Anerkennung: Programm IQuaMed

Andreas Winter neuer Geschäftsführer und Akademieleiter der ZAB

Andreas Winter, Geschäftsführer und Akademieleiter, ZAB Gütersloh

Andreas Winter, Geschäftsführer und Akademieleiter, ZAB Gütersloh, © ZAB GmbH

Mit dem Pflegeexperten Andreas Winter übernimmt ein äußerst erfahrener und geschätzter Profi die Leitung der ZAB-Akademie Gütersloh. Zuvor hatte Andreas Winter bereits langjährig die Pflegeschule der ZAB geleitet. Die Akademie für Berufe im Gesundheitswesen wurde durch Andreas Westerfellhaus gegründet, der zum Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen wurde.

Die Akademie wurde geschaffen für die Fortbildungsbedarfe von Kliniken der Region Ostwestfalen-Lippe: des LWL Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, des Klinikums Gütersloh gGmbH, des Klinikums Bielefeld gGmbH und der Sankt Elisabeth Hospital GmbH. Mit Andreas Winter verbindet das mibeg-Institut eine gute Zusammenarbeit. Er hat wichtige Impulse für unsere Konzepte zur Integration ausländischer Pflegefachkräfte gegeben und gemeinsam mit uns Projekte durchgeführt. Wir wünschen ihm auch in der neuen Position herzlich alles Gute.

Neue Seminare für ausländische Pflegekräfte: Rasche Vorbereitung auf die Berufszulassung in Deutschland

Am 31. August 2020 startet erneut das Praxisseminar Pflege, mit dem sich aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen gezielt auf die Kenntnisprüfung vorbereiten können. Das durch das mibeg-Institut entwickelte Konzept ist bereits in Zusammenarbeit mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen umgesetzt worden. Die Absolvent/innen zeichneten sich durch eine besonders hohen Erfolgsquote bei den Kenntnisprüfungen aus.

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte der bereits für März geplante Kursstart nicht erfolgen. Alle Pflegekräfte und Dozent/innen wurden an anderer Stelle gebraucht. Nun freuen sich alle Beteiligten auf den Kursstart am 31. August unter Leitung von Pflegeschulleiter und Geschäftsführer Reinhard Dummler. Die sechsmonatige Ausbildung in Theorie und Praxis findet in Essen statt, und dort wird auch am Ende des Kurses die Kenntnisprüfung abgenommen.

Interessent/innen können sich ab sofort im mibeg-Institut melden.

»Es geht mir gut«

Wir erwarten in Kürze unsere/n 2500. Interessent/in seit Start des Programms IQuaMed. Da fanden wir es spannend zu erfahren, was denn aus unserer 2000. Interessentin beruflich geworden ist. Wir berichteten.

Heute haben wir mit Semina Ö. telefoniert. Sie hatte sich in Bezug auf ihre berufliche Anerkennung durch das mibeg-Institut beraten lassen und das Praxisseminar Pflege des mibeg-Instituts in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum Fachbereich Pflege am Universitätsklinikum Düsseldorf absolviert, das sie gezielt auf ihre Kenntnisprüfung vorbereitete.

Semina Ö. hat die anspruchsvolle Prüfung unmittelbar bestanden. Zudem teilte ihr im Anschluss das zuständige Gesundheitsamt mit, dass sie keine weitere Sprachprüfung ablegen muss, da ihre ausreichenden Deutschkenntnisse gut dokumentiert seien. Auch im Rückblick ist sie sehr zufrieden, sich für dieses Seminar entschieden zu haben, da es ihr sehr gut geholfen habe. Sie kann sich mit Freundinnen vergleichen, die einen anderen Weg gewählt und sich für einen individuellen Anpassungslehrgang entschieden haben, um die Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegerin zu erlangen. »Im Vergleich dazu haben sie es sehr schwer«, erzählt sie uns am Telefon.

