Anerkennung: MTLA

Sechs MTLAs haben ihren Anpassungslehrgang zur Anerkennung gestartet

Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte sich bereits früh engagiert, um Interessierten, die einen im Ausland erworbenen MTLA-Abschluss haben, eine Anerkennung zu ermöglichen. Zuvor war bereits eine ganze Reihe von Projekten angedacht worden, die aber aufgrund der von den Laborschulen geforderten Weiterbildungskosten schlussendlich nicht realisiert wurden.

Nun fand sich eine Fördermöglichkeit für sechs Teilnehmende über das IQ Netzwerk in Nordrhein-Westfalen. Der Anpassungslehrgang wird berufsbegleitend durchgeführt über zweitägige Module. Der Lehrgang, der im Juli 2020 startete, hat bereits zwei erfolgreiche Lerntage realisiert, wie eine Veröffentlichung des Trägers DIW-MTA, Deutsches Institut zur Weiterbildung für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin e.V. mit Sitz in Berlin, aufzeigt. Die Kosten können durch ein Förderprogramm übernommen werden, ansonsten belaufen sich die Kosten laut Veranstalter »zum Beispiel auf wenige Tausend bis maximal 8.100 Euro (bei maximal 440 Stunden, ohne Praktikumsvermittlung und-betreuung)«.

Der bundesweite Bedarf an Ausbildungsmöglichkeiten zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse für die zukünftigen Medizinischen Technolog/innen für Laboratoriumsanalytik besteht nach wie vor, aber die Interessent/innen sind bundesweit gestreut, und ein kompakter Kurs etwa nach dem Muster der Praxisseminare des mibeg-Instituts Medizin besteht nicht.

Arbeitgeber haben häufig die Erwartung, dass die Kosten vom Anerkennungssuchenden selbst oder durch die öffentliche Hand übernommen werden. Laborschulen wiederum argumentieren, dass, insbesondere nach Kenntnis gut dotierter Förderungen wie dem IQ-Förderprogramm, eine Fortbildung über Bildungsgutscheine nicht attraktiv erscheint.

Hier müssen also noch langfristig wirkende Fortbildungskonzepte entwickelt werden. Der Anpassungslehrgang dieser Initiative, die Lehr-MTLAs nun in Zusammenarbeit mit großen Laboren und entsprechend praktischer Expertise auf den Weg gebracht haben, ist ein guter Start.

Seminar »Wie gelange ich zur beruflichen Anerkennung?« im mibeg-Institut

Informationseminar »Wege zur Anerkennung« 2020

Informationseminar »Wege zur Anerkennung« 2020

Neues Jahr, neue Möglichkeiten! Unsere Informationsseminare »Wege zur Anerkennung« für Gesundheitsfachkräfte sind bereits wieder gestartet, und das mibeg-Institut hält für 2020 viele Termine bereit. Am 6. Januar war bereits der Auftakt mit einem Seminar »Wege zur Anerkennung«, das sich speziell an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten richtete und in Herne bei bene+ stattfand. Heute wurden im für die Teilnehmer kostenfreien Informationsseminar vor allem Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apotheker/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, MTRAs und MTLAs in Köln beraten. Die fröhlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen und werden sicherlich alle ihre berufliche Anerkennung im Jahre 2020 erhalten.

Am 22. Januar wird ein Informationsseminar zusammen mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen stattfinden, das sich ausschließlich an Gesundheits- und Krankenpfleger/innen richtet.

Interessent/innen können sich jederzeit gern an uns wenden, am besten per Mail an medizin@mibeg.de.

Die Seminarleiter/innen und Anerkennungsberater/innen des mibeg-Instituts informieren und beraten im Seminar intensiv über die Antragstellung zur beruflichen Anerkennung, über die notwendigen Unterlagen, über die notwendigen Sprachkenntnisse, über Anerkennungsqualifizierungen, über erforderliche Prüfungen und wie man sie erfolgreich bestehen kann und über den Arbeitsmarkt für akademische Heilberufe und Gesundheitsfachkräfte in Deutschland.

Die nächsten Seminartermine finden Sie hier.

