Anerkennung: Anerkennung Pflegeberufe

Pflegekräfte bereiten sich mit dem Programm IQuaMed auf die berufliche Anerkennung vor

Praxisseminar Pflege mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen

Praxisseminar Pflege mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen: Seminarstart mit Peter Renzel, Sozialdezernent Essen, Martin Blasig, Geschäftsführer Contilia-Gruppe, und Reinhard Dummler, Geschäftsführer Kath. Schule für Pflegeberufe Essen KKS

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen aus verschiedenen Kontinenten bereiten sich aktuell in Essen auf ihre berufliche Anerkennung vor. Das Praxisseminar Pflege, das das mibeg-Institut Medizin zusammen mit den pflegepädagogischen Experten der Kath. Schule für Pflegeberufe in Essen durchführt, bereitet in sechs Monaten gezielt auf die Kenntnisprüfung vor. Das Seminar umfasst eine dreimonatige praktische Qualifizierung und eine dreimonatige theoretische Qualifizierung, und die notwendige Kenntnisprüfung ist Teil des Seminars und wird gegen Ende des Seminars unter Vorsitz des Landesprüfungsamtes abgenommen.

Mit dem zuständigen Dezernenten des Landesprüfungsamtes Lukas Schmülling sind zuvor das Curriculum des Praxisseminars Pflege und das Prüfungsverfahren abgestimmt worden. Das Seminarkonzept selbst wurde mit Unterstützung der erfahrenen Pflegeexperten Simone Sturm, Andrea Albrecht, Andreas Westerfellhaus und Andreas Winter entwickelt.

Zum fröhlichen Start gab es ein herzliches Willkommen durch Peter Wenzel, Sozialdezernent der Stadt Essen, durch Martin Blasig, Geschäftsführer der Contilia-Gruppe, und durch Reinhard Dumnmler, Geschäftsführer und Leiter der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen.

Das mibeg-Institut Medizin wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gutes und lernintensives Seminar. Dieses Seminar wird unterstützt durch das Förderprogramm IQ und kann zukünftig in der Regelförderung durch Bildungsgutscheine unterstützt werden.

Siehe hierzu auch unseren Beitrag »Pflegefachkräfte werden im Ruhrgebiet mit IQuaMed gezielt in sechs Monaten zur beruflichen Anerkennung qualifiziert«.

mibeg-Institut Medizin engagiert sich beim Fachforum welcome@healthcare in Düsseldorf

Fachforum welcome@healthcare, 18. Januar 2018, DüsseldorfDas mibeg-Institut Medizin hat sich zusammen mit Dr. Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Claudia Steinhardt, Regionaldirektion der Arbeitsagentur Nordrhein-Westfalen, Gerhard Herrmann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, und vielen weiteren Expert/innen aus der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege in Düsseldorf am Fachforum welcome@healthcare am 18. Januar 2018 in Düsseldorf beteiligt. Im Rahmen dieser Tagung zum Thema »Gewinnung, Qualifizierung und Integration von geflüchteten Menschen in Pflege- und Gesundheitsfachberufe« hat das mibeg-Institut Medizin die ermutigenden Erfolge des Programms IQuaMed vorgestellt, das Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe in NRW zur beruflichen Anerkennung führt.

Über 1800 Gesundheitsfachkräfte konnten im Rahmen des Projekts bereits beraten werden, fast 600 werden derzeit durch das mibeg-Institut Medizin, unterstützt durch das Förder­programm IQ, qualifiziert oder haben ihre Anerkennung bereits erreicht und arbeiten als Ärzt/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen, Ergotherapeut/innen, Hebammen oder in einem anderen reglementierten Gesundheitsberuf in Nordrhein-Westfalen.

Qualifizierung ausländischer Pflegefachkräfte: In sechs Monaten gezielt zur Berufsanerkennung

Krankenpflegepersonal wird dringend benötigt. Viele Pflegefachkräfte kommen aus dem Ausland, um hier in Krankenhäuser zu arbeiten. Sie können ihren Beruf in Deutschland ausüben, wenn sie hierzu durch die zuständige Bezirksregierung zugelassen sind.

