Anerkennung: IQ Netzwerk

»Homeoffice ist ausgeschlossen«: Arbeitsagenturen fordern hochwertigen Unterricht

Uns erreichen zahlreiche Anfragen, ob unsere Seminare tatsächlich im Institut oder in Kliniken stattfinden, ob man mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen in einem Seminarraum lernt und ob die Dozentinnen und Dozenten für jedes einzelne Fachgebiet tatsächlich den Unterricht vor Ort halten. Ja, selbstverständlich!

Die Interessenten berichten uns, teilweise sehr erzürnt und erbost, dass sie negative Erfahrungen gemacht hätten bei Bildungsanbietern, die ihnen »Präsenzunterricht« versprochen hätten, aber de facto rein virtuellen Unterricht, also E-Learning, Blended Learning, Homeoffice etc. durchführen würden. Und dies bis zu zehn Stunden pro Tag über viele Seminarmonate, finanziert über öffentliche Förderung.

Ganz grundsätzlich gilt: EDV-unterstützte Seminararbeit ist sinnvoll und hilfreich, es gibt hervorragende digitale Kommunikationsformen, E-Learning, videounterstütztes Lernen und Webinare. Um eine gute virtuelle Lernform anzubieten, ist ein entsprechender Aufwand notwendig, damit etwa für anderthalb Stunden eine gute Lehr-/Lernsituation geschaffen wird. Allein über YouTube sind zahlreiche gute Beispiele verfügbar.

Offenbar, das zeigt uns die Kritik, geht es hier nicht um solche aufwendigen und guten Lernformen, sondern es geht vielmehr darum, dass der Teilnehmer acht oder zehn Stunden am Tag von zu Hause oder in einem EDV-Raum beim Bildungsanbieter einem virtuell zugeschalteten Dozenten zuhören soll, der in eine Webkamera spricht und dass er über diese Lernform vorher nicht genügend aufgeklärt worden ist. Weiterlesen

Topthema »Werben um Pflegekräfte«

In der aktuellen Ausgabe 5 / 2019 von »Klinik Management Aktuell KMA« des Thieme Verlags geht es um das zentrale Thema »Werben um Pflegefachkräfte« und um neue und kreative Ideen, Pflegefachkräfte an die Kliniken zu binden. Eine der praktikablen Ideen sind flexible Arbeitszeitmodelle, hervorragend beispielsweise umgesetzt im »Flexpool« des Lukaskrankenhauses Neuss unter der Leitung der Pflegedirektorin Andrea Albrecht, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed.

Andrea Albrecht, Gewinnerin des Pflegemanagement Awards, verdeutlicht, dass »Fachkräfteimport hilft, aber nicht das Problem löst«. Der Artikel kritisiert die Anwerbeaktionen, die, teilweise unterstützt durch öffentliche Mittel, über Jahre wenige Ergebnisse zeitigen würden, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage im Deutschen Bundestag bestätige.

Auch die Initiativen des privatwirtschaftlichen Sektors müssen kritisch hinterfragt werden. Andrea Albrecht formuliert es pointierter: »Wenn man nicht aufpasst, gerät man leider schnell an regelrechte Menschenhändler.«

Ein weiterer Themenbereich, den »Klinik Management Aktuell« in den Fokus stellt, sind die Sprachbarrieren, die sich bei der Integration ausländischer Gesundheitsfachkräfte ergeben. Drei Expertinnen werden im Artikel »Babylonische Sprachverwirrung an deutschen Kliniken? – Diagnose: Sprachbarriere« befragt: Dr. Ruth Hecker, Leiterin der Stabsstelle Qualitätsmanagement und Klinisches Risikomanagement am Universitätsklinikum Essen, Barbara Napp, Pflegerische Zentrumsleitung am Herzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, und Barbara Rosenthal, Erziehungswissenschaftlerin und Leiterin des mibeg-Instituts Medizin. Weiterlesen

Fachwörter in der Pflege: Cornelsen bereitet Pflegefachkräfte mit »Pflegias« auf die Generalistik vor

Der Cornelsen Verlag sandte uns heute ein Lexikon mit den wichtigsten Fachwörtern der Pflege zu. Das überarbeitete Lexikon der Pflegebegriffe »Pflegias Fachwörter« enthält eine klar und lesefreundlich gegliederte Übersicht der wichtigsten 2.000 Begriffe und Abkürzungen sowie zahlreiche Illustrationen. Das Buch erscheint in der Reihe »Pflegias«, die Pflegefachkräfte auf ihrem Weg durch die generalistische Ausbildung begleitet. Es ist auch als E-Book erhältlich. Die Pflegefachkräfte, die sich bei uns am Institut auf die Kenntnisprüfung vorbereiten, finden es ab sofort in der Seminarbibliothek des mibeg-Institut Medizin.

