Anerkennung: BMAS

Neue Beratungsstelle für Fachkräfte aus dem Ausland

»Neue Beratungsstelle für Fachkräfte aus dem Ausland«, so ist der Bericht des WDR-Fernsehens im Rahmen der »Aktuellen Stunde« über die Zentrale Servicestelle ZSBA betitelt, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat. Hilfe bei allen Fragen um die berufliche Anerkennung, die notwendigen Dokumente, die für die Anerkennungsprüfung zuständige Stelle: Alle Informationen werden für Antragstellende zur Verfügung gestellt, damit die berufliche Integration schneller und besser geht. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zeigt auf, dass mit der Einrichtung dieser zentralen Servicestelle ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde, damit Anerkennung und Integration besser gelingt.

Das mibeg-Institut hat die Zentrale Servicestelle bereits im November 2019 ausführlich vorgestellt.

Der WDR-Film der Aktuellen Stunde ist bis zum 24. Februar 2020 in der Mediathek abrufbar.

Relaunch und Rochade – IQ Netzwerk Veränderungen

Eine Reihe von Veränderungen erfährt das IQ Netzwerk. Dazu gehört ein überarbeiteter Webauftritt, über den bereits der WHKT-Newsletter des IQ Netzwerks NRW berichtete. Bei der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung. ebb ist zuständig für das Koordinierungsprojekt des bundesweit tätigen Netzwerks »Integration durch Qualifizierung (IQ)«.

Im Januar übernahm Dr. Ottmar Döring eine der beiden Geschäftsführungspositionen bei der ebb GmbH und folgte damit auf Christiane Tieben-Westkamp, die in ein anderes Aufgabengebiet im selben Unternehmen wechselte. Dr. Ottmar Döring war zuvor für das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gemeinnützige GmbH tätig, davon über acht Jahre als Geschäftsführer und Leiter der IQ Fachstelle »Beratung und Qualifizierung«. Es folgte eine Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH), danach engagierte er sich für ZeBI e.V. Die Organisation ist u.a. für ein Teilprojekt im IQ Netzwerk in Berlin tätig: »Fachkräftegewinnung für Berlin: Netzwerkbildung für qualifizierte Zuwanderung durch Analyse, Dialog und Initiierung von Support-Strukturen mit Migrantenorganisationen«.

Konstant in der Leitung und Koordination des IQ Netzwerks auf Bundesebene bleibt Sabine Schröder zuständig. Sabine Schröder war zunächst als wissenschaftliche Projektleiterin bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) tätig, bevor sie 2010, gemeinsam mit Christiane Tieben-Westkamp, Geschäftsführerin der ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH wurde. Sie leitet das Koordinierungsprojekt des bundesweit tätigen Netzwerks »Integration durch Qualifizierung (IQ)«.

Veränderung erfährt das IQ Netzwerk auch in den Bereichen Beratung und Qualifizierung. »Vom Projekt zum Produkt«, also von der projektfinanzierten Förderung zur Regelförderung von Angeboten für Migrantinnen und Migranten, gehört zu den Themen bei Veranstaltungen für Mitarbeitende in IQ-Netzwerk-Projekten: »Transfer von IQ Qualifizierungen in die Regelförderung durch AZAV-Zertifizierung«.

Anerkennungsberatung erfolgt über die Beratungsstellen hinaus zunehmend durch die Arbeitsvermittlungsexpert/innen der Jobcenter und Agenturen für Arbeit. Anerkennungs- oder Anpassungsqualifizierungen erfolgen in allen Bundesländern durch regelgeförderte Angebote bei einer Vielzahl von Bildungsprojekten. Dabei kann das Programm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« als Erfolgsgeschichte gewertet werden wie das »Anerkennungsgesetz« und seine Entsprechungen auf Länderebene.

Auf dem Weg zum 1.500sten Teilnehmer: Ärztinnen und Ärzte qualifizieren sich im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker begrüßt Ärztinnen und Ärzte im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker begrüßt Ärztinnen und Ärzte im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker referierte in der Eröffnungseinheit des Intensivkurses Fachsprache Medizin, den das mibeg-Institut heute gemeinsam mit dem Marburger Bund startete. Eine zielgerichtete, kompakte und durch ärztliche Dozenten gestaltete Fortbildung bereitet die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte auf die Fachsprachprüfung vor ihrer Landesärztekammer vor.

