Ärztinnen, Zahnärzte, Apothekerinnen, Krankenpfleger, Radiologie-Assistentinnen und Ergotherapeuten, Hebammen und Physiotherapeuten: Über 2000 Gesundheitsfachkräfte aus 75 Ländern der Welt sind durch das mibeg-Institut Medizin seit 2015 beraten worden. Zahlreiche Gesundheitsfachkräfte sind an der Arbeit in Nordrhein-Westfalen interessiert und streben ihre berufliche Anerkennung an. Weiterlesen
Anerkennung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pflegenotstand: Wie gelingen Anerkennung und Integration ausländischer Pflegefachkräfte?
In die aktuellen Diskussionen um den bundesweiten Pflegenotstand und die Möglichkeiten, ausländische Pflegekräfte aus dem Ausland zu gewinnen, mischt sich aktuell die Süddeutsche Zeitung mit einer kritischen Berichterstattung ein. Unter dem Titel »Der Ansturm bleibt aus« schreibt Michaela Schwinn: »Auch Krankenhäuser sollen mehr Mitarbeiter einstellen. Doch woher sollen sie kommen? Auf Stellenanzeigen antwortet kaum noch jemand, zu den Infoständen auf Karrieremessen kommt fast niemand. Zu unattraktiv sind die Arbeitsbedingungen geworden. (…) Spricht man mit Menschen, die Pfleger aus anderen Ländern beschäftigen, stellt sich heraus, dass diese Fachkräfte zwar für einzelne Einrichtungen wichtig sind und dort über Engpässe hinweg helfen, der große Wurf im Kampf gegen den bundesweiten Notstand ist mit ihnen aber wohl nicht möglich.«
Die Süddeutsche Zeitung führt aus, dass insbesondere schnell gestrickte Projekte, mit denen bis zu 100 Menschen gleichzeitig angeworben wurden, fast immer gescheitert sind. Das Scheitern würde sich in der mangelnden Sprachkenntnis begründen, aber auch in unrealistischen beruflichen Erwartungen. Viele Pflegefachkräfte aus dem Ausland haben ein Studium absolviert. Sie waren in Bereichen der Gesundheitsversorgung tätig, die ihnen hier verwehrt sind, da diese Tätigkeiten hier Ärzten zugeordnet werden. Die in Deutschland praktizierte Grundpflege von Patienten ist ihnen häufig nicht vertraut, da in vielen Ländern diese Unterstützung über Angehörige gegeben wird. Weiterlesen
Karneval in Köln
Unser Plakat zeigt ein paar Rosenmontagsimpressionen unserer Karnevalsfeier mit vielen Teilnehmer/innen und Dozent/innen.
Über 1900 Gesundheitsfachkräfte konnten wir mittlerweile, unterstützt durch das Förderprogramm IQ, erreichen und beraten, und 600 Ärztinnen und Ärzte, Zahnärzt/innen, Apotheker/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen, Laborassistent/innen und Radiologieassistent/innen qualifizieren sich durch das Projekt IQuaMed in Hinblick auf ihre berufliche Anerkennung oder haben diese bereits erfolgreich erreicht.
Auch in diesem Jahr können wir, gut unterstützt durch die Bezirksregierung, eine Reihe von weiteren Projekten, insbesondere für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, starten. Gründe genug, um zu feiern. Weiterlesen
Ausländische Ärztinnen und Ärzte: Gute Vorbereitung auf die Approbation
Strahlende Teilnehmer und strahlender Sonnenschein zum Beginn des 9. Praxisseminars Humanmedizin, mit dem sich Ärztinnen und Ärzte aus aller Welt ab heute auf die Erlangung der Approbation in Nordrhein-Westfalen vorbereiten – unsere Teilnehmer möchten gern an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen, die sich bereits mit dem Praxisseminar Humanmedizin in Köln und, in Kooperation mit der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge, in Bad Driburg auf die Approbationsprüfungen vorbereitet haben. Weiterlesen
»Neustart in Weiß«: Das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin
Von Barbara Rosenthal
Dieser Artikel wurde im Kontext der Veranstaltung »Zwischen Kommen und Bleiben. Medizinische Versorgung als Grundpfeiler der Integration von Geflüchteten« der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe erstellt und erschien vorab im Newsletter des Medizinischen Instituts für transkulturelle Kompetenz. Der Aufsatz ist hier auch als pdf abrufbar.
Für Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, ist ein zentraler Schritt zur Integration die Erlangung ihrer beruflichen Anerkennung und die Möglichkeit, den gelernten Beruf auszuüben.
Mit der Verabschiedung des »Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung erworbener Berufsqualifikationen«1 wurde in Deutschland bereits 2012 ein neuer Meilenstein für Anerkennungssuchende erreicht. Auf dieser Grundlage folgte 2013 das »Anerkennungsgesetz« für das Land Nordrhein-Westfalen.2 Weiterlesen