Vorbereitungskurse auf die Approbation für Ärzte, Apotheker und Zahnärzte

Vorbereitungskurse auf die Approbation im mibeg-Institut Medizin

Vorbereitungskurse auf die Approbation im mibeg-Institut Medizin

Im mibeg-Institut Medizin finden zurzeit zahlreiche Vorbereitungskurse statt, die auf die Fachsprachprüfungen und die Kenntnisprüfungen vorbereiten. Gezielt werden in verschiedenen Kursen Apothekerinnen und Apotheker, Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte vorbereitet. Alle diese Kurse werden unter dem Programmtitel IQuaMed geführt, und unter diesem Titel startete das mibeg-Institut Medizin im Januar 2015, unterstützt durch das Förderprogramm IQ / IQ Netzwerk mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds, die Entwicklung und Realisierung von Qualifizierungsprojekten für alle akademischen Heilberufe und Gesundheitsfachberufe.

Seitdem qualifizieren sich aus dem Ausland kommende Fachkräfte in den Bereichen Medizin, Pharmazie, Zahnmedizin, aber auch Physiotherapie, Gesundheits- und Krankenpflege oder Ergotherapie. Alle Teilnehmer werden zuvor intensiv beraten und können an dem kostenfreien Seminar »Wege zur Anerkennung« teilnehmen.

Vor kurzem haben wir zahlreiche Gäste zum 100. Infotag eingeladen, darüber berichtete auch anerkennung-in-deutschland.de und auch anerkennung-medizin.de, jetzt konnte bereits das 200. Informationsseminar durchgeführt werden. Mit dem Programm, das erfolgreich auf die anspruchsvollen Prüfungen vorbereitet und mit dem fast 85% der Absolventen direkt die erforderlichen Prüfungen bestehen, wurden über 2000 Anerkennungssuchende aus 80 Ländern erreicht. Viele unserer Teilnehmer stellten sich spontan in der Frühlingssonne zum Foto auf, und das Foto ist eine kleine Referenz an ein IQuaMed-Bild, mit dem wir unsere Freude über den Weltrekord zeigen wollten, den unsere aus dem Ausland kommenden Absolventen zusammen mit der Uniklinik Köln und den Rettungsfachkräften in der Region aufgestellt haben. Weiterlesen

Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden

Heute erreichten uns wieder Nachrichten von glücklichen Absolventen: Sie haben die anspruchsvollen Kenntnisprüfungen an nordrhein-westfälischen Universitäten mit Bravour bestanden.

Eine Ärztin schrieb uns: »Wir waren zu viert in der Prüfungsgruppe in Münster und stellten überraschend fest, dass drei von uns sich durch verschiedene Seminare des mibeg-Instituts auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereitet haben. Und wir drei waren es eben auch, die alle bestanden haben. Deshalb möchten wir uns herzlich beim Team des mibeg-Instituts und allen Dozenten bedanken.«

Die angehende Neurologin, die ursprünglich aus Russland stammt, gehört dazu ebenso wie eine zukünftige Internistin und Kardiologin, die aus der Mongolei nach Deutschland gekommen ist. Ebenso zur Prüfungsgruppe gehörte ein Arzt aus Jordanien, der jetzt seine Facharztweiterbildung an einer Klinik in der Eifel absolviert.

Wir gratulieren unseren Absolventen sehr herzlich.

Während wir dies veröffentlichen,  erreicht uns die nächste erfreuliche Nachricht: Eine Absolventin aus Kolumbien teilt uns gerade mit, dass sie die Kenntnisprüfung bestanden hat und nun als Chirurgin arbeiten wird. Auch ihr gratulieren wir sehr herzlich und wünschen ihr und ihren Kolleg/innen für die weitere berufliche Karriere herzlich das Beste.