Sie arbeitet heute engagiert und sehr gern bei einem Pflegedienst in Essen. Die aktuelle Corona-Pandemie hat natürlich auch ihr Arbeiten stark beeinflusst. Da zu ihrem Arbeitsfeld der direkte Kontakt zu Patient/innen gehört, achtet sie wie ihr Team sehr streng auf Hygiene. Mundschutz, Handschuhe und Desinfektion sind selbstverständlich, und sie ist stolz, sagen zu können: »Bislang haben wir bei uns keine Patienten, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben.«

mibeg-Institut startet alle Seminare über Online Learning

Qualifizierungen zur Vorbereitung auf Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen bieten eine große Chance, die anstehenden Prüfungen gut zu bestehen und sich dauerhaft erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das mibeg-Institut bietet eine Fülle von Vorbereitungskursen für Ärzt/innen, Apotheker/innen, Zahnärzt/innen, Pflegefachkräfte und Physiotherapeut/innen sowie für Angehörige weiterer reglementierter Gesundheitsberufe an. Ab sofort sind diese Kurse auch online verfügbar.

Wir schätzen die Präsenzlehrform genauso wie unsere Teilnehmer und Dozenten. Sobald es möglich ist, werden wir auch wieder die Präsenzform anbieten oder Lernformen in Kombination von Präsenz und Online. Aber die Corona-Pandemie erfordert E-Learning-Angebote, und die Corona-Pandemie wird uns noch über einen sehr langen Zeitraum begleiten.

Fachsprachprüfungen und Kenntnisprüfungen, aber auch Facharztprüfungen beispielsweise, finden kontinuierlich statt. Wer bereits eine Berufserlaubnis erhalten hat zur Vorbereitung auf die Prüfungen, kann kurzfristig mit einem entsprechenden Termin rechnen. Wir wissen, dass Fachsprach- und Kenntnisprüfungen nur bei entsprechender Vorbereitung gut bestanden werden können. Deshalb bietet das mibeg-Institut ab sofort Online-Kurse mit hochqualifizierten Lehrkräften an.

Wir kombinieren dabei Videokonferenzen, Chats, Gruppenarbeiten und Textforen in unseren Seminaren, sodass ein abwechslungsreiches und interaktives Miteinander zwischen Lehrenden und Lernenden möglich wird.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Teilnehmer/innen und Dozent/innen und dass wir für Gesundheitsfachkräfte eine Unterstützung bei ihren Anerkennungsverfahren leisten können.

Hans-Albert Gehle: Freiwilligkeit und Engagement zeichnen die Ärzteschaft in Pandemie-Zeiten aus

Dr. med. Hans-Albert Gehle im mibeg-Institut

Dr. med. Hans-Albert Gehle im mibeg-Institut

Die Zwangs-Rekrutierung von Ärztinnen und Ärzten in Zeiten einer Pandemie ist nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) keine geeignete Maßnahme, um die Patientenversorgung in einer landesweiten Ausnahmesituation wie etwa der Corona-Krise zu gewährleisten.

Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle erklärt nach einer Anhörung im nordrhein-westfälischen Landtag zum Entwurf des Pandemie-Gesetzes der NRW-Landesregierung, die Experten-Anhörung habe die Position der westfälisch-lippischen Ärzteschaft bestätigt, wonach Zwangsmaßnahmen einen erheblichen Eingriff in Grund- und Persönlichkeitsrechte der Ärzteschaft bedeuten.

»Ärztinnen und Ärzte engagieren sich an vielen Stellen dennoch – und zwar freiwillig. Denn für die Versorgung von all unseren Patientinnen und Patienten in Corona-Zeiten braucht es jede helfende Hand. Und helfende Hände sind nur sinnvoll, wenn sie koordiniert eingesetzt werden und ineinandergreifen.« Die Kammer begrüße es deshalb, dass mit dem vorliegenden Gesetzentwurf die Möglichkeit geschaffen werde, die stark dezentral organisierten Strukturen des Infektionsschutzes in NRW durch eine zentrale Koordination zu ergänzen. Solche Maßnahmen hatte die Kammerversammlung der ÄKWL bereits Anfang des Jahres gefordert.