Programm IQuaMed: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe 2020 starten

Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker und Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, müssen sich wie alle weiteren Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe ihren Beruf anerkennen lassen. Zuvor müssen die fachsprachlichen Kenntnisse, teilweise aber auch die fachlichen Kenntnisse auf die Gleichwertigkeit hin geprüft und sogenannte Anerkennungsprüfungen absolviert werden. Das mibeg-Institut Medizin bereitet mit vielen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf diese Anerkennung vor.

Ab dem 7. Januar starten wieder unsere Informationsseminare »Wege zur Anerkennung«. Hier beraten wir Interessentinnen und Interessenten, wie sie ihre berufliche Anerkennung erreichen können, welche Schritte erforderlich sind und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Auf diesen Informationsseminaren erfahren Sie zugleich, welche Qualifizierung für Sie richtig ist, um schnellstmöglich Ihre berufliche Anerkennung zu bekommen.

Wir beraten Sie gern und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Zugleich sagen wir allen Absolventinnen und Absolventen herzlichen Dank, die sich im letzten Jahr bei uns mit netten Mails oder persönlich gemeldet haben und gratulieren ganz herzlich allen, die bereits erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten können.

Großer Fachkräftemangel in MTA-Berufen

Über das Ergebnis einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) berichtet aktuell kma in der Juli/August-Ausgabe 2019. Fast 1270 Vollkraftstellen sind für Medizinisch-technische Assistenten (MTA) derzeit unbesetzt. Bereits Anfang des Jahres bestätigten 46 % der deutschen Krankenhäuser Stellenbesetzungsprobleme bei der Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenz (MTRA), 24 % bei der Laboratoriumsasssistenz (MTLA) und 17 % im Bereich der Funktionsdiagnostik (MTAF).
Die Studie, so kma, zeichne ein düsteres Bild für die Zukunft: Bis zum Jahr 2030 rechnen die Experten mit einem bundesweiten Mehrbedarf an MTA von über 12000 Vollkraftstellen in Kliniken. Dringend wird die Attraktivität der MTA-Ausbildung als verbesserungswürdig angesehen und die Ausbildungsverordnung der Berufe müsse neu gefasst werden.

Wir wissen: Fachkräfte aus dem Ausland müssen zusätzlich eingeworben werden, Anerkennungswege leichter und effizienter gestaltet werden, Anerkennungsqualifizierungen dauerhaft etabliert werden. Hierfür bietet das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin zusammen mit kompetenten Praxispartnern notwendige Qualifizierungsbausteine.

Informationsseminar Wege zur Anerkennung: mit besten Berufsperspektiven ins neue Jahr

Infoseminar Wege zur Anerkennung 2019

Infoseminare Wege zur Anerkennung 2019

25 Gesundheitsfachkräfte und Angehörige eines akademischen Heilberufs informieren sich heute im mibeg-Institut Medizin über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung, über ihre Berufsperspektiven und über die Qualifizierungsmöglichkeiten, die rasch zu einer beruflichen Anerkennung verhelfen, darunter heute vor allem Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, aber auch Physiotherapeuten, MTLAs, MTRAs und Gesundheits- und Krankenpfleger. Viel Spaß machte beim Fototermin die Bemerkung eines Teilnehmers, ein Entbindungspfleger sei nicht darunter, eine Spezies, die ohnehin in Deutschland eher selten vertreten ist. Die Anerkennungsinteressierten kommen aus vielen Ländern dieser Erde, so aus China, Mexiko, Syrien, Mazedonien, Bosnien, dem Irak, Indien und aus Venezuela.

Alle Teilnehmer des Seminars planen ihre nächsten Schritte zur beruflichen Anerkennung und wollen sich gezielt auf Fachsprachprüfungen oder Kenntnisprüfungen vorbereiten. Einige suchen die Möglichkeit, einen individuellen Anpassungslehrgang zu absolvieren oder sich über eine modulare oder kompakte Kursform auf ihre berufliche Anerkennung vorzubereiten. Unterstützt durch Anerkennungsberaterinnen bekommen die Teilnehmer wichtige Information zur beruflichen Integration.

Wir wünschen allen, dass ihr größter Wunsch zum neuen Jahr schnell in Erfüllung geht und sie ihre Berufszulassung bekommen, um im deutschen Gesundheitswesen arbeiten zu können.

Die für die Teilnehmer kostenfreien Informationsseminare werden regelmäßig durch das mibeg-Institut Medizin angeboten, die Übersicht über die nächsten Termine finden Sie hier.