Das Seminar gehört zum Programm IQuaMed, mit dem das mibeg-Institut Medizin seit 2015 Ärzte, Apotheker, Zahnärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeuten, MTRAs, MTLAs, Ergotherapeuten und Hebammen, also Angehörige aller reglementierten Gesundheitsberufe rasch und zielgerichtet auf ihre berufliche Anerkennung vorbereitet. 736 Absolventen haben sich dabei zunächst über das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds in Kooperation mit dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit, vorbereiten können. Bereits jetzt wird eine größere Zahl von Teilnehmern unterstützt über die Regelförderung der Bundesagentur für Arbeit durch Bildungsgutscheine. Damit wird nachhaltig das Ziel des Förderprogramms IQ / IQ Netzwerk erreicht: ein kontinuierliches Angebot für Anerkennungsqualifizierungen über Regelförderung. Weiterlesen

»Modell NRW«: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe

Gesundheitsfachkräfte aus über 80 Ländern im mibeg-Institut Medizin

Das Bundesarbeitsministerium hat, unterstützt durch das Bundesbildungsministerium, den Europäischen Sozialfonds und die Bundesagentur für Arbeit, mit dem Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« bundesweit gute Möglichkeiten geschaffen, die Anerkennungsgesetze in Bund und Ländern zu begleiten und Anerkennungssuchende mit Beratung und Qualifizierung zu unterstützen.

Ab 2015 wurden über dieses Programm auch Qualifizierungen gefördert. Bis Ende 2018 hat das mibeg-Institut Medizin mit Hilfe dieser Fördermittel in ganz Nordrhein-Westfalen Qualifizierungsprogramme für Gesundheitsberufe aufgebaut. Ein halbes Jahr nach Ende dieser Förderphase ziehen wir Zwischenbilanz.

Eine Besonderheit: In Nordrhein-Westfalen wurde zu Beginn der Förderphase für alle reglementierten Gesundheitsberufe ausschließlich ein Institut beauftragt. Das mibeg-Institut Medizin hat seitdem für diese Zielgruppe Curricula für Qualifizierungen entwickelt und sie in Nordrhein-Westfalen etabliert, um durch gute Anerkennungsqualifizierungen passgenaue und rasche Wege aufzuzeigen, die zur Berufszulassung führen. Weiterlesen

Informationsseminar Wege zur Anerkennung: mit besten Berufsperspektiven ins neue Jahr

Infoseminar Wege zur Anerkennung 2019

Infoseminare Wege zur Anerkennung 2019

25 Gesundheitsfachkräfte und Angehörige eines akademischen Heilberufs informieren sich heute im mibeg-Institut Medizin über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung, über ihre Berufsperspektiven und über die Qualifizierungsmöglichkeiten, die rasch zu einer beruflichen Anerkennung verhelfen, darunter heute vor allem Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, aber auch Physiotherapeuten, MTLAs, MTRAs und Gesundheits- und Krankenpfleger. Viel Spaß machte beim Fototermin die Bemerkung eines Teilnehmers, ein Entbindungspfleger sei nicht darunter, eine Spezies, die ohnehin in Deutschland eher selten vertreten ist. Die Anerkennungsinteressierten kommen aus vielen Ländern dieser Erde, so aus China, Mexiko, Syrien, Mazedonien, Bosnien, dem Irak, Indien und aus Venezuela.

Alle Teilnehmer des Seminars planen ihre nächsten Schritte zur beruflichen Anerkennung und wollen sich gezielt auf Fachsprachprüfungen oder Kenntnisprüfungen vorbereiten. Einige suchen die Möglichkeit, einen individuellen Anpassungslehrgang zu absolvieren oder sich über eine modulare oder kompakte Kursform auf ihre berufliche Anerkennung vorzubereiten. Unterstützt durch Anerkennungsberaterinnen bekommen die Teilnehmer wichtige Information zur beruflichen Integration.

Wir wünschen allen, dass ihr größter Wunsch zum neuen Jahr schnell in Erfüllung geht und sie ihre Berufszulassung bekommen, um im deutschen Gesundheitswesen arbeiten zu können.

Die für die Teilnehmer kostenfreien Informationsseminare werden regelmäßig durch das mibeg-Institut Medizin angeboten, die Übersicht über die nächsten Termine finden Sie hier.