Wenn die Anerkennung nach Prüfung der eingereichten Unterlagen über Studium oder Berufsausbildung sowie über die Berufsausübung nicht durch die Bezirksregierung erfolgen kann, weil bestimmte Ausbildungsinhalte fehlen, wird ein sogenannter Anerkennungsbescheid erteilt, der aufzeigt, welche Qualifikationen noch fehlen.

Das mibeg-Institut Medizin hat mit Pflegewissenschaftlern und unterstützt durch das Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie ein Seminar entwickelt, das in sechs Monaten theoretische und praktische Hilfestellung zur Berufsanerkennung gibt. Mit diesem Praxisseminar Pflege werden die aus dem Ausland kommenden Pflegefachkräfte gezielt auf ihre Berufsausübung in deutschen Krankenhäusern vorbereitet. Gleich zwei renommierte Pflegeschulen im Rheinland und im Ruhrgebiet bieten die Qualifizierung an.

Am 15. Januar 2018 startet ein Praxisseminar Pflege am Ausbildungszentrum Fachbereich Pflege des Uniklinikums Düsseldorf, am 12. März 2018 startet das Praxisseminar Pflege an der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen.

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Andreas Westerfellhaus in den Wissenschaftlichen Beirat des Projekts IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin berufen

Andreas Westerfellhaus, Wissenschaftlicher Beirat des Projekts IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin

Andreas Westerfellhaus, Wissenschaftlicher Beirat des Projekts IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin; © DPR

Der Pflegeexperte und Manager Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. und Geschäftsführer der ZAB – Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen, ist in den Wissenschaftlichen Beirats des Projekts IQuaMed berufen worden und verstärkt mit seiner umfassenden Kompetenz zur weiteren Professionalisierung der Pflegeberufe die Expertise des Beirats. Akademisierung der Pflegeberufe, Generalisierung der Ausbildung von Pflegeexperten und berufsständige Vertretung durch die Errichtung von Pflegekammern sind wichtige Themen, die sich mit seinem Engagement verbinden. Das Projekt IQuaMed gehört zum Förderprogramm IQ und stellt Qualifizierungen für aus dem Ausland kommende Gesundheitsfachkräfte bereit, die ihre berufliche Anerkennung in Nordrhein-Westfalen anstreben. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds, in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Andreas Westerfellhaus.

Die 500. Teilnehmerin des Projekts IQuaMed bereitet sich auf ihre Anerkennung als Krankenschwester vor

Die 500. Teilnehmerin des Projekts IQuaMed bereitet sich auf ihre Anerkennung als Gesundsheits- und Krankenpflegerin vor

Die 500. Teilnehmerin des Projekts IQuaMed bereitet sich auf ihre Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegerin vor

In einem exzellenten Krankenhaus mit langjähriger Erfahrung bei der Nachwuchsförderung, dem Lukaskrankenhaus Neuss, startet Kristine K. ihren individuellen Anpassungslehrgang als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie ist die 500. mit dem Projekt IQuaMed im IQ Netzwerk geförderte Teilnehmerin.

Aus Lettland kommend hat sie direkt den Antrag auf Anerkennung ihres Berufs gestellt, aber es hat doch noch mehrere Monate gedauert, bis alle Unterlagen zusammen waren. Engagiert ist sie selbst zur Bezirksregierung gefahren, um sich genau zu informieren, was sie für die Anerkennung benötigt. Viele Übersetzungen waren erforderlich, hier hat die zweifache Mutter trotz Familie Zeit und Kosten investiert.

Da sie das Anerkennungsverfahren sehr kompliziert fand, hat sie intensiv im Internet recherchiert und ist schnell auf das Projekt IQuaMed aufmerksam geworden. Über das Projekt IQuaMed, das in Nordrhein-Westfalen im IQ Netzwerk für reglementierte Gesundheitsberufe zuständig ist, fand sie rasch Unterstützung. Die Mitarbeiter des Projektteams am mibeg-Institut Medizin haben schnell eine für sie passende Ausbildungsstelle gefunden. Weiterlesen