Anerkennung: Wissenschaftlicher Beirat des Programms IQuaMed

Wir waren sehr gerne Ihre Gastgeber!

IQuaMed Projektleiter

Die drei IQuaMed-Projektleiter Christian Kühlwein, Karin Gömann und Günter Mang-Baltruweit

Nikolausfeier 2018Zu einem Nikolausfest haben wir 200 Gäste begrüßen dürfen. Neben vielen Kooperationspartnern, Klinikchefs, Vertretern von Kammern und Verbänden, von Beratungsstellen, Pflegeschulen, Schulen für Physiotherapie, Sprachschulen, Mitgliedern unseres Wissenschaftlichen Beirats und vielen Dozenten, denen wir so viel Unterstützung verdanken, haben wir uns besonders gefreut, so viele Teilnehmer und Absolventen bei uns zu Gast zu haben. Ganz besonders hat uns beeindruckt, dass sich Absolventen für diesen Tag Urlaub genommen haben, um mit uns zu feiern.

Es gab Begegnungen und Gespräche, und es war schön, miteinander Weihnachtslieder zu singen, und dies nicht nur in deutscher, französischer oder englischer Sprache, sondern auch auf Lateinisch und auf Japanisch.

Wie versprochen, laden wir gern bald wieder zu einem Fest ins mibeg-Institut ein!Nikolausfeier im mibeg-Institut Medizin

Thomas Kutschke wird Geschäftsführer des neugegründeten Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Bardenberg

Das nach den Beschlüssen der Städteregion Aachen neugegründete »Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit« wird ab dem 1. Januar 2019 in Bardenberg durch den Geschäftsführer Thomas Kutschke geleitet. Der erfahrene Pflegeexperte ist selbst Gesundheits- und Krankenpfleger und Diplom-Pflegewissenschaftler. Er hat sich über ein weiteres Masterstudium zum Schulleitungsmanagement Pflege qualifiziert und war als Lehrer und Leiter an Krankenpflegeschulen tätig.

Thomas Kutschke war zuletzt Geschäftsführer der kbs Akademie für Gesundheitsberufe in Mönchengladbach und entwickelt zurzeit für die Hochschule Niederrhein den dualen Studiengang Pflege. Er ist Landesvorsitzender NRW des Bundesverbandes »Lehrende Gesundheits- und Pflegeberufe« und stellvertretender Vorsitzender des Pflegerats NRW. Er übernimmt die neue Führungsposition in spannenden Zeiten, da die generalisierte Pflegeausbildung auf den Weg gebracht wird und so maßgeblich mitgestaltet werden kann. Thomas Kutschke ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed.

Lukaskrankenhaus Neuss: Exzellent aufgestellt mit hervorragender Personalpolitik

Das Lukaskrankenhaus Neuss weist aktuell einen Rekordgewinn aus und gehört damit zu den Kliniken, die gut für die Zukunft gerüstet sind. Das Management des Städtischen Klinikums gab nun ein entsprechendes Interview und zeigte die vielen Faktoren auf, die zum Erfolg des Krankenhauses führen und eine entsprechend gute Patientenversorgung ermöglichen.

Dass ein solches Leistungsangebot besteht, verdankt das Klinikum, so die Verwaltungsspitze, den Mitarbeitern in allen Bereichen, die eine großartige Gemeinschaftsleistung erbracht hätten. »Beispielhaft nenne ich einmal den Pflegebereich, der von Andrea Albrecht verantwortet wird. Dort profitieren wir von dem sogenannten Flexpool, dessen Mitarbeiter wir sehr variabel nach Bedarf einsetzen können. So haben wir 2017 den Einsatz auswärtiger Honorarkräfte deutlich gedrosselt. Außerdem hilft der Pool den Mitarbeitern, die sich nicht an fixe Arbeitszeiten binden können oder wollen. (…) Pflegekräfte von Vermittlungsagenturen kosten uns mehr als doppelt so viel wie festangestellte Mitarbeiter. Nicht nur deswegen ist es sinnvoll, feste Arbeitsplätze zu schaffen«, so Mitarbeiter der Geschäftsleitung gegenüber RP online.

Das Lukaskrankenhaus ist zudem sehr engagiert bei der Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte in Pflege und Medizin. Pflegedirektorin Andrea Albrecht gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Programms IQuaMed am mibeg-Institut Medizin an.

