Anerkennung: Jobcenter

Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Zahnärzte und Zahnärztinnen

Das mibeg-Institut Medizin bietet mit dem Intensivkurs Zahnmedizin eine gezielte Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung an. Das Seminar ist für aus dem Ausland kommende Zahnmediziner konzipiert, die ihrer Approbationsbehörde mitgeteilt haben, dass sie eine solche Prüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit ihrer Berufskenntnisse ablegen wollen.

Auf dem Lehrplan stehen vor allem Diagnose und Prognose bei Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Prothetik / Chirurgie, Zahnerhaltungskunde / Parodontologie, Pharmakologie und Strahlenschutzkunde. Hinzu kommen Rechtsaspekte in der Zahnmedizin, zahnmedizinische Fachsprache für Diagnostik und Therapie und Informationen zu Aufbau und Struktur des Gesundheitswesens unter besonderer Berücksichtigung der Zahmedizin. Es wird ein  Prüfungstraining durchgeführt. Weiterlesen

Erfolgreiche Anerkennung, hervorragende Arbeitsperspektiven

Immer wieder erhalten wir herzliche Grüße von unseren Absolventinnen und Absolventen, die uns berichten, wo sie tätig sind und was sie tun. Dieser Tage meldete sich eine ärztliche Absolventin aus Siegen, die erfolgreich ihre Fachsprachprüfung und ihre Kenntnisprüfung bestanden hat und in einem Siegener Krankenhaus arbeitet. Sie fragte an, ob sie nicht als Dozentin andere Teilnehmer, die aus dem Ausland kommend sich hier auf ihre Prüfung vorbereiten, unterstützen kann. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Heute erreichte uns diese Mail: »Sehr geehrte Frau Schmidt, zurzeit bin ich in einem Krankenhaus in der Allgemeinchirurgie tätig. Ich habe meine Prüfungen bestanden und direkt einen Arbeitsvertrag bekommen. Langfristig will ich mich in der Unfallchirurgie und Orthopädie spezialisieren. Ich kann mich nicht genug bedanken für das, was Sie und das mibeg-Institut für mich gemacht haben. Das war sehr hilfreich. Vielen Dank. Viele Grüße an alle. Mit freundlichen Grüßen aus dem Sauerland, Mahmood S.«

Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen sehr herzlich, dass sie genauso erfolgreich in ihren Berufen arbeiten, wie sie ihre berufliche Anerkennung gemeistert haben und finden es hervorragend, dass sie nun zur Patientenversorgung in unseren Kliniken und Praxen einen wichtigen Beitrag leisten.

2. Projektdialog »Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsberufen« am 5. September 2018 in Wuppertal

Die Koordinierungsstelle für Pflege- und Gesundheitsberufe NRW, Welcome@Healthcare, lädt herzlich zum 2. Projektdialog am 5. September nach Wuppertal ein. Karin Rüttger von der Johanniter-Akademie Bottrop und Alexander Gabriel vom Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe stellen ihre Projekte vor. Das Fokusthema »Qualifizierungsmaßnahmen für geflüchtete Menschen« referiert Stephanie Schmidt, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, Düsseldorf.

Interessenten wenden sich bitte an

Welcome@Healthcare
Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufe NRW
Paritätische Akademie LV NRW e. V.
Loher Str. 7, 42283 Wuppertal
Tel. 0202-28 22 223
E-Mail welcome@healthcare-nrw.de
www.healthcare-nrw.de

Ausländische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland: der Weg zur Approbation

Der Weg zur deutschen Approbation für ausländische Ärztinnen und Ärzte

Der Weg zur deutschen Approbation für ausländische Ärztinnen und Ärzte, © mibeg-Institut Medizin

Gemeinsam mit Anerkennungsexpert/innen und Verwaltungsjurist/innen hat das mibeg-institut Medizin für ausländische Ärztinnen und Ärzte, die in Deutschland ihre Approbation beantragen wollen, ein Plakat entwickelt, das die wichtigsten Informationen bereithält. Das Schaubild zeigt in einer vereinfachten Skizze, welche Schritte auf dem Weg zur Erlangung der deutschen Approbation möglich sind.

Eine Übersetzung in weitere Sprachen ist derzeit in Vorbereitung. Mitarbeiter/innen der zuständigen Stellen, Jobcenter und Arbeitsagenturen, Anerkennungsberater/innen, Migrantenorganisationen, Personalabteilungen von Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbände und viele anderen Organisationen, die aus dem Ausland kommende Ärztinnen und Ärzte engagiert beraten auf dem Weg ihrer beruflichen Anerkennung und Integration, können das Plakat auch kostenfrei beim mibeg-Institut Medizin in A4 und A1 bestellen. Eine kurze Mail an medizin@mibeg.de genügt.

» Hier gibt es das Poster als pdf-Datei zum Download.

This Poster is also available in English.

Integrationsprozess ausländischer Pflegekräfte in NRW: Optimierte Anerkennungsverfahren und Qualitätsstandards

Get together Pflege NRW 2018 im mibeg-Institut Medizin, Fotos: Kai Funck

Get together Pflege NRW 2018 im mibeg-Institut Medizin, Fotos: Kai Funck

Das mibeg-Institut Medizin hat am 5. Juni 2018 zum Get together Pflege NRW eingeladen, um im Rahmen des bundesweiten Diversity Tages der Charta der Vielfalt ein Zeichen zu setzen. Eingeladen waren Pflegeexpert/innen aus Nordrhein-Westfalen, um gemeinsam zur Situation der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte zu beraten. Über 60 Institutionen beteiligten sich am Get together. Pflegedirektor/innen, Pflegeschulleiter/innen, Pflegepädagog/innen, Anerkennungsberater/innen, Qualifizierungsberater/innen, Arbeitsberater/innen aus Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Integration Points, Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf und des Landesprüfungsamts, von MUT IQ und Personalvermittler/innen folgten der Einladung gern. Krankenhäuser und Pflegeschulen aus allen Regionen des Landes waren vertreten, von Dinslaken bis Bielefeld, von Siegen bis Bonn, von Recklinghausen bis Köln. Dabei war die Veranstaltung kein reines Expertentreffen, denn unter den vielen Gästen waren auch aus dem Ausland kommende Anerkennungssuchende im Bereich der Pflege, u.a. aus Japan, Iran, Südkorea, Eritrea und Lettland.

Die Veranstaltung war so konzipiert, dass neben Statements von Anerkennungs- und Pflegeexpert/innen alle Teilnehmer/innen des Get together miteinander ins Gespräch kommen konnten, da Vernetzung und Zusammenarbeit wichtig sind für eine optimale und rasche Integration ausländischer Pflegekräfte.

Ganz aktuell hatte die Veranstaltung ein für den Anerkennungsprozess zentrales Thema erhalten: ein vereinfachtes und stringenteres Verfahren der Berufsanerkennung, vorgestellt von Lukas Schmülling,  zuständiger Dezernent des Landesprüfungsamts für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, Bezirksregierung Düsseldorf. Weiterlesen