Anerkennung: IQuaMed

Seminar »Wie gelange ich zur beruflichen Anerkennung?« im mibeg-Institut

Informationseminar »Wege zur Anerkennung« 2020

Informationseminar »Wege zur Anerkennung« 2020

Neues Jahr, neue Möglichkeiten! Unsere Informationsseminare »Wege zur Anerkennung« für Gesundheitsfachkräfte sind bereits wieder gestartet, und das mibeg-Institut hält für 2020 viele Termine bereit. Am 6. Januar war bereits der Auftakt mit einem Seminar »Wege zur Anerkennung«, das sich speziell an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten richtete und in Herne bei bene+ stattfand. Heute wurden im für die Teilnehmer kostenfreien Informationsseminar vor allem Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apotheker/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, MTRAs und MTLAs in Köln beraten. Die fröhlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen und werden sicherlich alle ihre berufliche Anerkennung im Jahre 2020 erhalten.

Am 22. Januar wird ein Informationsseminar zusammen mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen stattfinden, das sich ausschließlich an Gesundheits- und Krankenpfleger/innen richtet.

Interessent/innen können sich jederzeit gern an uns wenden, am besten per Mail an medizin@mibeg.de.

Die Seminarleiter/innen und Anerkennungsberater/innen des mibeg-Instituts informieren und beraten im Seminar intensiv über die Antragstellung zur beruflichen Anerkennung, über die notwendigen Unterlagen, über die notwendigen Sprachkenntnisse, über Anerkennungsqualifizierungen, über erforderliche Prüfungen und wie man sie erfolgreich bestehen kann und über den Arbeitsmarkt für akademische Heilberufe und Gesundheitsfachkräfte in Deutschland.

Die nächsten Seminartermine finden Sie hier.

Programm IQuaMed: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe 2020 starten

Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker und Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, müssen sich wie alle weiteren Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe ihren Beruf anerkennen lassen. Zuvor müssen die fachsprachlichen Kenntnisse, teilweise aber auch die fachlichen Kenntnisse auf die Gleichwertigkeit hin geprüft und sogenannte Anerkennungsprüfungen absolviert werden. Das mibeg-Institut Medizin bereitet mit vielen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf diese Anerkennung vor.

Ab dem 7. Januar starten wieder unsere Informationsseminare »Wege zur Anerkennung«. Hier beraten wir Interessentinnen und Interessenten, wie sie ihre berufliche Anerkennung erreichen können, welche Schritte erforderlich sind und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Auf diesen Informationsseminaren erfahren Sie zugleich, welche Qualifizierung für Sie richtig ist, um schnellstmöglich Ihre berufliche Anerkennung zu bekommen.

Wir beraten Sie gern und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Zugleich sagen wir allen Absolventinnen und Absolventen herzlichen Dank, die sich im letzten Jahr bei uns mit netten Mails oder persönlich gemeldet haben und gratulieren ganz herzlich allen, die bereits erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten können.

Hans-Albert Gehle ist der neue Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Die westfälische Ärzteschaft hat einen neuen Präsidenten gewählt: Dr. med. Hans-Albert Gehle, langjährig erfahrener Internist, Anästhesist und Intensivmediziner, vertritt schon seit vielen Jahren erfolgreich die Interessen der Ärztinnen und Ärzte in Nordrhein-Westfalen. Er ist Vorsitzender des Marburger Bund Landesverbandes Nordrhein-Westfalen / Rheinland-Pfalz, er gehört dem Vorstand des Marburger Bund Bundesverbandes an und engagiert sich auch seit vielen Jahren bereits im Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe für die weitere Entwicklung der freien Ärzteschaft.

»Der Patient zuerst« ist Leitgedanke seines gesundheitspolitischen Handelns. Bei der Neugestaltung der Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen dürfe die Medizin nicht dem Diktat der Ökonomie unterliegen, Gesundheitspolitik müsse die ethischen vertretbaren Rahmenbedingungen ermöglichen, unter denen ärztliches Handeln geschieht. Ganz konkret arbeitet Hans-Albert Gehle an der Verbesserung der beruflichen Bedingungen von Ärztinnen und Ärzten in Kliniken und Praxen. Das betrifft die ärztliche Weiterbildung zum Facharzt wie auch die Arbeitszeiten, die im Krankenhaus ein bestimmtes Maß nicht überschreiten dürfen.

Das mibeg-Institut schätzt seine umfassende Erfahrung und sein ganz besonderes Engagement für eine gelingende und gute Integration der aus dem Ausland zu uns kommenden Ärztinnen und Ärzte. Er gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Programms IQuaMed an, das für die akademischen Heilberufe und für alle weiteren Gesundheitsfachkräfte Beratung und Qualifizierung zur beruflichen Anerkennung entwickelt und realisiert.

Wir gratulieren Dr. med. Hans-Albert Gehle sehr herzlich zum Präsidentenamt.

In Eight Months Straight to the German Medical License

All’s well that ends well: that was the motto for the physician who came to Germany from a Non-EU country to complete his specialist training in internal medicine.

The start was anything but easy. To obtain a visa, apply for the German medical license, and achieve the necessary German and medical language proficiency, he relied on a recruitment agency that cost him almost his entire fortune. He paid over 20,000 € for this assistance and the promise that he would definitely pass the medical language test in Germany. Unfortunately, this was not the case.