Marburger Bund NRW / RLP fordert: »Kein Schnellschuss – sondern echte Integration ausländischer Ärzte«

Pressemitteilung Marburger Bund NRW / RLP: »Kein Schnellschuss – sondern echte Integration ausländischer Ärzte«Mit einer aktuell vorgelegten Pressemitteilung kritisieren die Vorsitzenden des Marburger Bundes Nordrhein-Westfalen / Rheinland-Pfalz, Dr. med. Hans-Albert Gehle und Michael Krakau, aktuelle Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn:

Kein Schnellschuss – sondern echte Integration ausländischer Ärzte: Sorgfältige Fachsprachenprüfungen garantieren hohe Qualitätsstandards für Ärzte

Köln. Die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, mittels beschleunigter Verfahren mehr ausländische Pflegekräfte und Ärzte für das deutsche Gesundheitswesen zu gewinnen, gleicht nach Überzeugung des Marburger Bundes NRW/RLP einem sehr späten Eingeständnis des politischen Scheiterns.

»Es ist wirklich ein Trauerspiel, dass in einem der wohlhabendsten Länder der Erde nach über eineinhalb Jahrzehnten des Ärztemangels an den deutschen Universitäten keine annähernd ausreichende Zahl an Absolventen des Fachs Humanmedizin ausgebildet werden, obwohl jedes Jahr tausende Studierwillige ab-gewiesen werden«, kritisieren Dr. med. Hans-Albert Gehle und Michael Krakau, die beiden Vorsitzenden des Marburger Bundes NRW/RLP.
»Die Zahl der Medizin-Studienplätze hierzulande hätte bereits vor über einem Jahrzehnt um mindestens zehn Prozent erhöht werden müssen«, erinnern Gehle und Krakau an Forderungen des Marburger Bundes NRW/RLP.

Die jetzt vom Minister Spahn vorgeschlagene Notlösung, Abschlüsse für Pflegekräfte und Ärzte aus dem Ausland beschleunigt anzuerkennen, berge immense Risiken für die gewohnte Qualität der Patientenversorgung, warnen Hans-Albert Gehle und Michael Krakau. Nicht Schnelligkeit sei entscheidend, sondern vielmehr die Einhaltung der hierzulande üblichen hohen Qualifikationsstandards für Ärzte. Ethisch höchst fragwürdig sei zudem, Ärztinnen und Ärzte aus den Ländern abzuwerben, in denen die medizinische Versorgung der Bevölkerung zumeist weit schlechter als hierzulande ist und dadurch noch weiter geschwächt werde.
»Ohne jede Frage fehlen uns hierzulande Zehntausende Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte. Das ist seit vielen Jahren allen Politikern gut bekannt. Wir weisen immer wieder darauf hin. Ebenso klar ist, dass in den nächsten Jahren der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten in Krankenhäusern und in Praxen noch deutlich stärker ansteigen wird als bisher, denn viele Tausend Ärzte stehen vor ihrem Ruhestand«, betonen Gehle und Krakau. »Zugleich wird der personelle Bedarf an Ärzten in Folge einer älter und damit multimorbider werdenden Bevölkerung ansteigen. All diese Fakten sind den verantwortlichen Politikern seit vielen Jahren bekannt. Gehandelt wurde bisher weder ausreichend noch zeitnah.«

Nicht die von Jens Spahn geäußerte zögerliche Anerkennung von Ärzte aus dem Ausland sei das Problem. Viele ausländische Kollegen seien mittlerweile nämlich gut integriert und unverzichtbar. Aber: »Derzeit bestehen nur gut die Hälfte aller Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland die fachsprachlichen Prüfungen bei den zuständigen Landesärztekammern. Nur solche gründlichen Sprachprüfungen gewährleisten unseren Patienten, dass sie mit ihren behandelnden Ärzten eine adäquate Kommunikation führen können«, betonen Gehle und Krakau.

»Die fachsprachlichen Prüfungen müssen bleiben, sonst können Patienten ärztliche Diagnosen und Therapien gar nicht verstehen.« Auch die bereits aus dem Ausland integrierten Kolleginnen und Kollegen bestätigen dies. „Von den zugewanderten Ärzten und Pflegekräften werden nicht die von Jens Spahn kritisierten zögerlichen Verfahren zur Anerkennung ausländischer Ärzte beklagt, sondern vielmehr die ihnen fehlende Unterstützung bei ihrer Eingliederung – zum Beispiel beim Erwerb von Sprach- und Systemkenntnissen«, unterstreichen Gehle und Krakau weiter.

Dass Bundesgesundheitsminister Spahn die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte mittels Tarifverträgen verbessern will, begrüßen Hans-Albert Gehle und Michael Krakau ausdrücklich und verweisen zudem erneut darauf, dass die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitswesen endlich nach dem Tarifvertrag für Ärzte (TV-Ärzte) des Marburger Bundes bezahlt werden müssen. »Solange dies aber nicht der Fall ist, bleiben Tausende Arztstellen im ÖGD nicht besetzbar, da die Verdienste für Ärzte in Krankenhäusern dank des dort geltenden TV-Ärzte massiv höher ausfallen.«