollte und überdies in Deutschland sehr viele Ärzte gesucht werden, habe ich mich entschlossen, den Sprung zu wagen.

Welche Schritte haben Sie zur Anerkennung unternommen?

Zunächst habe ich sehr intensiv Deutsch gelernt. Die Sprache ist schließlich ein wichtiges Instrument für uns Ärzte. Dann habe ich meine Unterlagen bei der Bezirksregierung eingereicht. Um als Ärztin in Deutschland zu starten, muss ich noch Prüfungen ablegen: eine Fachsprachprüfung und eine Kenntnisprüfung vor der Ärztekammer.

Sie haben bereits die Fachsprachprüfung vor der Ärztekammer Nordrhein erfolgreich bestanden. Wie geht es jetzt beruflich für Sie weiter?

Ich freue mich, dass ich den Kurs am mibeg-Institut besuchen kann. Wir haben eine sehr nette Seminargruppe und trainieren auch viele Fragestellungen miteinander. Der Intensivkurs ist genau so, wie der Name es sagt. Wir sind sofort inhaltlich tief in die Medizin eingestiegen und haben uns bereits intensiv mit dem Strahlenschutz befasst. Ich finde es gut, dass viele Dozenten Chefärzte sind, so kann ich mich gleich sehr gut auf meine Berufstätigkeit hier in Deutschland vorbereiten. Ganz besonders toll finde ich, dass mir das mibeg-Institut direkt die Tür geöffnet hat zu Praxisstellen. Es war nämlich durchaus nicht einfach, jetzt in der Pandemiesituation Termine für Vorstellungsgespräche zu bekommen. Und jetzt kann ich sogar an meinem Wohnort durchstarten.

Wir wünschen Ihnen ein tolles Seminar und sind zuversichtlich, dass Sie auch die Kenntnisprüfung mit Bravour bestehen werden!

Neue Pflegefachkräfte für Nordrhein-Westfalen

Praxisseminar Pflege zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung

Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts und der KKS Essen zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung

Nur strahlende Gesichter: Alle Teilnehmer/innen des Praxisseminars Pflege, die an der Fortbildung des mibeg-Instituts Medizin und der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen teilgenommen haben, haben im ersten Anlauf die anspruchsvolle Kenntnisprüfung bestanden.

Unter staatlicher Aufsicht, diesmal durch die Pflegeexperten der Bezirksregierung Münster, absolvierten unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bravour die Kenntnisprüfung zum/zur Pflegefachmann/Pflegefachfrau.

Die Pflegeschulleitung, hier vertreten durch Ursula Busmann (Mitte hinten im Bild) und die Kursleiterin Manuela Bellarosa (Mitte vorne im Bild), hat wiederum ihre große pflegepädagogische Expertise unter Beweis gestellt, positiv kommentiert durch das Prüferteam: »Es ist sofort zu merken, dass hier die angehenden Pflegefachkräfte alles intensiv gelernt haben und praxisnah anwenden können und nicht vorformulierte Antworten auswendig gelernt haben«, stellten die Vertreter/innen der Bezirksregierung Münster erfreut fest.

Unsere Pflegefachkräfte kommen aus vielen europäischen und außereuropäischen Ländern und waren begeistert, dass sie ihre Berufsanerkennung hier in Deutschland auch in Pandemiezeiten durch ein gut aufgestelltes Seminar erlangen konnten. Zielgerichtet in sechs Monaten sind sie in Theorie und Praxis auf ihren Beruf vorbereitet worden und haben alle einen Arbeitsvertrag in Kliniken oder in ambulanten Pflegeeinrichtungen in NRW erhalten. Ein Teilnehmer bekam direkt am Kursende die Einladung, an einer Ausbildung zum Praxisanleiter teilzunehmen.

Es zeigt sich einmal mehr, dass dieses auf Nachhaltigkeit ausgerichtete pädagogische Konzept des Instituts einen langfristigen Erfolg sichern kann, da die gut ausgebildeten Pflegefachkräfte auf eine hohe Akzeptanz in den Einrichtungen stoßen und von Anbeginn tatsächlich Willkommenskultur erfahren. Also ein Win-Win-Projekt, das sich auch der guten Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern in NRW verdankt.

Die Seminarprojekte des mibeg-Instituts für Pflegefachkräfte starten fortlaufend.  Das erste Praxisseminar Pflege hat das mibeg-Institut im Januar 2018 gestartet und bietet diese Qualifizierung seitdem kontinuierlich an.
Der nächste Kurs startet am 4. Oktober 2021.