He was lucky after all. He contacted the German Employment Agency (“Agentur für Arbeit”), which drew his attention to the seminar “Qualifizierung für Klinik and Praxis” of the mibeg-Institut. After a short forerun, he was admitted to the seminar.

He took part in an information seminar of the mibeg-Institut on February 5, 2019 and once again received a detailed consultation regarding the recognition of foreign medical degrees. He was admitted to the seminar “Qualifizierung für Klinik and Praxis” and started on March 11, 2019. On August 15, 2019, he passed the medical language test conducted by the State Chambers of Physicians (“Landesärztekammer”) and successfully graduated from the seminar on September 27, 2019.

Shortly after the seminar the medical knowledge test was scheduled, which he successfully passed on November 6, 2019 at the University Hospital Münster. As one of six examinees he was the only graduate of our institute, and unfortunately also the only one who passed successfully.

Now he has several options to choose from to start his specialist training as an internist in a rural region in the Rhineland. Yesterday we were able to talk to our happy graduate and congratulate him sincerely for managing everything so well and so quickly despite the difficult start. His gratitude also goes to his job agency, which supported him so well and made it possible for him to participate in the seminar through public funding.

We publish the story of this physician also because it seems essential to draw attention to the increasing negative practice of recruitment agencies, dubious course providers and so-called recognition assistants, who are primarily interested in collecting high fees. For applicants from abroad it is often difficult to see whether they have a serious offer coming up or not. We always point to anerkennung-in-deutschland.de or make-it-in-germany.com. However, among the providers, who charge extremely high fees for language courses abroad or for support regarding the recognition, are also some that have been active in Germany for quite some time and are listed on various public websites. Simple and clear execution of the application process by the competent registration authority is the only reliable way to contain this business practices.

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In acht Monaten gezielt zur ärztlichen Approbation

Qualifizierung für Klinik und PraxisEnde gut, alles gut, hieß es für den Arzt, der aus einem Drittstaat nach Deutschland gekommen ist, um hier seine fachärztliche Ausbildung im Bereich der Inneren Medizin zu beginnen.

Der Start war alles andere als gut. Er vertraute bei der Einreise, der Antragstellung auf Approbation und bei den notwendigen sprachlichen und fachsprachlichen Qualifizierungen auf eine Vermittlungsagentur, die ihn fast um sein ganzes Vermögen brachte. Über 20.000 € hat er gezahlt für eine Hilfestellung beim Approbationsantrag, für eine sprachliche Unterstützung und das Versprechen, dass er die Fachsprachprüfung in Deutschland auf jeden Fall nach diesem Kurs bestehen werde. Dies war leider nicht der Fall.

Er hatte dann doch noch Glück. Er nahm Kontakt auf mit der Agentur für Arbeit, die ihn auf das Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis des mibeg-Instituts hinwies. Nach kurzem Vorlauf konnte er in das Seminar aufgenommen werden.

Er nahm an der Informationsveranstaltung des mibeg-Instituts am 5. Februar 2019 teil und erhielt noch einmal eine umfassende Anerkennungsberatung. Er konnte in das Seminar Qualifizierung für Klinik und Praxis aufgenommen werden und startete seine Qualifizierung am 11. März 2019. Er bestand am 15. August 2019 die Fachsprachprüfung vor seiner zuständigen Landesärztekammer und beendete das Seminar erfolgreich am 27. September 2019.

Kurz nach dem Seminar war die Kenntnisprüfung terminiert, die er am 6. November 2019 im Universitätsklinikum Münster bestand – als einer von sechs Prüfkandidaten war er der einzige Absolvent unseres Instituts in diesem Prüfdurchlauf und leider auch der einzige, der erfolgreich bestanden hat.

Jetzt hat er mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, in einer ländlichen Region im Rheinland seine fachärztliche Ausbildung zum Internisten zu starten. Gestern haben wir mit unserem glücklichen Absolventen sprechen können und ihm herzlich gratuliert, dass er alles trotz des schwierigen Starts so gut und so schnell gemeistert hat. Sein großes Dankeschön geht auch an seine Agentur für Arbeit, die ihn so gut unterstützt und ihm die Teilnahme am Seminar über öffentliche Förderung ermöglicht hat.

Wir veröffentlichen die Geschichte dieses Arztes auch deshalb, weil es dringend geboten scheint, auf die zunehmende negative Praxis von Vermittlungsagenturen, selbsternannten Approbationshelfern und unseriösen Kursanbietern hinzuweisen, die vor allen Dingen offenbar auf das Einkassieren hoher Gebührensätze aus sind. Für Antragsteller aus dem Ausland ist es oft nur schwer erkennbar, ob sie ein seriöses Angebot vor sich haben oder nicht. Wir weisen immer auf anerkennung-in-deutschland.de oder make-it-in-germany.com hin, aber unter den Vermittlern, die extrem hohe Gebühren für Sprachkurse im Ausland oder Vermittlungsunterstützung kassieren, sind auch Anbieter, die seit längerem im Bundesgebiet tätig sind und über verschiedene öffentlich zugängliche Portale gelistet werden. Einfache und klare Handhabungen von Antragsverfahren bei den zuständigen Stellen sind sicher ein guter Weg, dieses Geschäftsgebaren einzudämmen.

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