Archiv der Kategorie: News

Neu, modern und vielfältig: Neue Pflegeausbildung startet 2020

Auftaktveranstaltung: Aktion für die neue Pflegeausbildung 2020 – Bundesministerin Franziska Giffey und Staatssekretär Andreas Westerfellhaus; Foto: Janine Schmitz/photothek.net für BMFSFJ

Auftaktveranstaltung: Aktion für die neue Pflegeausbildung 2020 – Bundesministerin Franziska Giffey und Staatssekretär Andreas Westerfellhaus; Foto: Janine Schmitz/photothek.net für BMFSFJ

Gleich drei Bundesministerien und der Pflegebeauftragte der Bundesregierung engagieren sich in der Öffentlichkeit für den Pflegeberuf und die 2020 beginnende neue Pflegeausbildung. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Bundearbeitsminister Hubertus Heil, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, zeigen die Karrierechancen auf, die sich durch eine Ausbildung in der Pflege ergeben. Die Kampagne ist Teil der Konzertierten Aktion Pflege, die mit einem Bündel an Maßnahmen für umfassende Verbesserungen in der Kranken- und Altenpflege sorgen will.

Andreas Westerfellhaus betont: »Damit der Start der neuen Pflegeausbildung ab 2020 gelingt, müssen alle an einem Strang ziehen – jetzt insbesondere die Länder und die Ausbildungsverantwortlichen vor Ort. Es ist eine große Herausforderung für alle, die viel Engagement verlangt, sich aber lohnt!«

Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegeschulen können ein Starterpaket mit Materialien und Informationen beantragen, die auch über www.pflegeausbildung.net verfügbar sind.

Gesundheitsminister Laumann liefert: Die Finanzierung der neuen Pflegeausbildung in NRW steht

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat sich gemeinsam mit den zuständigen Verbänden der Kranken- und Pflegekassen, der Krankenhausgesellschaft, den Vereinigungen der Träger der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie den Interessenvertretungen der Pflegeschulen auf die Finanzierung der Ausbildungskosten verständigt. Für 2020 und 2021 ist die Finanzierung der Ausbildungskosten gesichert.

Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, betont: »Das ist ein ganz zentraler Schritt für die erfolgreiche Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen. Die Beteiligten sind ihrem Auftrag nachgekommen und haben im Sinne einer attraktiven und zukunftsfähigen Ausbildung in der Pflege gehandelt. Alle, die nach den Vorgaben des Pflegeberufegesetzes eine berufliche Ausbildung in der Pflege beginnen wollen, finden in Nordrhein-Westfalen finanziell gesicherte Strukturen vor. Damit erhalten auch die ausbildenden Einrichtungen Planungssicherheit.«

Laut MAGS einigten sich die Beteiligten für die Pflegeschulen für das Jahr 2020 auf pauschal 7.350 Euro pro Jahr je Schülerin oder Schüler. Für 2021 steigt dieser Betrag auf 7.563 Euro. Als Pauschale für die Träger der praktischen Ausbildung einigte man sich für 2020 auf 8.000 Euro pro Jahr je Auszubildenden, für 2021 auf 8.232 Euro. Insgesamt ergibt dies eine Finanzierung von 15.350 Euro für 2020 und 15.795 Euro für 2021. Nicht inbegriffen ist die Ausbildungsvergütung, die sich nach der tatsächlich gezahlten Vergütungshöhe richtet.

BIBB veröffentlicht Ratgeber mit Handlungsempfehlungen zu Kooperationen in der beruflichen Pflegeausbildung

Kooperationsverträge der beruflichen PflegeausbildungDas Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB hat im Rahmen der Ausbildungsoffensive Pflege konkrete Empfehlungen für die Ausgestaltung von Kooperationsverträgen in der beruflichen Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz erarbeitet. Als Grundlage dienten die Ergebnisse eines Fachworkshops, der in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie weiteren Expert/innen durchgeführt wurde.

Die Handlungsempfehlungen richten sich an die an der Ausbildung beteiligten Pflegeschulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die ab 2020 im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung nach dem neuen Konzept arbeiten.

Die Publikation ist über diesen Link verfügbar.

Otto Benecke Stiftung e.V.: Forum Migration 2019 über aktuellen Extremismus und die Gefahren für unsere Gesellschaft

Über die Gefahren des Rechtsextremismus und des religiös bedingten Extremismus für die demokratische Gesellschaft sowie den Möglichkeiten präventiver Maßnahmen und den gesellschaftlichen Anforderungen zur Bekämpfung des Extremismus wird das Forum Migration 2019 der Otto Benecke Stiftung diskutieren.

Zu den Referenten zählen u.a. Peter Biesenbach, Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, ebenso wie Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, Bundesinnenminister a.D. Gerhard Baum, Helge Lindh, Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages, sowie Monika Düker, Fraktionsvorsitzende, Landtag NRW.

Das Forum findet am 5. Dezember 2019 in der Stadthalle Bad Godesberg, Bonn statt. Bis zum 28. November besteht die Möglichkeit zur Anmeldung unter forum@obs-ev.de. Weitere Informationen zum Gesamtprogramm finden Sie hier.

Auf dem Weg zum 1.500sten Teilnehmer: Ärztinnen und Ärzte qualifizieren sich im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker begrüßt Ärztinnen und Ärzte im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker begrüßt Ärztinnen und Ärzte im mibeg-Institut

Prof. Dr. med. Ingo Flenker referierte in der Eröffnungseinheit des Intensivkurses Fachsprache Medizin, den das mibeg-Institut heute gemeinsam mit dem Marburger Bund startete. Eine zielgerichtete, kompakte und durch ärztliche Dozenten gestaltete Fortbildung bereitet die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte auf die Fachsprachprüfung vor ihrer Landesärztekammer vor.

Das Seminar gehört zum Programm IQuaMed, mit dem das mibeg-Institut Medizin seit 2015 Ärzte, Apotheker, Zahnärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeuten, MTRAs, MTLAs, Ergotherapeuten und Hebammen, also Angehörige aller reglementierten Gesundheitsberufe rasch und zielgerichtet auf ihre berufliche Anerkennung vorbereitet. 736 Absolventen haben sich dabei zunächst über das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds in Kooperation mit dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit, vorbereiten können. Bereits jetzt wird eine größere Zahl von Teilnehmern unterstützt über die Regelförderung der Bundesagentur für Arbeit durch Bildungsgutscheine. Damit wird nachhaltig das Ziel des Förderprogramms IQ / IQ Netzwerk erreicht: ein kontinuierliches Angebot für Anerkennungsqualifizierungen über Regelförderung. Weiterlesen →